Superfood EI

(Werbung) Was war zuerst da – die Henne oder das Ei? Die Beantwortung dieser Frage ist wohl nicht ganz einfach, denn wir waren ja leider nicht da. Eine Frage, die ich viel leichter beantworten kann ist die, wieso ich Eier so gerne mag.

Eier sind in der Küche sehr vielseitig einsetzbar, sie sind lecker und stecken voller Vitamine, Nährstoffe und Mineralstoffe – und das in vergleichsweise hoher Konzentration. Eigentlich logisch, wenn man bedenkt, dass sie für die Versorgung und das Wachstum eines Embryos zuständig sind. Eier werden deswegen zurecht als Superfood bezeichnet. Außerdem haben sie jederzeit Saison und stammen aus der Region. Mehr können wir wohl wirklich nicht verlangen 🙂

Was steckt in einem Ei?

  • zwischen 6 und 8g Eiweiß und hauptsächlich ungesättigte Fette (erzeugt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl)
  • alle essentiellen Aminosäuren (= Bausteine aus denen Nerven, Muskelzellen und Gehirnzellen entstehen)
  • Vit. A, E, D, B12
  • Beta Carotin
  • Spurenelemente: Fohlsäure, Selen, Jod, Zink, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium
  • Carotinoide Lutein & Zeaxanthim (wichtig für den Erhalt der Sehkraft)

Was bedeuten die Zahlen auf dem Ei?

Der Code auf dem Ei gibt Auskunft über die Haltung der Tiere und deren Herkunft. Als Konsument kann man somit den Weg vom Stall bis zum Supermarkt genau nachvollziehen.

Haltungsform:
0 = Bio Freilandhaltung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung (in Österreich verboten)

Herkunftsland:
AT = Österreich
DE = Deutschland
usw…

Betriebscode:
Die 7 stellige Zahl ist die landwirtschaftliche Betriebsnummer des Bauernhofes, von dem das Ei stammt.

Ich persönliche kaufe seit ein paar Jahren nur noch Eiern der Klasse 0. Die Bio Freilandhaltung entspricht eher meiner Vorstellung davon, wie ich mich ernähren möchte und dafür zahle ich auch gerne ein paar Euros mehr. Die Eier von Zurück zum Ursprung, die es exklusiv bei Hofer gibt, sind dabei meine Favoriten. Bei jedem Gang in den Supermarkt landet mindestens eine Packung in meinem Einkaufswagen.

Was ist mit Cholesterin?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die an wichtigen Körperfunktionen beteiligt ist, z.B. am Zellwachstum, bei diversen Hirnfunktionen und als Bestandteil von Hormonen. Unser Körper produziert täglich Cholesterin und wir können es außerdem auch über die Nahrung aufnehmen. Essen wir zu viele cholesterinhaltige Lebensmittel, ist unser Organismus in der Lage, die eigene Produktion zu drosseln, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Doch diese Fähigkeit ist wie alles andere auch anfällig für Störungen und Fehlfunktionen. Das und zu viel von bestimmten Lebensmitteln kann dazu führen, dass manche Menschen einen Cholesterinüberschuss negative Folgen haben kann.

Dabei ist es wichtig, zwei Arten von Cholesterin zu unterscheiden:
LDL (low density lipoprotein) ist das „böse“ Cholesterin. Zu viel davon kann sich in den Blutgefäßen ablagern und zu Herz-Kreislauferkrankungen führen. Was viele nicht wissen ist, das nicht das Cholesterin selbst, sondern gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren zu einem hohem LDL Spiegel führen. Die Lebensmittel, die es hier zu vermeiden bzw. verringern gilt sind vor allem Wurstwaren, Butter, Fertigprodukte und gehärtete Fette.
HDL (high density lipoprotein) ist das „gute Cholesterin“. Dies ist hauptsächlich an den oben genannten Vorgängen beteiligt und z.B. In Eiern und Olivenöl enthalten.

Haltbarkeit von Eiern

Ein frisch gelegtes Ei hält bei normaler Zimmertemperatur ca. drei Wochen, gekühlt sogar bis zu sechs Monaten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist also wie bei vielen Lebensmitteln nur ein Richtwert, da wir als Konsumenten eher selten wissen, wie alt genau das Ei ist. Außerdem darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden: wurde das Ei schon einmal gekühlt, muss es auch so bleiben. Um auf Nummer Sicher zu gehen, gibt es den ultimativen Eiertest: Ein tiefes Glas mit Wasser füllen. Das Ei vorsichtig hineinfallen lassen. Sinkt das Ei schnell bis zum Boden, ist das Ei noch gut. Schwimmt es hingegen an der Oberfläche, muss man es leider entsorgen.

Fun Facts über Eier

  • Der Farbton des Eidotters wird u.a. durch die Ernährung der Henne bestimmt. Ein Bio-Landwirt, der auf synthetische Zusatzstoffe verzichtet, bietet möglicherweise Eier mit zitronengelbem Dotter an. Ist der Eidotter sehr dunkel, kann es ein Hinweis auf Ernährung auf Basis von Paprika sein und die Hühner stammen eher aus der Käfighaltung.
  • Auch die Jahreszeit beeinflusst die Farbe des Eidotters. Im Sommer ist der Dotter heller als im Winter, weil die Farbstoffe zum Teil als Sonnenschutz in die Haut der Henne fließen. Je mehr Zeit die Henne unter freiem Himmel verbringt, desto heller wird der Dotter.
  • Das Urhuhn legte 12 Eier im Jahr. Heute sind es zwischen 300 und 340.
  • Je älter die Henne, desto größer werden die Eier.
  • Weiße Eier sind nicht gesünder oder ungesünder als braune. Die Farbe der Eierschale hat nichts mit den Federn der Henne zutun, sondern nur mit der Rasse des Tiers.
  • Eier sind stark! Die Eierschale ist zwar nur 0,2mm bis 0,4mm dick, kann aber bis zu 17 Kg aushalten.

Wie ich bereits erwähnt habe, stehen Eier sehr oft auf meinem Speiseplan, vor allem zum Frühstück. Deswegen werde ich in KW 43 den Hofer Instagramkanal übernehmen und euch jeden Tag eine Frühstücksvariante mit Ei vorstellen. Bis dahin sind hier ein paar meiner liebsten Rezepte mit dem Superfood Ei:

Shakshuka
grüne Shakshuka
Wolkeneier
Spargelfries mit weichem Ei

*in Zusammenarbeit mit Zurück zum Ursprung / Hofer