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Green Smoothie Salat

Green Smoothie Salat

Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass ganz viele Smoothie Kombinationen auch als Salat der absolute Hit wären? Man nehme die bekannten bzw. gewünschten Zutaten, schneide sie in mundgerechte Stücke und füge ein paar Kräuter, Samen und/oder Kerne hinzu und schon ist der Wandel geglückt. So bleibt der Smoothieeffekt erhalten, es ist lecker, frisch und sommerlich aber in Salatform trotzdem noch ein bisschen sättigender.
Mein allerliebster Smoothie aus Spinat und Ananas z.B. ist ein perfektes Beispiel dafür und hier kommt auch schon das Rezept – oder sollte ich lieber sagen die „Zutatenliste“? 😉

Zutaten

jede Menge Spinat
Ananas
Gurke
Avocado
frische Minze
Limettensaft
Salz/Pfeffer
Optional: Honig, Arganöl, Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, Kürbiskerne, etc…

Zubereitung

1. Spinat waschen und abtropfen lassen. Ananas und Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado entkernen und schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Den Saft der Limette mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Optional kann man 1 TL Honig oder etwas Leinöl/Arganöl o.ä. hinzufügen. Ein paar frische Minzblätter klein hacken und hinzufügen.

3. Dressing über die Zutaten verteilen, Kerne darüber streuen und genießen.

Habt auch ihr eine Lieblingskombination, bei der man aus einem Smoothie ein Salat machen kann???

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Einige von euch haben mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Saftkur mit Urban Monkey gemacht habe. Heute gibt es endlich mein Review dazu.

Wer fleißig meine Instastories mitverfolgt weiß außerdem, dass ich ein kleiner Sportjunkie bin. Wenn nichts schlimmes dazwischen kommt (Krankheit, Verletzung, Weltuntergang, o.ä.), sieht man mich mindestens 5 Mal in der Woche entweder beim Crossfit oder an der Donaulände laufen. Hinzu kommen meine – ich behaupte mal – sehr gesunden Essensgewohnheiten: ich rauche nicht, trinke keinen Kaffee und nur ganz (!) selten Alkohol. Ich esse hauptsächlich Paleo und das bedeutet kein Getreide, keinen raffinierten Zucker, keine chemische Zusatzstoffe und Milchprodukte. Dies sind lauter Dinge, auf die man z.B. 2 Tage vor einer Saftkur verzichten sollte, um seinen Körper bestmöglich darauf vorzubereiten und bösen Nebenwirkungen vorzubeugen. Es gibt also nicht wirklich viel, was in meinem Körper gedetoxed werden kann.

Nichts desto trotz, bin ich ein Mensch wie jeder andere, der auch mal Lust auf Süßigkeiten hat. Und manchmal ist die Willenskraft nicht so stark wie die Versuchung und die ganze Tafel Schokolade oder sogar die große Packung Ben&Jerrys ist in 0,nichts verschwunden. Leider macht Zucker bekanntlich abhängig und das sogar sehr schnell. Bin ich einmal in diesem Teufelskreis gefangen, fällt es mir nicht so leicht wieder da raus kommen. In so einer Phase habe ich mich gerade befunden, als Urban Monkey auf mich zugekommen ist und mir eine 3-Tages-Saftkur zum testen angeboten hat. Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt, denn so komme ich am schnellsten wieder in meine Paleo Routine.

Juice Cleanse mit Urban Monkey

Die Säfte werden schonend kaltgepresst, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. An jedem der 3 Tage trinkt man 6 Säfte über den Tag verteilt, am besten in einem Abstand von ca. 2 Stunden. Besonders nett finde ich die Namensgebung der Säfte. „Iron Man“, „Mango Ninja“ und „Beet it“ klingen genau so witzig und erfrischend wie der Name der Firma und erfrischend sind die Säfte sowieso. Auch geschmacklich sind die Säfte sehr ansprechend. Es gab keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat, sogar „pine fiction“ mit Kurkuma und Pfeffer war nicht zu scharf für meinen empfindlichen Gaumen. Allerdings fehlte mir die Abwechslung. Von den 6 Säften, die man täglich trinken soll, sind nur 4 bzw. 5 unterschiedlich, d.h. man trinkt an einem Tag 1 bzw. 2 Säfte 2 Mal. Außerdem gibt es bei Urban Monkey keine Nussmilch, wie man es von anderen Anbietern kennt.

3 Tage Saftkur

Da dies bereits meine zweite Saftkur war und ich mich beim ersten Mal ganz gut geschlagen hatte, wollte ich nicht auf meine Sportroutine verzichten. Ich war während der 3 Tage dementsprechend 3 Mal beim Sport, habe ein paar Presse Events besucht und auch sonst mein Leben ganz normal weitergeführt. Ich hatte meine Säfte immer dabei, habe sie brav und pünktlich zu mir genommen und ganz viel Wasser zwischendurch getrunken. Ich habe also fast die gesamte Zeit auf dem WC verbracht 😉

Sport während einer Saftkur? / Saftkur als Diät

Obwohl ich die 3 Tage ohne Rückfall durchgezogen habe, behalte ich diese Saftkur leider in eher schlechte Erinnerung. Das Hungergefühl war stets präsent und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlapper. Das kann daran liegen, dass die Temperaturen wirklich sehr hoch waren und/oder dass ich trotzdem so viel Sport gemacht habe. Tatsache ist, die Säfte von Urban Monkey sind nur 330ml groß – also deutlich kleiner als die übliche Größe von 500ml bei allen anderen Juice Cleanse Anbietern, die ich kenne. Zählt man alle Säfte zusammen ergeben sie eine tägliche Kalorienzufuhr von 785 bis 867 Kcal. Das ist ganz schön wenig und meiner Meinung nach auch einfach ZU wenig – egal ob für Sportkanonen oder Couchpotatoes. Natürlich wird man unter diesen Umständen das ein oder andere Kilo verlieren, aber „Abnehmen“ sollte nie der Hauptbeweggrund für ein Juice Cleanse sein. Jedes Gramm, das man in dieser Zeit verliert wird blitzschnell wieder da sein und das frustriert viel mehr als die anfängliche Freude.

Mein Fazit

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies hier meine persönliche Erfahrung ist und dass jeder Mensch anders auf eine Saftkur reagiert. Ich fand alle Säfte von Urban Monkey sehr lecker, aber das reicht mir leider nicht. Angesichts der Größe und Inhalte der Säfte sind sie meiner Meinung nach nicht für eine Saftkur geeignet sondern eher als geschmacksvolle Erfrischung für zwischendurch.

Ich habe den Spaß an einer Saftkur allerdings nicht verloren und die Nächste wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, also bleibt gespannt 🙂

Wenn ihr eure eigene Erfahrung mit der Saftkur von Urban Monkey machen wollt, dann könnt ihr gerne den Gutschein „thechocolatesuitcase10“ verwenden und erhaltet -10€ auf eure Bestellung bei Lieferei.at.
Übrigens auch gültig wenn ihr etwas anderes von dort bestellt!

*Die Säfte wurden mir von Lieferei.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Erdbeer – Rhabarber – Wassereis

Erdbeer – Rhabarber – Wassereis

Heiße Sommertage sind perfekt für ein erfrischendes Wassereis. Früher habe ich oft Calipo von Langnese gegessen, aber so viel Chemie und Zucker muss ja nicht unbedingt sein. Mit natürlichen Zutaten kann man zuhause ein Wassereis zaubern, das mindestens genauso gut schmeckt. Eigentlich schmeckt es mir sogar besser als das „Original“, aber probiert es einfach selber! Dieses Rezept eignet sich wunderbar als Nachspeise für eine Grill- oder Gartenparty oder um das nächtliche sugarcraving zu stillen – ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

Zutaten

ca. 150g  Erdbeeren
ca. 100g Rhabarber
1 große Orange
2 TL Honig
10-15 Blätter Minze

Zubereitung

1. Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Erdbeeren und Minze pürieren.

2. Honig und Orangensaft hinzufügen und vermischen.

3. Masse in die Eisformen einfüllen und für mindestens 1 Stunde einfrieren. Am besten innerhalb einer Woche essen.

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Viele Menschen sind anfangs schockiert wenn sie hören, dass ich kein Brot esse. Normales Brot enthält Getreide und Gluten – zwei Dinge, auf die ich normalerweise verzichte. Was viele nicht wissen ist, dass es auch eine getreidefreie Variante gibt. Im Supermarkt findet man diese allerdings nicht. Paleo Brot besteht aus Körnern, Nüssen und verschiedenen Saaten und man findet es in manchen Reformhäusern, auf Bauernmärkten oder als Backmischung im Internet.

Brot – Backmischung „Eat Better“

Eine solche Backmischung für ein Low Carb Paleo Brot* habe ich vor kurzem ausprobiert. Eat Better heißt das Familienunternehmen aus Deutschland, das nur mit natürlichen Zutaten aus fairem Handel und zumeist regionaler Herkunft arbeitet und neben der Backmischung auch Trockenfrüchte, Samen, Nüsse, Paleo Müslis und Superfoods anbietet.

Die Backmischung ist sehr einfach zuzubereiten: Wasser zum Kochen bringen, Apfelessig hinzufügen und alles mit dem Beutelinhalt gut vermengen. Den Teig anschließend formen, oder in eine Backform geben, gut zusammen drücken und im Ofen backen. Danach muss der Teig leicht abkühlen und dann ist das Brot bereit zum Verzehr.

Das fertige Produkt ist 5 bis 7 Tage haltbar und lässt sich gut in Portionen einfrieren. So habe ich es während meiner 30 Tage Paleo Challenge gemacht und hatte immer eine Notfall-Mahlzeit dabei 🙂

Selbsgemachte Brotaufstriche

Passend zum Paleobrot gibt es heute vier meiner liebsten Belagkombinationen inkl. selbstgemachter Aufstriche.

Guacamole
Für den Aufstrich die Avocado zerdrücken, mit dem Saft einer halben Limette, klein gehackter Petersilie und klein geschnittenen Cherry Tomaten mischen. Mit Salz und ein bisschen Pfeffer würzen. Ein Traum!

Paprika & Schinken
In Olivenöl eingelegte Paprika abtropfen lassen und in einer Küchenmaschine verarbeiten. Bei Bedarf mir Salz und Pfeffer würzen. Dazu passen am besten ein paar dünne Scheiben Parmaschinken.

Tomaten & Ei
Getrocknete Tomaten, etwas Olivenöl, evtl. ein paar Basilikumblätter und Walnüsse in einer Küchenmaschine zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Spiegel- oder Rührei und Frühlingszwiebel kombinieren.

Spinat & Lachs
Frische Spinatblätter waschen und abtrocknen. Mit etwas Olivenöl und Walnüssen in der Küchenmaschine verarbeiten. Brot mit dem Aufstrich, einem ganzen Spinatblatt und Räucherlachs belegen.

Ich habe die Brotmischungen „Hanna“ (mit Hanfkernen) und „Wally“ (mit Walnusskernen) ausprobiert. Beide haben mir sehr gut geschmeckt, aber „Wally“ war mein Favorit. Ich mag es sehr, wenn es zwischendrin etwas knackiges zum Beißen gibt und habe sogar beim Backen ein paar Walnüsse mehr zum Teig hinzugefügt. Als nächstes möchte ich unbedingt die Version mit Kürbiskernen probieren 😀

Falls ihr neugierig geworden seid und die Produkte von Eat-Better ebenfalls probieren wollt bekommt ihr bis Ende des Jahres 10% Rabatt auf eure Bestellung mit dem Code: 16TCHS10

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Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Am 23. April war es endlich soweit und ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Pause.
Diesen Satz muss ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich war nie besonders sportlich. Garnicht sportlich um genau zu sein. Als Teenager mussten wir oft im Sportunterricht laufen gehen und das habe ich regelrecht gehasst. Ich konnte damals meinen Atem nicht dem Lauftempo anpassen und bekam sofort Seitenstechen. Dadurch habe ich das Laufen gehasst – zumindestens bis meine damalige beste Freundin mir das Atmen beigebracht hat. Ja, auch das will gelernt sein!! Ich zählte also immer mit: 1-2-3 Schritte einatmen, 1-2-3 Schritte ausatmen.

Vor 3 Jahren habe ich angefangen regelmäßig laufen zu gehen und so begann meine „Fitnesskarriere“. Ich wohne direkt am Donaukanal und die Strecke am Wasser ist einfach perfekt dafür. Anfänglich war die Strecke 4 bis 5 Km lang. Das Ziel war es nicht schnell zu sein sondern zu überleben. Kurz darauf verlängerte ich die Strecke auf 7 Km und sie wurde zu meiner Stammroute. Damals habe ich für die Strecke über 1 Stunde gebraucht, ich konnte dabei nicht reden und wurde rot wie eine Tomate. Heute laufe ich dieselben 7 Km gemütlich unter 40 Minuten. Unglaublich, wozu der menschliche Körper fähig ist, wenn man hartnäckig ist und am Ball bleibt, oder?

Mein Training für den Halbmarathon

Vor einem Jahr wurde ich dann übermütig und erzählte im Freundes- und Familienkreis, dass ich irgendwann gerne einen Halbmarathon laufen würde. Kein Wunder, dass ich zu Weihnachten die Anmeldung für den Vienna City Marathon geschenkt bekommen habe. Es gab also kein Zurück mehr und ich begann sofort für das Event zu trainieren.
Das Training bestand aus 3 Laufeinheiten pro Woche, wobei ich trotzdem noch nebenbei Crossfit gemacht habe.

Intervall Training –

1 Zyklus: 100m sprinten + 100m traben. In der ersten Woche 8x, in der zweiten 9x usw. bis 14x
2 Zyklus:
6x 500m sprinten + 100m traben in Woche 1
5x 600m S + 100m T in Woche 2
4x 700m S + 100m T in Woche 3
4x 800m S + 100m T in Woche 4
3x 900m S + 100m T in Woche 5
3x 1000m S + 100m T in Woche 6

Kurzer Dauerlauf – meine Stammroute von 7 Km
Langer Dauerlauf – zwischen 12 und 19 Km bei gemütliches Tempo

Die richtige Ernährung als Vorbereitung für den Halbmarathon

Für die Zeit kurz vor dem Halbmarathon habe ich mir wieder eine Paleo Challenge gestellt. Was die Challenge beinhaltet und wie es mir dabei ging seht ihr im Video.

Der Tag des Halbmarathons

Am Abend vor dem Lauf bin ich sehr früh ins Bett gegangen. Mir schwirrten allerdings tausende Gedanken durch den Kopf und ich bin noch sehr lange wach gelegen. Am großen Tag bin ich zeitig aufgestanden und habe bewusst ähnlich gefrühstückt wie sonst immer: Eierspeise mit Süßkartoffel und frischen Orangensaft. Ich dachte mir, wenn das Frühstück an einem Trainingstag funktioniert, dann tut es sicherlich auch am Wettkampftag.

Auf dem Weg zum Start ist meine Nervosität immer mehr gestiegen. Die U-Bahn war voll mit Läufern in voller Sportmontur. Überall sah ich Startnummern, Laufschuhe und Trainingstaschen. Endlich beim Vienna International Center angekommen, musste ich natürlich erstmal die öffentlichen WCs besuchen. Das Warten in der Schlange dauerte ganze 40 Minuten und ich konnte in der Zeit die Tausenden von Menschen beobachten, die sich an der Wagramer Straße versammelt hatten.

Das Rennen

Als ich mich in meinen Startblock einreihte, wurde ich auf einmal von der ganzen Situation überwältigt und mir kamen die Tränen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl dort zu stehen und zu wissen was gleich passieren würde. Über 40.000 Menschen standen da, bereit los zu laufen, einfach so weil es Spaß macht – und ich war einer davon. Vor 2 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, ich würde einmal in dieser Situation sein. Aber ich war in genau dieser Situation.

Dann ertönte das Signal.
„Es ist soweit. Lauf einfach los. Du schaffst das.“

Ich lief einfach darauf los und beobachtete den Boden unter meinen Füßen, das Straßenbild, welches sich ständig veränderte, die Menschen, die ich überholte und auch die, die mich überholten. Nach den ersten 5 Minuten fing ich damit an, meinen Atem zu kontrollieren. Ich hatte im Vorfeld zwei Treffpunkte mit meinem Freund ausgemacht, an denen er mir jeweils ein kleines Fläschen mit einem zuckerhaltigen Getränk geben sollte. Beide klappten wunderbar – nur dass das Getränk viel zu süß und klebrig war und ich dadurch noch mehr Durst bekam.
Das Rennen an sich lief ganz gut und ohne Wind oder Regen – wofür ich übrigens sehr sehr dankbar bin. Ca. 2 km vor dem Ziel bekam ich allerdings böse Krämpfe an den Waden. Ich war im Training nur maximal 19 km gelaufen – und das auch nur 2 Mal. Mein Körper sendete also erste Erschöpfungssignale aber ich wollte so kurz vor dem Ende natürlich auf gar keinen Fall aufgeben. Ich lief die letzten Minuten unter ständigem Schmerz weiter und der geplante Zielsprint war nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen war ich sehr froh, nach 2 Stunden und 10 Minuten endlich die Ziellinie zu überqueren.

Nach dem Halbmarathon…

Ich hätte niemals gedacht, eine solche Belastung auf mich zu nehmen und doch habe ich es gemacht. Mit einer durchschnittlichen Pace von 6:10 km bin ich unter meiner Zielzeit von 2:15 geblieben und das macht mich heute noch überglücklich. Ich wäre die 21km zwar gerne in 2:06 gelaufen, mit einer Pace von 6:00, aber das war einfach zum Schluss mit den Krämpfen nicht mehr möglich. Außerdem habe ich so einen Grund mich beim Nächsten noch mehr anzustrengen – Ja, es wird definitiv ein nächstes Mal geben und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon riesig!

…ist vor dem Halbmarathon
Shakshuka

Shakshuka

Ich sehe in letzter Zeit sehr gerne die Kochsendung „Kitchen Impossible“ auf Vox. In den meisten Folgen tritt Tim Mälzer gegen einen anderen Koch an. Die Köche suchen für den jeweils anderen ein bestimmtes Gericht aus, der ihm/ihr dann in einer schwarzen Box serviert wird. Anhand des Geruchs, Aussehens und Geschmacks müssen sie dann die enthaltenen Zutaten und die Zubereitungsart erraten. Sie gehen selbstständig einkaufen und versuchen anschließend das Gericht so originalgetreu wie möglich nachzukochen. Ich finde es unheimlich spannend die Gedankengänge der Profis zu beobachten, wie sie die Gerichte kosten und analysieren. Falls ihr die Sendung noch nie gesehen habt, solltet ihr dies unbedingt tun!

In einer Folge war der Koch in Tel Aviv und musste Shakshuka, das israelische Nationalgericht, nachkochen. Shakshuka besteht hauptsächlich aus Tomaten und Eier, zwei Zutaten, die wir immer zuhause haben und das Original sah so unfassbar lecker aus, dass ich es unbedingt nachkochen wollte. Ich habe mir während der Sendung Notizen zur Zubereitung gemacht und das Gericht schon öfters zuhause gekocht.

Shakshuka kann man eigentlich zu jeder Mahlzeit essen. Es ist reich an Eiweiß und arm an Kohlenhydraten und daher bevorzuge ich es als Abendessen. Für ein schnelles Frühstück unter der Woche würde es mir zu lange dauern, da es ein bisschen köcheln muss, aber für einen Sonntagsbrunch würde es wiederum gehen 🙂

Zutaten

mind. 8 Fleischtomaten
4 Eier
1 kleine Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
2 – 3 große Knoblauchzehen
1/2 Paprika Orange
1/2 Paprika Rot
1 Spitzpaprika Grün
frische Petersilie
getrockneter Chili
1 – 2 EL Paprikapulver Süß
1 TL Korianderpulver
1 TL Zimt
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Paprikas waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden.
  2. Einen Film Olivenöl in einer großen und tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Paprikas und Frühlingszwiebel hinzufügen und auf mittlerer Hitze für mind. 5 Minuten leicht anbraten. Dabei gelegentlich umrühren. Chili, Paprikapulver, Koriander und Zimt hinzufügen und gut umrühren. Die Mengenangaben sind nur geschätzt. Vertraut hier eurem Geschmack. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Tomaten hinzufügen und auf niedrige Hitze umschalten. Pfanne zudecken und für ca. 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Tomaten verlieren mit der Zeit Flüssigkeit und werden „matschig“ – das ist gut so 😉
  4. Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn sich kleine „Wasserlacken“ an der Oberfläche bilden diese mit einem kleinen Holzlöffel etwas größer machen. In jedes Loch ein Ei schlagen. Mit dem Holzlöffel vorsichtig 8er um das Eigelb fahren, so dass sich das Eiweiß leicht mit den Tomaten vermischt. Deckel aufsetzen und für ca. 8 Minuten weiter köcheln lassen bis die Eier stocken. Das Eiweiß soll durch sein, aber das Eigelb darf ruhig noch leicht flüssig sein.
  5. Mit frischer Petersilie bestreuen und am besten in einem Suppenteller oder einer Schüssel servieren.

Shakshuka lebt von den Röstaromen und dem Einkochen der Gewürze. Es ist also kein Problem, wenn ihr die Zutaten am Anfang etwas länger anröstet als angegeben. Wichtig ist nur die Zeit bei den Eiern.

Ich wünsche einen guten Appetit!!