Die aufmerksamen Leser unter euch werden gemerkt haben, dass es in den letzten Wochen etwas ruhiger war auf meinem Blog. Woran es liegt, kann ich euch gar nicht so genau sagen. Das Problem war nicht, dass ich nicht wusste worüber ich schreiben soll – auf meiner „to write list“ stehen nämlich mehrere Artikel, die dringend das Licht der Welt erblicken wollen. Ich saß oft vor meinem Laptop, starrte auf den Bildschirm und haute in die Tasten, doch etwas lesbares kam nicht wirklich dabei heraus. Ich war antriebslos, ideenlos und grübelte oft über mein Blogger Dasein. Gibt es so etwas wie eine Sommerdepression? Es fühlte sich jedenfalls so an.

Vergangenes Wochenende änderte sich das allerdings. Ich wurde von Hofer und Zurück zum Ursprung zu einem Wochenende unter dem Motto #HoferBioGrillen im Weinviertel eingeladen. Im Winzerhof Küssler in Grub an der March wartete eine kleine, zuckersüße Unterkunft am Waldrand auf ein paar andere Food-Bloggerinnen und mich. Die Location hätte nicht passender sein können: rot-weiß karierte Bettwäsche, Fenster ohne Jalousien und nur wenig Handyempfang. Könnt ihr euch einen besseren Ort vorstellen, um dem Lärm der Stadt zu entfliehen und neue Energie zu tanken? Ok – da gäbe es eine oder zwei Möglichkeiten, aber es war schon sehr nah an Perfektion und wie sich später herausstelle, war es genau das, was ich gebraucht habe.

Zurück zum Ursprung mit Hofer

Morgens wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen gegen 5 Uhr geweckt. Klingt fürchterlich, war es aber ganz und gar nicht. Ich konnte entspannt noch weiter schlafen und wurde erst etwas später wieder munter. Noch bevor die anderen wach wurden habe ich meine Laufschuhe angezogen und bin losgelaufen. Dies war nicht mein erstes Bloggerevent mit Hofer, bei dem ich ins Schwitzen gekommen bin. Zuerst ging es geradeaus und dann bergauf, an Kirschbäumen vorbei, Getreidefeldern und Waldstücken, bis ich ein Sonnenblumenfeld entdeckte. Eine ganze Stunde war ich unterwegs und mir sind nur vier Autos entgegen gekommen. Es war still und ich war ganz alleine mit meinen Gedanken, den Geräuschen der Natur und dem Wind. Ich hätte vor ein paar Jahren nie geglaubt, dass ich so etwas einmal so sehr lieben würde. Auch die Zeit mit den anderen war sehr wertvoll. Die Mädels waren sehr nett und wir haben uns immer gut unterhalten, viel gelacht und natürlich auch gemeinsam gekocht.

Unser Aufenthalt wurde von der gesamten Produktpalette von Zurück zum Ursprung begleitet: Milchprodukte, Fleisch, Getreideprodukte, Kräuter, Gemüse & Obst uvm. Alles Bio versteht sich. Natürlich waren einige Dinge vor Ort, die ich für gewöhnlich nicht esse, aber es gab genauso Lebensmittel, die zu 100% meinen Essgewohnheiten entsprachen. Abgesehen von Obst & Gemüse gibt es zwei Produktgruppen, die mich bei Zurück zum Ursprung ganz besonders ansprechen: Eier & Fleisch.

Die Produkte von Zurück zum Ursprung

Seit 2015 dürfen alle frisch geschlüpften männlichen Küken bei Zurück zum Ursprung weiterleben und werden erst später – nach einem erfüllten Leben – zu Fleischwaren verarbeitet. Darüber hinaus haben die Tiere täglich Zugang zu begrünter und beschatteter Weide und werden mit heimischen Bio-Futtermitteln groß gezogen. Somit sind die Auflagen der Bio-Lebensmittelmarke sogar strenger als die EU-Bio-Verordnung und deren Eier meine liebsten Bio-Freiland-Eier.

Auch beim Fleisch gibt es Erwähnenswertes. Zum einen haben die Tiere mind. 120 Weidetage (durchschnittlich sogar über 185), täglichen Auslauf und auch deren Futter ist in Bio Qualität und zu 75% sogar vom eigenen Betrieb. Ganz wichtig ist für mich, dass die Tiere kein Futter aus Soja und Sojaerzeugnissen bekommen. Ich weiß, dass unser Fleischkonsum heutzutage viel Kritik einstecken muss. Das möchte ich gar nicht leugnen. Aber genau deswegen ist mir umso wichtiger zu wissen, wo das Fleisch herkommt, das ich kaufe. Wenn ich unbedingt Fleisch essen möchte, dann soll dieses Fleisch nicht aus einer billigen Massentierhaltung stammen, sondern aus regionalen Betrieben, die ethisch arbeiten. Hierzu gibt es ein tolles Tool von Zurück zum Ursprung, auf der „Prüf Nach“ Datenbank kann man via Website oder App, die Herkunft und den Produktionsweg chargengenau nachverfolgen.

Apropos Fleisch. Das #HoferBioGrillen Menü war durchaus sehr nach meinem Geschmack: Gemüse mit Knoblauch-Kräuter-Pesto, Bierhendl, Rindsteak und Kochbananen. Als Nachspeise gab es Schokoladenmuffins mit Vanilleeis. Ja, auch die Muffins wurden auf dem Grill zubereitet. Und ja, ich habe sie gegessen. Manchmal muss man sich eben auch etwas gönnen.

Das Wochenende hat mir wieder mal gezeigt, dass es oft die kleinen Dinge sind, die wichtig sind, um einen glücklich zu machen.
Ich habe zurück zu meinem Ursprung gefunden und die Worte sprudeln jetzt nur so aus mir heraus. Und ich bin dankbar für das Leben, meine Gesundheit, und dass ich mit einem so tollen Partner zusammen arbeiten darf.

* in nachhaltiger Kooperation mit Hofer