Einige von euch haben mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Saftkur mit Urban Monkey gemacht habe. Heute gibt es endlich mein Review dazu.

Wer fleißig meine Instastories mitverfolgt weiß außerdem, dass ich ein kleiner Sportjunkie bin. Wenn nichts schlimmes dazwischen kommt (Krankheit, Verletzung, Weltuntergang, o.ä.), sieht man mich mindestens 5 Mal in der Woche entweder beim Crossfit oder an der Donaulände laufen. Hinzu kommen meine – ich behaupte mal – sehr gesunden Essensgewohnheiten: ich rauche nicht, trinke keinen Kaffee und nur ganz (!) selten Alkohol. Ich esse hauptsächlich Paleo und das bedeutet kein Getreide, keinen raffinierten Zucker, keine chemische Zusatzstoffe und Milchprodukte. Dies sind lauter Dinge, auf die man z.B. 2 Tage vor einer Saftkur verzichten sollte, um seinen Körper bestmöglich darauf vorzubereiten und bösen Nebenwirkungen vorzubeugen. Es gibt also nicht wirklich viel, was in meinem Körper gedetoxed werden kann.

Nichts desto trotz, bin ich ein Mensch wie jeder andere, der auch mal Lust auf Süßigkeiten hat. Und manchmal ist die Willenskraft nicht so stark wie die Versuchung und die ganze Tafel Schokolade oder sogar die große Packung Ben&Jerrys ist in 0,nichts verschwunden. Leider macht Zucker bekanntlich abhängig und das sogar sehr schnell. Bin ich einmal in diesem Teufelskreis gefangen, fällt es mir nicht so leicht wieder da raus kommen. In so einer Phase habe ich mich gerade befunden, als Urban Monkey auf mich zugekommen ist und mir eine 3-Tages-Saftkur zum testen angeboten hat. Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt, denn so komme ich am schnellsten wieder in meine Paleo Routine.

Juice Cleanse mit Urban Monkey

Die Säfte werden schonend kaltgepresst, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. An jedem der 3 Tage trinkt man 6 Säfte über den Tag verteilt, am besten in einem Abstand von ca. 2 Stunden. Besonders nett finde ich die Namensgebung der Säfte. „Iron Man“, „Mango Ninja“ und „Beet it“ klingen genau so witzig und erfrischend wie der Name der Firma und erfrischend sind die Säfte sowieso. Auch geschmacklich sind die Säfte sehr ansprechend. Es gab keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat, sogar „pine fiction“ mit Kurkuma und Pfeffer war nicht zu scharf für meinen empfindlichen Gaumen. Allerdings fehlte mir die Abwechslung. Von den 6 Säften, die man täglich trinken soll, sind nur 4 bzw. 5 unterschiedlich, d.h. man trinkt an einem Tag 1 bzw. 2 Säfte 2 Mal. Außerdem gibt es bei Urban Monkey keine Nussmilch, wie man es von anderen Anbietern kennt.

3 Tage Saftkur

Da dies bereits meine zweite Saftkur war und ich mich beim ersten Mal ganz gut geschlagen hatte, wollte ich nicht auf meine Sportroutine verzichten. Ich war während der 3 Tage dementsprechend 3 Mal beim Sport, habe ein paar Presse Events besucht und auch sonst mein Leben ganz normal weitergeführt. Ich hatte meine Säfte immer dabei, habe sie brav und pünktlich zu mir genommen und ganz viel Wasser zwischendurch getrunken. Ich habe also fast die gesamte Zeit auf dem WC verbracht 😉

Sport während einer Saftkur? / Saftkur als Diät

Obwohl ich die 3 Tage ohne Rückfall durchgezogen habe, behalte ich diese Saftkur leider in eher schlechte Erinnerung. Das Hungergefühl war stets präsent und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlapper. Das kann daran liegen, dass die Temperaturen wirklich sehr hoch waren und/oder dass ich trotzdem so viel Sport gemacht habe. Tatsache ist, die Säfte von Urban Monkey sind nur 330ml groß – also deutlich kleiner als die übliche Größe von 500ml bei allen anderen Juice Cleanse Anbietern, die ich kenne. Zählt man alle Säfte zusammen ergeben sie eine tägliche Kalorienzufuhr von 785 bis 867 Kcal. Das ist ganz schön wenig und meiner Meinung nach auch einfach ZU wenig – egal ob für Sportkanonen oder Couchpotatoes. Natürlich wird man unter diesen Umständen das ein oder andere Kilo verlieren, aber „Abnehmen“ sollte nie der Hauptbeweggrund für ein Juice Cleanse sein. Jedes Gramm, das man in dieser Zeit verliert wird blitzschnell wieder da sein und das frustriert viel mehr als die anfängliche Freude.

Mein Fazit

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies hier meine persönliche Erfahrung ist und dass jeder Mensch anders auf eine Saftkur reagiert. Ich fand alle Säfte von Urban Monkey sehr lecker, aber das reicht mir leider nicht. Angesichts der Größe und Inhalte der Säfte sind sie meiner Meinung nach nicht für eine Saftkur geeignet sondern eher als geschmacksvolle Erfrischung für zwischendurch.

Ich habe den Spaß an einer Saftkur allerdings nicht verloren und die Nächste wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, also bleibt gespannt 🙂

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Übrigens auch gültig wenn ihr etwas anderes von dort bestellt!

*Die Säfte wurden mir von Lieferei.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt.