Werbung In den letzten Wochen hatte ich viele zufällige Begegnungen mit dem Thema Intervallfasten. Es scheint so, als sei diese Ernährungsform viel bekannter bzw. beliebter als man denkt und ihr werden viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit nachgesagt. Was viele von euch vielleicht nicht wissen ist, dass ich bereits seit etwa zwei Jahren immer wieder für einiger Zeit nach der 16:8 Methode lebe. Im Rahmen meiner Kooperation mit den Gemüsetees von Vegi.Sue hat sich nun die ideale Gelegenheit ergeben, euch mehr darüber zu erzählen.

Die Methode des Intervallfastens

Zwischen all den verschiedenen Fastenarten muss man bei dieser am wenigsten aufs Essen verzichten. Wobei ich finde, verzichten ist hier das falsche Wort. Intervallfasten ist keine Abnehmdiät im klassischen Sinne, sondern vielmehr ein Ernährungsstil. Es geht darum, die Nahrungsaufnahme auf ein Zeitfenster von 8 Stunden einzuschränken und in den übrigen 16 Stunden zu fasten. Eine Restriktion bezüglich Menge oder Kcal gibt es nicht.

Wenn wir uns die Evolutionsgeschichte anschauen, dann erscheint einem die Idee des Intervall Fastens vollkommen logisch. Nahrung musste damals gefunden, gesammelt oder gejagt werden und die verfügbaren Mengen waren stets ungewiss. Gab es Nahrung, so musste man kräftig zuschlagen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die nächste Hungersnot zu überleben. Gab es keine Nahrung, musste man sich ganz einfach damit abfinden. Unser Verdauungstrakt ist auf den Wechsel zwischen Essen und Hungern programmiert. Fasten ist sozusagen ein fester Bestandteil des menschlichen Körpers.

In der heutigen westlichen Welt herrscht ein enormes Überangebot an Nahrung. Lebensmittel sind immer und überall verfügbar, unabhängig von Saison oder Regionalität. Es gibt nichts, was wir nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt bekommen können.

Freiwillig auf Essen zu verzichten ist buchstäblich gegen unsere Natur und erfordert eine enorme Überwindungskraft (und somit auch psychischen Stress). Da freiwillig hungern unserer Genetik völlig widerspricht, ist es vollkommen klar, wieso es uns so schwer fällt den Teller nicht aufzuessen, oder das letzte Stück Kuchen abzulehnen, auch wenn wir schon längst satt sind.

Das Wunder der Autophagie

Während des Fastens findet etwas faszinierendes statt: die sogenannte Autophagie. Vereinfacht gesagt ist das ein körpereigenes Recyclingprogramm.

Wenn wir tagsüber unsere Zellen ununterbrochen mit Nahrung versorgen, befinden sie sich in einem kontinuierlichen Wachstumsmodus. Ohne Nahrung geht der Körper vom Wachstums- (=altern) in einen Wartungsmodus (=erhalten) über. Vorhandene Abfallstoffe in den Zellen und Zellzwischenräumen werden gesammelt, zerkleinert und zu neuen „Bauteilen“ zusammengesetzt, die wieder verwendet werden können. Bas Kast beschreibt das in seinem Buch „Der Ernährungskompass“ sehr anschaulich:

„Die Situation lässt sich ein bisschen mit einem Straßenfest vergleichen, bei dem die Feierlichkeiten auch gestört würden, würde die Straßenreinigung bereits während des Fests mit ihren Aufräumarbeiten beginnen. Stattdessen kommt sie in der Nacht, wenn das Fest vorbei ist. Ähnlich geht unser Körper vor – wenn wir ihn denn lassen.“

Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass im englischen Wort „breakfast“ genau diese Idee steckt? Die Nacht ist eine kurze Fastenperiode, die man am Morgen bricht.

Abnehmen mit Intervallfasten

Intermetierendes Fasten wird oft mit erfolgreichem Abnehmen in Verbindung gebracht.

Sobald wir etwas essen (nicht nur, aber vor allem kohlenhydratreiche Mahlzeiten), produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin. Insulin treibt den überschüssigen Zucker vom Blut in die Körperzellen, wo er als Energiequelle verwendet oder gespeichert wird.

Nun ist unser Körper einem natürlichen Tag-Nacht-Rhytmus unterlegen. Das heißt, Tausende von Genen sind je nach Uhrzeit mehr oder weniger aktiv, wie z.B. das Schlafhormon Melatonin, welches bei Einbruch der Nacht produziert wird. Was viele nicht wissen ist, dass auch die insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse mit Rezeptoren für Melatonin ausgestattet sind: sobald Melatonin dort andockt, wird die Ausschüttung von Insulin gehemmt. Daraus folgt eine eingeschränkte Blutzuckerregulierung am späten Abend/Nacht und eine erhöhte Insulinempfindlichkeit am Morgen.

Auf gut Deutsch bedeutet das tatsächlich, dass sich Nährstoffe (insbesondere KHD) morgens besser „weg stecken“ lassen. Es kann also beim Abnehmen helfen, nicht nur darauf zu achten was und wie viel wir essen, sondern auch wann wir wie viel und was essen.

Außerdem sind die KHD Speicher des Körpers beim Fasten bald aufgebraucht und es bilden sich Ketonkörper (wie bei der ketogenen (sehr Low Carb) Ernährung). Diese sind dazu in der Lage Fett – statt Glucose – als Hauptenergiequelle zu verwenden und unsere Fettpölsterchen werden langsam aber sicher immer kleiner.

Tipps beim Intervall Fasten

# Einteilung

Intervall Fasten ist meiner Meinung nach ein sehr sozialer Ernährungsstil. Wenn man seinen Tag gut durchplant, dann müssen die Menschen im Umfeld nicht unbedingt mitkriegen, dass man überhaupt fastet. Wichtig ist, dass man einen Rhythmus findet, der gut in den Alltag passt. Ich persönlich habe mein Essensfenster zwischen 08 und 16 Uhr. Ich liebe es zu frühstücken und schlafe viel besser, wenn der Bauch nicht vollgestopft ist. Natürlich habe auch ich manchmal Dinner Dates o.ä.. Dann lasse ich einfach am nächsten Tag das Frühstück ausfallen. Außerdem esse ich gerne große Portionen. Mit dem beliebten „Grundsatz“ 5 bis 6 kleine Mahlzeiten am Tag zu essen kann ich überhaupt nichts anfangen.

# Regelmäßigkeit

Wie alles im Leben spielt die Regelmäßigkeit eine große Rolle. Ich denke ihr werdet mir zustimmen, dass regelmäßige kleine Joggingrunden sich besser auf unsere Gesundheit auswirken als ein mal im Jahr einen Marathon zu laufen. Lieber also zb. vier aufeinander folgende Tage in der Woche nach der 16:8 Methode zu fasten (und das zb. über das ganze Jahr) als einmalig eine Woche garnichts zu essen.

# Viel trinken!

Viel trinken ist zwar auch so sehr wichtig, aber vor allem beim Fasten, denn die Flüssigkeit dient als Transportmittel für die Abfallstoffe. Während der 16 Stunden des Fastens darf man nichts kalorienhaltiges zu sich nehmen (das würde ja alle Prozesse negativ beeinflüssen), sondern nur Wasser und Tee (ungesüßt natürlich!). Ich persönlich tu mir sehr schwer damit, pures Wasser in hohen Mengen zu trinken und Früchtetees sind mir zu süß. Ich mag eine handvoll Kräutertees aber auch die kann man irgendwann nicht mehr sehen. Und hier kommen die Gemüsetees von Vegi.Sue ins Spiel.

Die Gemüsetees von Vegi.Sue

„Was – es gibt Tees aus Gemüse?“ Das war meine erste Reaktion auf Vegi.Sue. Wenn man Tees aus Früchten und Kräutern herstellt, wieso denn nicht auch aus Gemüse? Es gibt fünf Sorten Vegi.Sue aus verschiedenen Gemüse & Kräuter Mischungen. Alle Produkte sind 100% natürlich, vegan und frei von Gluten, Laktose, Hefe und Zucker. Man kann sie pur trinken, oder z.b. als Basis für einen Frühstückssmoothie verwenden. Ich fand das Konzept hinter der Marke sofort ansprechend und wollte es unbedingt ausprobieren. Mein Favorit ist bisher „ich sags laut“ in der tiffany-farbigen Verpackung.

Achtung! Die Gemüsetees sind nicht mit Gemüsebrühe zu vergleichen oder als Ersatzmahlzeit zu sehen. Es sind keine Wunderpulver, die einem das Abnehmen versprechen. Nein! Ein Gemüsetee ist wie jeder andere Tee auch, egal ob „Kamille“, „Earl Grey“ oder „Heiße Liebe“.

Während des Intervallfastens trinke ich am liebsten am Abend eine oder mehrere Tassen Tee. Obwohl ich objektiv gesehen keinen Hunger habe, bekomme ich immer „Lust“ zu essen – allein aufgrund der Tatsache, dass ich für den nächsten Tag vorkoche, das Abendessen für meinen Freund zubereite oder ihm beim Essen zusehe. Die Gemüsetees schmecken ein bisschen nach „Essen“ und sind in dem Moment sehr befriedigend. Probieren lohnt sich!

*in Zusammenarbeit mit Vegi.Sue