Eine Herbstsuppe muss nicht aus Kürbis sein, auch wenn sie orange ist. Die Farbe ist allerdings gut für die Seele. Wenn es grau und nass ist, mag ich es besonders gern, wenn mich auf dem Teller die gleichen herbstlichen Farben in Orange-, Rot- und Brauntönen erwarten, wie draußen an den Bäumen. Eine Herbstsuppe muss einen gewissen Duft und Geschmack haben, was oft von besonderen Kräutern oder Gewürzen kommt. Manchmal verwende ich Lebkuchengewürz – auch wenn die Gerichte herzhaft sind. Und sie muss warm sein, den Körper von Innen wärmen und das Gefühl vermitteln, man sitze eingewickelt in einer Kuscheldecke vorm Holzkamin. Das funktioniert bei mir recht gut, obwohl ich meistens auf einem Hocker am Küchentisch sitze.

Die orangefarbene Herbstsuppe, die nicht aus Kürbis ist, ist eine von vielen die im Herbst und Winter bei mir im Einsatz ist. Ich tausche sozusagen grüne Salatblätter und Rohkost gegen „felix felicis“ (flüssiges Glück). Als Topping habe ich ein bisschen Rinderhack verwendet. Etwas Fleisch sorgt für die nötige Portion Eiweiß und ist eine gute Alternative zu all den Nüssen und Maroni, die sonst in Suppen landen 😉

Wenn ihr mehr auf Kürbis steht als auf Knollensellerie und Karotten, dann habe ich drei Kürbisvarianten für euch. Auch die Mädels aus der „Cook it your way“ bieten euch weitere Herbstsuppen Inspiration!

La Katy Fox – Linsensuppe mit Speck und Zucchini

Wo ist der Tellerrand? – Kürbissuppe 

Yellow Girl – Scharfe Asia Hühnersuppe

Spielplatzküche – Kartoffel Bratwurst Suppe

Amigaprincess – Cremige Selleriesuppe mit Zitrone und Maroni

Sellerie-Karotten-Suppe mit Hackfleisch Topping

Zutaten
1 große Knollensellerie
4 bis 6 große Karotten
1 große Zwiebel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500g Bio Rinderhackfleisch
Olivenöl

Zubereitung
1. Die große Zwiebel schälen und in große Würfel schneiden. In einem Topf mit etwas Olivenöl erhitzen bis sie glasig ist.
2. Knollensellerie und Karotten schälen, in große Stücke schneiden, im Topf geben 2 Minuten anbraten.
3. Topf mit Wasser füllen, so dass das Gemüse nicht ganz bedeckt wird. Bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.
4. Hackfleisch in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und ein paar Gewürzen gut kneten. Ich verwende gerne Paprikapulver, getrocknete Petersillie und eine Barbecue Gewürzmischung.
5. Knoblauchzehe und kleine Zwiebel klein hacken und in einer beschichte Pfanne mit etwas Fett eurer Wahl leicht anbraten. Fleisch hinzufügen und garen lassen.
6. Suppe würzen (Lebkuchengewürz bspw.), ein paar Mal umrühren und abschließend pürieren.