(Anzeige) Jede Frau steht irgendwann in ihrem Leben vor ein und der selben Frage: was ist besser, kurze oder lange Haare? Knapp fünf Monate ist es her, da hieß es für mich Schnipp Schnapp Haare ab. Ich habe mich von 40 cm Haar verabschiedet, das ich über Jahrzehnte hinweg gepflegt – oder eher gezüchtet – habe. Das Ergebnis war ein grandioser Longbob, der von allen Menschen, die mich kennen, hoch gefeiert wurde. Aber wie geht es mir jetzt bzw. was hat sich geändert? Haben sich alle Probleme, die lange Haare mit sich bringen, in Luft aufgelöst? Und sind womöglich neue Probleme dazu gekommen?

Witzigerweise habe ich nach dem Friseurbesuch nur noch Frauen mit kurzen Haaren auf der Straße gesehen. Gefühlt die Hälfte meiner Freundinnen und auch viele Mädels in meiner Community ließen sich die Haare schneiden und schickten mir Fotos davon. Obwohl ich mich natürlich geehrt fühlte, so viele inspiriert zu haben, habe ich mich auch ein wenig geärgert. Mainstream ist einfach nicht so mein Ding.

Ganz oben auf der Liste für Kurz und gegen Lang steht natürlich die Tatsache, dass Haare waschen und föhnen deutlich einfacher ist und schneller geht. Mein liebster Dyson Supersonic ist natürlich nah wie vor hoch im Kurs. Denn obwohl die Haare kürzer sind, habe ich noch genauso viele davon und der Oberkopf braucht gleich lang zum trocken werden… Das Problem ist: meine Mähne steht in jede erdenkliche Richtung ab und ohne Styling sehe ich aus wie ein Wuschelkopf. Da waren die langen Haare doch besser, sie hingen nämlich einfach nur nach unten *haha* Deswegen kann ich es kaum erwarten ein Dyson Airwrap in die Finger zu kriegen, da geht Trocken und Styling in einem und das brauche ich einfach in meinem Leben! Bis dahin werde ich meine Haare brav als Zopf tragen.

Apropos Zopf. Das ging mit langen Haaren blendend. Mit kurzen ist es schon schwieriger. Ich kann immer noch keinen Zopf machen, ohne dass die unteren Haare sich nach 10 Minuten lösen und das ist ehrlich gesagt schon ärgerlich. Vor allem wenn man bedenkt, wie viele Stunden ich mit Sport verbringe und daher tatsächlich einen Zopf brauche. Auf der anderen Seite kann ich endlich (!) Invisibobbles tragen. Ehrlich: ich freue mich! Die Trend-Haargummis haben früher das Gewicht meiner Haare einfach nicht ausgehalten und sie haben sich nach kürzester Zeit ausgedehnt. Kurze Haare bleiben außerdem im Winter nicht im Reißverschluss der Jacke hängen und laden sich auch nicht am Schal elektrisch auf. Oh ja, das waren noch Zeiten…

Einige Dinge haben aber beide Haarlängen gemeinsam: die Haarstruktur bleibt und somit auch meine liebsten Pflegeprodukte. Die Nutritive Pflegeserie von Kérastase verwende ich schon seit meiner Teenagerzeit. Es war bzw. ist die Marke, die meine Oma immer verwendet (hat) und ihre Sucht hat auf mich abgefärbt. Ich liebe vor allem den Geruch. Sobald ich die Flasche öffne, kommen Kindheitserinnerungen hoch <3. Bei Douglas gibt es eine tolle Auswahl dieser Pflegeserie. Ein weiterer Favorit ist die Haarbürste von Marlies & Möller. Früher mochte ich die breite Bürste ganz besonders, weil ich damit schneller durch die Haare gehen konnte und jetzt mag ich sie einfach so. Ich habe sogar eine Mini Version davon, die ich immer auf Reisen mitnehme. Mit dem Tangle Teezer konnte ich übrigens noch nie etwas anfangen – auch wenn viele davon schwärmen. Meine Haare sind so dick, sie haben die dünnen Borsten der Trendbürste einfach ausgelacht und vernichtet *upsi*

Und nun stehe ich da, komplett verwirrt von den Vor- & Nachteilen kurzer Haare und weiß nicht, ob ich sie wachsen lassen soll oder nicht. Was meint ihr??

*in Zusammenarbeit mit Douglas AT