Im Rahmen meiner 12 Months 12 Sports Challenge habe ich im Jahr 2018 Hot Sculpt im Hot Yoga Vienna Studio kennengelernt. Aus mehreren Gründen kam ich damals leider nicht dazu, euch meine Erfahrung zu berichten, aber das möchte ich hiermit nachholen. Die Aufmerksamen unter euch werden nämlich mitgekriegt haben, dass ich auch nach der Challenge dem Studio treu geblieben und nicht nur weiterhin Hot Sculpt besuche, sondern auch die normalen Hot Flow Yoga Klassen. Auch meine kürzlich abgeschlossene Ausbildung zur Vinyasa Yoga Lehrerein habe ich bei Hot Yoga Vienna gemacht.

Aber kommen wir zurück zu Hot Sculpt. Ja – was ist das denn genau?

Diese Trend Sportart aus den USA verbindet den Yoga Vinyasa Flow mit freien Gewichten und Cardio Elementen bei einer Temperatur von ca. 30 Grad. Eine Einheit dauert 60 Minuten und fängt mit klassischen und ruhigen Yoga Elementen an. Dann geht es weiter mit Sonnengrüßen und den sich daraus ergebenden Flows. Hier kommen die 1 bis 1,5 Kg schweren Hanteln ins Spiel. Je nach Flow hält man in jeder Hand eine Hantel und die Bewegung wird dadurch anspruchsvoller. So kann man z.B. die Position des Kriegers II mit ausgestreckten Armen etwas länger halten und spürt deutlich, wie die Muskeln arbeiten. Oder man hält einen High Lunge für 30 Sekunden und muss dabei Bizep Curls machen: ein gutes Training sowohl für Arme als auch Oberschenkel. Der Höhepunkt der Klasse ist ein kleines HIIT Segment, welches Übungen mit oder ohne Gewichten beinhaltet, wie z.B. Burpees, Mountain Climbers, Sit Ups, Shoulder Taps, etc. Zum Schluss gibt es wieder entspannende Dehnübungen und das wohl verdiente Savasana.

Ich muss gestehen am Anfang war ich sehr skeptisch. Es gibt ständig neue und fancy Workouts und immer muss alles miteinander kombiniert werden, so dass man am Schluss alles und nichts macht. Nach 2-3 Klassen habe ich jedoch meine Meinung revidiert. Hot Sculpt ist ein Ganzkörpertraining inkl. Aufwärmen, Kraft, Ausdauer, HIIT und Dehnung und somit würde ich es jedem empfehlen, der grundsätzlich eher wenig Zeit hat. Ich bin immer wieder überrascht wie anstrengend die Klassen doch sein können, da ich mich als relativ fit bezeichnen würde und durch Crossfit schon eine gewisse Kraft und Kondition aufgebaut habe. Aber keine Angst, die Klasse ist für alle Levels offen und man braucht keine Vorkenntnisse.

Wer neugierig geworden ist, kann mich gerne im Hot Yoga Vienna Studio besuchen. Dort werde ich ab sofort einige Hot Sculpt Klassen in Vertretung unterrichten. Ab Oktober habe ich sogar meine eigene Fixklasse: Hot Pilates – Dazu aber später mehr <3

Schnelle Tipps für eine optimale Hot Yoga Praxis:

-> Zwei bis drei Stunden vorher nichts essen. Bewegungen wie Twists, Rückbeugen, Vorbeugen und Umkehrhaltungen können den Magen samt Inhalt ordentlich in Bewegung bringen, und das ist eher nicht erwünscht 😉
-> Über den Tag verteilt und auch währenddessen viel Wasser trinken – das ist wirklich außerordentlich wichtig!
-> Möglichst ungeschminkt praktizieren, da bei der Hitze viel geschwitzt wird und so die Haut besser atmen kann. #detoxbaby!

Outfit: Onzie / ähnlich hier:

 

*Fotos by @birgitsportfotografie

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