Ich liebe gutes Essen. Nur leider kann ich nicht so wahnsinnig gut kochen. Es muss bei mir immer schnell und einfach sein. Aber wenn es eine Sache gibt, die ich in der Küche gut kann dann sind es Suppen. Und ich liebe Kürbisse. Ich hatte also diesen Herbst genug Zeit um viel zu probieren und heute möchte ich euch drei Kürbissuppen Variationen vorstellen. Natürlich Paleo. Und Vegan.

Kürbis – Apfel

1 Hokkaido Kürbis
1 großer Apfel
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 TL Gemüsebrühe
ganze oder gehackte Kürbiskerne

Topf mit etwas Olivenöl erhitzen. Zwiebel klein schneiden und mit dem Lorbeerblatt anbraten bis sie etwas durchsichtig werden. Kürbis und Karotten klein schneiden und dazu geben. Das Gemüse mit Wasser bedecken und zum kochen bringen. Bei niedriger Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Apfel und Gemüsebrühe hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Wichtig ist eigentlich nur, dass alles schön weich wird. Lorbeerblatt entfernen, das ganze mit einem Stabmixer pürieren und fertig ist die süße Kürbissuppe! Ich gebe noch gerne Kürbiskerne zum dekorieren dazu 🙂

Kürbis Apfel Suppe

Kürbis – Ingwer

ca. 250g Butternuss Kürbis
ca. 250g Hokkaido Kürbis
Ingwer
50 ml Kokosmilch
2 mittelgroße Zwiebel
2 mittelgroße Karotten
1 TL Gemüsebrühe
1 prise Muskatnuss
1 EL Senf
Maroni
frischen Koriander

Diese Variante ist etwas schärfer. Zwiebel anbraten und Gemüse zum kochen bringen nach dem gleichen Prinzip wie die erste Suppe. Beim Ingwer je nach Schärfewunsch. Ich bin da eher empfindlich und mag nur einen kleinen Kick haben, daher habe ich ein etwa daumengrößes Stück genommen. Einen kleinen Mädchendaumen versteht sich, kein Männersportlerdaumen 😉 Gewürze, Gemüsebrühe und Senf zur Halbzeit hinzufügen. Zum Schluss die Kokosmilch dazu geben und anschließend gleich pürieren. Unbedingt darauf achten dass alle kleine Gemüsestückchen weg sind. Ich weiß nicht wie es euch dabei geht aber ich beiße recht ungerne in ganze Ingwerstücke… Zum servieren den frischen Koriander hacken und die Maroni zerbröseln. Ich mag diese Version besonders gerne, da die Kokosmilch und die Maroni die Schärfe vom Ingwer wieder ausgleichen und dabei eine sehr leckere Geschmackskombination entsteht.

Kürbis Ingwer Suppe

Kürbis – Curry – Kokos

1 großen Butternuss Kürbis
1 große Zwiebel
1 Dose (400ml) Kokosmilch
1 TL Gemüsebrühe
Kurkuma
Safran
Curry
Chili
Zimt
Muskatnuss
Paprika Pulver
frischen Koriander
2 große Pastinaken

Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Pastinaken in dünne Scheiben schneiden. Topf mit einem Film Olivenöl und 1 TL Currypulver erhitzen. Zwiebel hinzufügen und anbraten bis sie leicht durchsichtig werden. Kürbis klein schneiden und hinzufügen, gerne mit Schale auch. Wasser hinzufügen, zum Kochen bringen und dann bei niedriger Hitze köcheln. Nach 15 Minuten mit der Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und eine Prise der übrigen Pulverchen würzen. Von Zimt und Muskatnuss wirklich nur eine kleine Prise. Ich kann euch da leider keine genaue Angaben machen, da ich immer nach Gefühl koche. Vertraut da einfach auf euren Geschmack 🙂 Weitere 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Backblech mit Backpapier auslegen, Pastinaken mit Olivenöl schmieren und darauf verteilen. Ab ins Rohr damit für ca 15 Minuten. Je nach dem wie dick die Stücke sind und wie knackig ihr sie haben wollt kann das auch mehr oder weniger sein. Einfach immer ein Auge darauf werfen. Zum Schluss die Kokosmilch zur Suppe hinzufügen und gut pürieren. Mit den Pastinackenchips und frisch gehackten Koriander servieren.

Kürbis Kokos Suppe

Ein kleiner Tipp zum Schluss: mögt ihr dünnflüssige Suppen müsst ihr mehr Wasser beim Kochen des Gemüses dazugeben. Ich mags eher cremig, möchte aber keine Sahne o.ä. verwenden deswegen gebe ich nicht so viel Wasser dazu. Meistens so, dass die rohen Gemüsestücke knapp nicht bedeckt sind. Durch das Kochen werden sie eh weich und schrumpfen.

Falls ihr also noch nicht wisst, was mit den letzten Kürbisse der Saison anzufangen, freue ich mich, wenn ich euch inspirieren konnte und noch mehr auf euren Feedback!

xoxo
Eure Natacha