Werbung / Wir alle tun es und die meisten von uns lieben es: schlafen. Manche von uns bekommen etwas mehr Schlaf als andere und manche von uns schlafen besser als andere. Gründe dafür gibt es viele und das Thema „Schlafen“ ist so umfassend, dass man ein ganzes Buch darüber schreiben könnte. In diesem Beitrag möchte ich mich mit Thema „Die optimale Schlafumgebung“ befassen und Tipps geben, wie man sein Schlafzimmer am besten gestalten kann, um möglichst gut zu schlafen.

Als Hobbysportlerin, Paleosympatisantin und Freundin eines Profisportlers ist es nur eine Frage der Zeit, bis man sich mit diesem Thema auseinander setzt. Nach einigen Büchern, Fachartikel und Podcasts haben wir angefangen unsere Gewohnheiten zuhause zu ändern und auch das Schlafzimmer musste optimiert werden. Wie die optimale Schlafumgebung aussieht (auch für nicht Profi-, und Hobbysportler) zeige ich euch jetzt.

 

Die optimale Schlafumgebung

 

#1 Die richtige Matratze

Die Wahl der richtigen Matratze ist einer der wichtigsten Aspekten, den es zu beachten gilt, wenn man gut schlafen möchte. Immerhin verbringen wir rund 1/3 unseres Lebens darauf. Dabei spielt es eigentlich überhaupt keine Rolle, wie viel sie kostet. Teuer ist nicht gleich besser.

Es gibt Boxspringbetten, Wasserbetten, mit vielen Sprungfedern, mit noch mehr Sprungfedern, usw. Dieser Rüstungswettlauf ist reines Marketing, denn die Federn werden einfach nur kleiner, damit mehr hinein passen. Noch schlimmer sind Hersteller (die meistens nur online verkaufen), die nur eine einzige Matratze anbieten – „one size fits all“. Wie soll das gehen, egal welche Statur, Größe oder Gewicht jemand hat? Stellt euch doch Wladimir Klitschko und Hayden Panettiere vor. Sie haben eindeutig eine andere Kleider- und Schuhgröße und müssen das Fahrrad im Fitnessstudio ganz bestimmt anders einstellen. Wieso sollten sie die gleichen Anforderungen bei einer Matratze haben?

Die richtige Matratze ist die, bei der man so einsinkt, dass in der Seitenlage Kopf, Nacken und Wirbelsäule eine gerade Linie bis zum Po bilden. Ein Kopfkissen ist demnach eigentlich nur dazu da, die Matratze auszugleichen und auch hierbei spielt es keine Rolle, wie viel sie kostet. Sie muss nur passen.

Vor ca. zwei Monaten haben wir uns auf die Suche nach neuen Matratzen gemacht. Wir waren in drei Möbelgeschäften und lagen auf mindestens 30 Matratzen aller Preiskategorien. Bei jedem Mal Probeliegen haben wir nicht unbedingt nur auf unser Bauchgefühl gehört – denn der ist spätestens nach vier Matratzen nicht mehr vorhanden – sondern auf die Beweisfotos geachtet, die wir währenddessen gemacht haben. Und irgendwann hatten wir sie: die ideale Kombination! Wir haben uns für zwei unterschiedliche Matratzen vom gleichen Hersteller entschieden, die mit dem gleichen Topper perfekt für uns beide funktionieren. So sieht es z.B. bei mir aus:

  • Beim Matratzenkauf unbedingt Probeliegen und Fotos in der Seitenlage machen, um sicherzustellen, dass Kopf, Nacken und Wirbelsäule eine gerade Linie bilden.
  • Als Paar auf zwei unterschiedlichen Matratzen schlafen, die auf die jeweilige Person abgestimmt sind.

#2 Das Bett

Ein normales Einzelbett ist 90×200 groß. In vielen Haushalten und manchen Hotels sind Betten für zwei Personen gerade mal 140×200 groß. Doppelt so viele Personen aber nicht doppelt so viel Platz – klingt nicht sehr logisch für mich. Je kleiner das Bett, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir durch die Bewegungen des anderen geweckt werden. Außerdem wird es in einem kleinen Bett im Sommer ganz schön heiß – und das meine ich nicht unbedingt doppeldeutig.

Wir haben uns dafür entschieden, das Bettgestell möglichst klein zu halten, damit wir mehr Platz für die Matratzen haben. Unser Bett ist jetzt 200×200 groß und die Matratzen liegen direkt auf Paletten. Am ersten Tag kam mir das schon echt riesig vor, wenn man bedenkt, dass wir die letzten fünf Jahre auf 140×200 geschlafen haben. Aber bereits nach zwei Tagen hat sich das Auge an die neue Optik gewöhnt und wir lieben unser Monsterbett SEHR.

  • Das Bett sollte so groß wie möglich sein. Für zwei Personen mind. 180×200

#3 Die Bettwäsche

Für mich als Allergikerin war von Anfang an klar, dass ich nur noch hypoallergene Bettwäsche haben möchte. Hausstaubmilben leben und lieben feuchte Umgebungen und ernähren sich von unseren abgestorbenen Hautschuppen, die sich im Bett, in der Kleidung oder auf Teppichen sammeln. Habt ihr eigentlich gewusst, dass die allergische Reaktion bei Hausstauballergie nicht durch die Hausstaubmilben selber, sondern durch ihren Kot hervorgerufen wird? Eine besonders nette Vorstellung, wie ich finde. Und ich wette spätestens jetzt wollen auch die nicht Allergiker unter euch lieber in hypoallergener Bettwäsche schlafen 😉

  • Bettwäsche sollte hypoallergen, atmungsaktiv sein und aus Mikrofaser bestehen.

#4 Das Licht

Schlafen ist ein Prozess, der in unseren Genen vorprogrammiert ist. Die Natur und die Evolution haben es so eingerichtet, dass unser Körper weiß, wann er aufstehen oder einschlafen will bzw. soll und zwar durch das Licht. Unsere Haut verfügt über kleine Rezeptoren, die das Licht der Sonne bzw. des Mondes empfangen und diese Information weitergeben. Bei Sonnenuntergang merkt die Haut, dass es dunkler wird und schickt Signale an die Zirbeldrüse, die dann die Produktion von Melatonin ankurbelt. Melatonin ist ein Hormon, welches u.a. den Schlaf reguliert – auf gut Deutsch: uns müde werden lässt. Sobald es heller wird, wird die Melatoninproduktion gestoppt und wir werden langsam wieder wach.

Das Leben im 21. Jahrhundert ist aber ganz neu für die Evolution. Wir verbringen die meiste Zeit in Gebäuden bei künstlichem Licht und sind stets mit neuen Lichtquellen in Kontakt (technische Geräte aller Art). Unser Körper weiß oft gar nicht mehr, wann es Zeit zum Schlafen ist und unsere gesellschaftlichen Verpflichtungen hindern uns ebenfalls manchmal daran, diese Zyklen einzuhalten.

  • Bei kompletter Dunkelheit schlafen. Hier helfen völlig lichtdichte Rollos oder eine gute Schlafmaske.
  • Wecker mit Sonnenaufgangssimulation.
  • Keine Stand-By Lämpchen bei Geräten. Am besten sogar alle Geräte aus dem Schlafzimmer entfernen (TV, Handy, Playstation, etc…).

#5 Temperatur & Luft

Die ideale Temperatur zum Schlafen liegt zwischen 16 und 18 Grad, was vielleicht etwas kalt klingen mag. Auf jeden Fall sollte das Schlafzimmer um ein paar Grad kälter sein als die restliche Wohnung, denn auch das trägt dazu bei, dem Körper zu signalisieren, dass jetzt Nacht ist. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 60% liegen.

Diese zwei Werte sind leider nicht so einfach zu kontrollieren, denn sie unterliegen dem Wettergott und sind von der geographischen Lage, in der man sich befindet, abhängig. Vor allem in der Stadt können die Temperaturen höher sein als auf dem Land, zudem ist die Luft stärker verschmutzt. Idealerweise kann man die Temperatur zuhause mithilfe einer Klimaanlage regulieren. Nur leider hat das nicht jeder – auch wir nicht. Wir wohnen im vierten und letzten Stock und die Sonne scheint den ganzen Tag durch die Fenster. Hitze steigt ja bekanntlich nach oben, also könnt ihr vielleicht erahnen, wie heiß es bei uns zuhause werden kann. In den letzten Wochen hatten wir öfters zwischen 32 und 38 Grad in der Wohnung – was wirklich nicht sehr angenehm ist – und auch Nachts wurde es nicht unbedingt kühler.

Der Retter in der Not heißt in diesem Fall Pure Cool. Das Gerät von Dyson ist ein Luftreiniger mit Ventilatorfunktion und löst somit zwei Probleme auf einmal.

Zum einen erkennt der Dyson Pure Cool automatisch Schadstoffe in der Luft. Diese Schmutzpartikel werden angesaugt und durch das Filtersystem aus der Luft entfernt. Die aktuelle Luftqualität wird auf dem kleinen Display in Echtzeit angezeigt und man kann regelrecht beobachten, wie du Luft immer sauberer wird. Das ist für mich als Allergikerin doppelt praktisch, da auch Pollen und andere Allergene raus gefiltert werden. Zum anderen wird die gefilterte Luft wieder ausgeströmt und durch die Umwälzung der Luft entsteht ein Kühlungseffekt. Der Raum kann hierbei bis zu 4 Grad abkühlen. Im Nachtmodus werden Luftveränderungen automatisch registriert und die Aktivität passt sich dementsprechend an. Außerdem schaltet es sich nach einer vorher bestimmten Zeit selber ab.

Der Dyson Pure Cool hat uns in den wenigen Wochen schon viele gute Nächte ermöglicht und man gewöhnt sich an das leise Rauschen des Ventilators (kein Gerät der Welt ist stumm) recht schnell.

  • Saubere Luft im Schlafzimmer, z.B. durch einen Luftfilter.
  • Stoßlüften vor dem Schlafen und dabei das Licht ausschalten.
  • Schlafzimmertemperatur zwischen 16-18 Grad, auf jeden Fall kühler als der Rest der Wohnung.

#6 Das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer an sich sollte keine Erweiterung des Wohnzimmers sein. Zu viel Deko, Bücher, Bilder, etc. lenken ab und hinterlassen ein unruhiges Gefühl im Unterbewusstsein. Auch ein offener Kleiderschrank kann Unruhe stiften (zu viele Farben, eventuell Unordnung, Staubsammlung, etc.). Das Schlafzimmer soll ein Rückzugsort sein, in dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Am liebsten hätten wir ein Schlafzimmer, in dem wirklich nur ein Bett steht, aber die Wohnung ist leider zu klein dafür. Wir haben uns aber von unserem Fernseher getrennt, und das Home Office findet inzwischen auf dem Küchentisch statt.

  • Keine Erweiterung des Wohnzimmers.
  • Neutrale Deko mit wenig Ablenkung.

Matratzen via Mömax / Bettgestell via Home24 / Pyjama von Jockey

Mit diesen Tipps für eine optimale Schlafumgebung werdet ihr hoffentlich euren Schlaf verbessern können und ich freue mich über euer Feedback – vielleicht habt ihr weitere Tipps und Tricks, um auf Wolke Sieben zu schweben 🙂

*in Zusammenarbeit mit Dyson