Vielleicht habt ihr es auf Instagram mitbekommen, dass ich vor kurzem an einem SUP Yoga Blogger Event teilgenommen habe. Die Gastgeberin des Events war die liebe Julia von Yoga&Juliet und das ganze hat im SUP Center im Gänsehäufl Bad stattgefunden. Als ich die Einladung bekam, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Inzwischen liebe ich es, mich sportlich immer wieder neu herauszufordern und möglichst verschiedene Dinge auszuprobieren.

SUP Yoga ist eine neue Yoga Variante, bei der die Yoga Übungen auf einem Stand Up Paddleboard auf dem Wasser gemacht werden. Das klingt nach Spaß und Schweiß zugleich – also genau nach meinem Geschmack! Früher habe ich gedacht das Paddleboard würde „frei“ auf dem Wasser schweben, aber das war zum Glück nicht der Fall. Die Paddleboards werden nämlich im Wasser auf einer sog. Yogainsel befestigt, die wiederum im Boden verankert ist. Wackelt ein Board, wackeln alle 😉 Das besondere an SUP Yoga ist, dass man sich besonders anstrengen muss, um die Wellenbewegungen des Wassers auszugleichen. Dabei werden insbesondere die Rumpf-, Rücken- und Tiefenmuskulatur beansprucht.

Aber kommen wir zurück zum Event.

Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag voll Sonnenschein und ich war mal wieder zu spät. Für lange Begrüßungszeremonien war keine Zeit mehr – kaum angekommen hatte ich schon mein Board in der Hand und spazierte Richtung Wasser. Wir paddelten zur Yogainsel und starteten direkt mit der Yoga Einheit.

SUP Yoga

war genau so herausfordernd, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein paar Positionen, die für mich an Land kein Problem sind, waren auf dem Board nicht mehr ganz so einfach. Ich gewöhnte mich zwar immer mehr an den instabilen Untergrund, aber die Übungen wurden zunehmend anspruchsvoller, weshalb es eigentlich die ganze Zeit gleich schwer war die Balance zu halten. Zu meiner Überraschung habe ich es auch geschafft auf dem Board zu bleiben und nicht ins Wasser zu fallen – was man nicht von jeder Teilnehmerin behaupten kann 😉

Und dann passierte es, der Himmel verdunkelte sich innerhalb kürzester Zeit, der Wind pfiff, es blitzte und donnerte. Wir wollten uns gerade auf den Weg zurück zum Ufer machen, als sich die Yogainsel von der Verankerung löste und wir davon trieben. Julia hat noch versucht die Insel mit ihrem Board zu lenken, aber das war so gut wie unmöglich. Wir anderen konzentrierten uns darauf wieder an Land zu kommen, während das Personal des Schwimmbades alle Gäste aufforderte, das Wasser zu verlassen. Der Wind war so stark, dass sich der Weg unüberwindbar angefühlt hat.

Wieder zurück auf festem Boden erwartete uns eine kleine Stärkung der Brasserie Joma. Aufgrund des Wetters wurde der schön hergerichtete Tisch wieder abgeräumt und wir suchten Unterschlupf in den nahe gelegenen Umkleidekabinen. Kaum angekommen fing es auch schon an zu regnen – oder besser gesagt zu schütten.

Wir saßen auf dem Boden der Umkleidekabinen, eingekuschelt weil es so eng war und aßen feine Speisen aus der Transportbox. Und dann war da noch dieser gut aussehende Käsekuchen, der nicht so leicht zu schneiden war und den wir deshalb einfach gelöffelt haben. Ich weiß nicht, ob es an den außergewöhnlichen Umständen lag, aber es war der leckerste Käsekuchen, den ich je gegessen habe <3 Wir quatschten und lachten und auch wenn alles anders verlief als geplant, letztenendes war es eines der coolsten Events, auf dem ich bisher war. Ich freue mich schon sehr auf Julias nächste Einladung!