Seit letztes Jahr habe ich bereits zwei Mal eine Detox Saftkur gemacht. Es waren jeweils 3 Tage voller Obst- und Gemüsesäfte. Die erste Kur lief wunderbar – die Zweite eher weniger. Das Konzept einer Juice Cleanse hat mir aber noch immer gut genug gefallen um eine dritte Kur zu machen.

Sowohl in meinem Freundeskreis als auch auf Social Media haben mich in der Zeit viele Fragen erreicht. Wieso ich es immer wieder mache und welche „Ergebnisse“ ich mir davon verspreche. Viele halten es aber auch für ein Märchen und eine Geldverschwendung. Aus diesem Anlass möchte ich meine Motivation für eine Detox Saftkur mit euch teilen.

Was eine Detox Saftkur für mich ist

Gleich am Anfang möchte ich zwei Große Kritikpunkte ansprechen.

Juice Cleanse ist eine Crash-Diät

Während einer Saftkur ernährt man sich ein paar Tage lang nur von Obst- und Gemüsesäften. Je nachdem welche Ernährungsgewohnheiten man vor dem detox hatte, entsteht eine große Kaloriendifferenz und dies führt natürlich zu einem Gewichstverlust. Man darf aber nicht vergessen, dass der Körper in der Zeit entgiftet und ein Großteil der verlorenen Masse nur „Wasser“ ist. Sobald die Saftkur vorbei ist und man den alten Gewohnheiten wieder verfallen ist, sind die verlorenen Kilos im nu wieder da. Abnehmen sollte also nicht die einzige treibende Kraft für eine Saftkur sein. Will man allerdings für ein bestimmtes Event (z.B. die eigene Hochzeit) das Beste aus Sich herausholen, kann das durchaus helfen 😉

Juice Cleanse ist einfach zu teuer

Ja – die meisten Saftkuren sind nicht gerade billig. Aber hochwertige Produkte und die richtige Herstellung haben eben ihren Preis. Außerdem werden die meisten Saftkuren nur auf Anfrage produziert, aufwendig verpackt und per Boten zugestellt. Was mir persönlich aber noch viel wichtiger ist: jeder Mensch kann selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt und wie viel das eigene Wohlbefinden bzw. die Gesundheit einem Wert sind. Ich sehe in einer Saftkur nicht nur die Flaschen voller Saft, sondern eben die positiven Effekte, die sie mit sich bringt (dazu jetzt gleich mehr).

Eine Detox Saftkur markiert für mich das Ende einer Lebensphase, in der ich (aus welchen Gründen auch immer) nicht so genau auf meine Ernährung geschaut habe wie ich es gerne hätte. Die extreme Umstellung von „cheaten“ auf Saftkur ist eine große Herausforderung, vor allem für den Kopf. Egal wie gut man die Safttage geplant hat, es kommt immer irgendwas dazwischen. Sei es eine Essenseinladung von Freunden, der Geburtstag einer Arbeitskollegin oder einfach der köstliche Geruch von einem Gericht, welches der Freund für sich zubereitet hat. Da braucht man durchaus eine sehr starke Willenskraft. Aber genau diese Herausforderung brauche ich um meinem Körper und Verstand zu zeigen, dass ich alles erreichen kann, was ich will, wenn ich es wirklich will und auch etwas dafür tue. Die geistige Befriedigung nach einer erfolgreich überstandenen Saftkur ist für mich goldwert. Außerdem bin ich danach immer extrem motiviert wieder clean zu essen, weiterhin viel Sport zu machen und einfach gut auf mich aufzupassen.

Darüber hinaus gibt es noch andere Vorteile, die ich gerne als „nette Nebeneffekte“ bezeichne. Zum einen bin ich während einer Saftkur immer äußerst entspannt, denn ich muss nicht einkaufen gehen, nicht kochen und mir überhaupt keine Gedanken ums Essen machen. Mein Wohlbefinden steigt im Allg., denn ich nehme viele Vitamine zu mir, die Säfte schmecken gut (im Idealfall 😉 ) und der Bauch wird von Tag zu Tag flacher (flüssige Nahrung wird leichter verdaut als feste Nahrung, keine Bähungen, etc.). Andere Auswirkungen zeigen sich erst in den letzten Tagen der Kur bzw. kurz danach (wenn man weiterhin clean isst): weniger Pickel, straffere Haut, besserer Schlaf, mehr Energie.

Meine Detox Saftkur mit Liquish

Vor ein paar Wochen hatte ich wieder so eine böse Phase und entschied mich für eine Detox Saftkur mit Liquish. Das Familienunternehmen war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn ihr Slogan lautet: „flüssiger Sonnenschein“. Die Kommunikation verlief stets freundlich und alle meine Wünsche konnten erfüllt werden.

Ich wollte eine größere Herausforderung als bisher und entschied mich für eine fünf tätige Saftkur mit Säften der „Basic Sunshine“ (Obst- und Gemüsesäfte) und „Green Detox“ (grüne Gemüsesäfte) Box (immer im Wechsel):

Tag 1 – Green Detox
Tag 2 – Basic Sunshine
Tag 3 – Green Detox
Tag 4 – Basic Sunshine
Tag 5 – Green Detox

Beide Saftkuren – und somit auch jeder Tag – begannen mit einer Grapefruit Limonade (um den Stoffwechsel anzukurbeln) und endeten mit dem leckersten Mandeldrink den ich je getrunken habe! Abgesehen davon sind mir noch 2 weitere Säfte sehr positiv in Erinnerung geblieben: ein hellgrüner Saft mit Pastinake und Zucchini, eine außergewöhnliche Mischung, die sehr unaufdringlich und überraschend lecker war, und ein dunkelgrüner Saft mit Minze aus dem eigenen Garten, der leicht nach „After Eight“ geschmeckt hat. Ich muss aber gestehen, dass mir alle Säfte extrem gut geschmeckt haben, auch die mit Grapefruit, Sellerie und Ingwer – Zutaten, bei denen ich normalerweise sehr empfindlich bin. Als kleine „Blogger-Zugabe“ habe ich außerdem einen kleinen Kakaodrink bekommen der ebenfalls ein Traum war!

Wie ihr seht komme ich aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Die Säfte waren ein Traum, ich habe alles gut vertragen und hatte keinerlei Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen o.ä.. Ich habe an 4 von 5 Safttagen hart trainiert und hatte dennoch genug Energie. Der Ablauf lief  reibungslos und auch wenn ich dieses Mal kein Geld dafür ausgeben musste, wäre mir diese Erfahrung jeden Cent des Kaufpreises wert gewesen. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht abwarten, die nächste Saftkur zu starten <3

 

Kennt ihr bereits Liquish?
Habt ihr schonmal eine Saftkur gemacht?
Was motiviert euch für eine Saftkur?

*Diese Saftkur wurde mir freundlicherweise von Liquish zur Verfügung gestellt.