Life Update #3 Fitness Routine & Challenges

Es ist mal wieder Zeit für ein Lifeupdate und dieses Mal geht es um sportliche Herausforderungen und meine aktuelle Fitness Routine. Ich habe in den letzten fünf Jahren schon immer Sport gemacht (mal mehr, mal weniger und vor allem laufen & Crossfit) – aber 2018 sollte alles anders werden. Naja nicht ganz. Anfang des Jahres habe ich mir viele sportliche Ziele bzw. Challenges gesetzt und die möchte ich euch jetzt etwas genauer erklären.

# 12months12sports

Die Idee zur #12months12sports Challenge kam mir durch Crossfit. In der offiziellen Definition von Crossfit steht unter anderem: „Mix these elements in as many combinations and patterns as creativity will allow. Routine is the enemy. Regularly learn and play new sports.“ Das klingt für mich doch recht eindeutig. Es gab schon immer die ein oder andere Sportart, die auf meiner Butcherslist stand. Außerdem gefiel mir die Idee, sich neue Fähigkeiten anzueignen und eventuell eine neue Leidenschaft zu finden.
Bei der Challenge geht es also darum, jeden Monat eine andere Sportart auszuprobieren und meine Erfahrung natürlich auch mit euch zu teilen. Es ist allerdings nicht ganz einfach, die Ausübung einer neuen Sportart auf nur 1 Monat zu beschränken. Viele Kurse verlaufen über mehrere Wochen und so kommt es schon mal vor, dass ich mehrere Dinge parallel mache. Außerdem beschränkt sich meine sportliche Aktivität nicht auf die „Sportart des Monats“ – ich gehe trotzdem regelmäßig laufen und besuche mein Crossfit Studio. Und ihr könnt gespannt bleiben, denn es kommen noch einige coole Sportarten auf mich und somit auch auf euch zu.

Folgende Erfahrungsberichte sind schon online:
Laufen
Crossfit
Boxtraining
Bikram Yoga
Pole Dance

# 312dayschallenge

Der #312dayschallenge hat sich die liebe Ana gestellt. Ich fand den Grundgedanken dahinter einfach toll und beschloss mitzumachen. Die Challenge erklärt sich eigentlich von selber: das Ziel ist an 312 Tage im Jahr körperlich aktiv zu sein und an nur einem Tag pro Woche auf der faulen Haut zu liegen. Unter sportlich aktiv verstehe ich in diesem Zusammenhang eine Aktivität, die dem Körper gut tut und ca. 20 – 30 min. am Stück dauert. Das können Crossfit Stunden sein, Laufeinheiten, aber auch Yoga, Schwimmen, ein schnelles HIIT zuhause, Ausflüge mit dem Fahrrad, usw.

Das klingt auf den ersten Blick vielleicht viel, aber es ist meiner Meinung nach nicht unmöglich. Natürlich braucht der Körper nach harten Einheiten etwas Ruhe zur Regeneration. Erst durch Pausen können Muskeln wachsen und sich Prozesse im Körper verändern. Aber es gibt viele Methoden, wie man aktiv regenerieren kann, z.B. Laufen im Grundlagenausdauer Bereich, langsames Schwimmen, leichte Yogaflows oder mein geliebtes Romwod (Range Of Motion Workout Of the Day – so eine Art angeleitetes Dehnen). Auch diese Aktivitäten zähle ich zur Challenge dazu, denn sie tragen zum Wohlbefinden meines Körpers bei und sind besser, als die gleiche Zeit auf der Couch zu liegen (man kann übrigens wunderbar romwod auf dem Boden machen und gleichzeitig Netflix schauen).

Eine wichtige Prämisse ist allerdings, dass man gesund bleibt. Erkältungen und andere Krankheiten können einem ganz schön fies einen Strich durch die Rechnung machen.

Aktuell bin ich noch etwas hinten nach. Das liegt vor allem daran, dass ich mich der Challenge erst irgendwann im Februar gestellt habe und der Januar nicht sehr Sportintensiv war. Wir sind nämlich erst Mitte des Monats aus Australien zurück gekommen und allein im Januar fehlen mir theoretisch ca. 15-20 Trainingseinheiten. Aber ich habe schon ganz gut aufgeholt und bin positiv gestimmt, dass es noch klappen könnte. Am Ende des Jahres wird es natürlich einen ausführlichen Bericht dazu geben. Bis dahin könnt ihr wie immer alles auf Instagram verfolgen.

Meine aktuelle Fitness Routine

Meine Fitness Routine war in den letzten Monaten sehr abwechslungsreich und ich kann schon jetzt sagen, dass mir beide Challenges unheimlich viel Spaß machen. Zwischendurch habe ich mein geliebtes Crossfit etwas vernachlässigt, und Fortschritte sind weitestgehend ausgeblieben bzw. habe ich hier und da einen Rückschritt gemacht. Das finde ich aber nur zum Teil schlimm, denn dafür konnte ich viele andere Dinge ausprobieren und in anderen Bereichen besser werden bzw. dort Erfahrungen zu sammeln.
Aktuell mache ich wirklich 6x die Woche Sport, davon mindestens 3x Crossfit. Ich habe das große Glück mit einem wahnsinnig sportlichen Menschen zusammen zu leben, der nicht nur zur Zeit der beste Crossfit Athlet in Österreich ist, sondern auch in meinen Augen der beste Coach (ach die rosa rote Brille der Liebe <3). Chris ist eine große Inspiration für mich und ich merke vor allem an den Tagen, an denen er nicht da ist, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, der die eigenen Ziele kennt und einen stets motiviert. Mit seiner Hilfe arbeite ich jetzt verstärkt an meinen Zielen & Schwächen und freue mich sehr am Ende des Jahres ganz viele abgehakte Wörter auf meiner Wish List zu sehen. Dazu zählen u.a. ein schöner Airsquat (ich habe eine ganz miese Mobility), Toes to Bar, Pull Up, Handstand, 100 KG Deadlift (#Lifegoal). Außerdem darf ich mit ihm und seiner Trainingsgruppe trainieren und das macht doppelt so viel Spaß!

Ich habe nach wie vor keine großen Ambitionen beim Sport. Ich möchte es nicht leistungsorientiert machen, aber irgendwann alle Bewegungen beherrschen. Und so führt das eine zum anderen und ich habe etwas gemacht, womit ich niemals gerechnet hätte: ich habe mich für einen Crossfit Wettkampf angemeldet.

Die Starship Trophy ist ein kleiner aber feiner Wettkampf in Wien, der von der Box veranstaltet wird, in der ich vor ca. vier Jahren mit Crossfit angefangen habe. Es ist mehr oder weniger der einzige Wettkampf, der auch eine sogenannte scaled Kategorie anbietet, weswegen ich überhaupt mitmachen darf. Scaled bedeutet, dass die Übungen mit weniger Gewicht oder in einer vereinfachten Variante ausgeführt werden, z.B. Deadlift mit 45Kg statt 70Kg, oder Pull Ups statt Muscle Ups.

Morgen ist es schon soweit: 2 Tage und mindestens 5 Workouts, wodurch ich mich mit anderen messen kann. Ich bin schon sehr aufgeregt und frage mich immer wieder, wieso ich das überhaupt mache xD Es wird sicherlich eine Herausforderung und ich werde einiges über meine Grenzen lernen. Mein Ziel: nicht letzte zu werden und vor allem viel Spaß zu haben! Das erste Workout wurde übrigens schon vor einiger Zeit bekanntgegeben: 300m Swim + 1,6 Km Run (scaled). Deswegen habe ich auch das Schwimmen zu meiner #12months12sports Sportart für Juli gemacht 😉