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9 Tipps für die perfekte Bräune

9 Tipps für die perfekte Bräune

Wie bekomme ich die perfekte Bräune? Diese Frage beschäftigt wohl viele von uns. Mit einer schönen und gesunden Bräune sehen wir viel gesünder und hübscher aus und bestimmte Farben stehen uns einfach viel besser, als mit blasser Haut. Aber wie werde ich nun am schönsten Braun? Ich habe hier meine ganz persönlichen Tipps für vor, während und nach dem Sonnenbaden für euch zusammengefasst:

 

Peeling zum richtigen Zeitpunkt

Die Haut unter einer Wunde oder nach einem Sonnenbrand ist um einiges heller, als die restliche Haut. Das liegt daran, dass sich unsere Hautfarbe bzw. Bräune zuerst in den obersten Hautschichten entwickelt. Einen Ganzkörper Peeling (inkl. Gesicht) vor dem Urlaub sorgt dafür, dass die toten Hautschuppen abgetragen werden. So kann sich die Farbe gleich auf „junge“ Haut aufbauen.

Lebensmittel mit Carotin

Meine Mutter schwört darauf, mind. 1 Woche vor und während dem Urlaub möglichst viele Lebensmittel mit Carotin in die Ernährung einzubauen. Carotin ist in vielerlei Hinsicht gut für unseren Körper und u.a. kann es bei regelmäßiger Einnahme einen leichten Sonnenschutzeffekt erreichen (3-4 Mal höher als der Körpereigener Schutz), aber niemals als Ersatz zur Sonnencreme dienen. Dieser Stoff ist für die gelbe, orange, rote oder sogar tiefgrüne Farbe in viele Lebensmittel verantwortlich. Lebensmittel reich an Carotin sind z.B. Karroten, Tomaten, Süßkartoffel, Kürbis, rote Beete, Mango, Papaya, Spinat, Grünkohl und sogar Matcha Tee.

Den richtigen Sonnenschutz

Immer noch viel zu viele Menschen ignorieren die Gefahr von Sonnenbrand und lassen es bewusst darauf ankommen. „Wenn es heute rot ist, ist es in 2 Tagen braun.“ Das mag zwar stimmen, aber die langfristigen negativen Auswirkungen sind nicht besonders schön. Die Aussage „Aber wenn ich mich nicht eincreme werde ich schneller braun“ ist nicht nur ein Mythos sondern auch irrelevant, denn das Ziel ist eine gesunde Bräune und nicht eine schnelle Röttung 😉 Wer langsamer bräunt erreicht außerdem tieferliegende Hautschichten und die Bräune hält länger.

Grundsätzlich gilt: Hauteigener Lichtschutz x LSF = Gesamt Lichtschutz in Min.
Bei mir wäre das z.B. ca. 20 Min hauteigener LS x LSF 30 = 600 Minuten, die ich unter der Sonne liegen kann.

Ich verwende Sonnenschutz von Daylong und zwar am liebsten die Sensitive Linie, denn sie sind wasserfest und für sensible Haut und bei Hautallergien geeignet. Die Produkte sind fett- und emulgatorfrei, ziehen schnell ein und lassen sich sehr gut auf der Haut verteilen. Für mich ein sehr wichtiges Kriterium ist außerdem, dass sie keinen weißen Film auf der Haut hinterlassen und auch beim schnellen Sprung ins kalte Wasser bleibt alles da, wo es hingehört! Ich merke auch immer gleich, ob ich mich gründlich eingecremt habe oder doch irgendeine kleine Stelle „verpasst“ habe, denn diese Stelle ist dann am Abend Rosa und der Rest meines Körpers nicht – das ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass die Produkte genau das leisten, wofür man sie gekauft hat 🙂 Ich verwende am Gesicht und Dekolleté immer LSF 50+. Diese Körperpartien sind im Laufe des Lebens am häufigsten der Sonne ausgesetzt und altern deswegen etwas schneller. Auch Falten und Pigmentflecken entwickelt sich stärker bei starker Sonnenbelastung. Unser Gesicht ist eine Visitenkarte, immer für jeden Sichtbar und es kann deswegen nie zu viel Schutz sein.

Auch mal den Schatten genießen

Meine Oma hat es früher zu fleiß gemacht und mich damit in den Wahnsinn getrieben: während ich unter der prallen Sonne lag saß sie im Schatten unter dem Sonnenschirm und wurde trotzdem immer brauner als ich. Bis zu 85% der Sonnenstrahlung werden durch Sand oder Gebäude reflektiert und auch Sonnenschirme oder Wolken halten die Strahlen nicht vollständig ab. Im Schatten wird man also auch braun, nur etwas langsamer – und dadurch gesünder und länger 🙂

In Bewegung bleiben

Schon immer hat es mich fasziniert, wie schnell und schön Kinder und Jugendliche braun werden, auch wenn sie es nicht darauf abgezielt haben. Durch Aktivitäten wie Joggen, Beachvolleyball spielen oder einfach nur Sandschlösser bauen werden auch „versteckte“ Körperpartien (z.B. seitlichen Oberkörper, Innenschenkel, Pofalte) durch die Sonnenstrahlen erreicht, die Bräune wird gleichmäßiger und wirkt dadurch intensiver.

Häufig ins Wasser gehen

Das Wasser funktioniert wie ein Spiegeln, der das Licht von der Sonne in jede Richtung verteilt und dadurch verstärkt. Auch hier werden versteckte Körperpartien erreicht, manchmal sogar welche, die sonst unter der Badekleidung liegen.

Verschiedene Bikinis tragen

Jeden Tag einen anderen Bikini tragen, der anders geschnitten ist (bandeau, neckholder etc…), hilft extrem starke Abdruckstreifen zu vermeiden. Die Bräune entwickelt sich gleichmäßiger und zum Busen oder Po hin wird es nicht abrupt weiß sondern in einem weichen Farbverlauf.

Sparsam duschen

Beim „Schrubben“ unter der Dusche wird die Haut ähnlich angegriffen wie bei einem Peeling, d.h. die älteren Hautzellen werden abtransportiert und somit auch unsere geliebte Bräune. Duschen ohne Duschgel klingt vielleicht etwas extrem, funktioniert aber wunderbar.

After Sun Pflege

Nach dem Sonnenbad ist die Haut besonders Pflegebedürftig. Vor allem braucht sie viel Feuchtigkeit um nicht auszutrocknen. Am besten eignen sich nicht fettende Cremes, die sich leicht verteilen lassen und Aloe Vera, Algen oder Gurkenextrakte beinhalten. Neben der normalen After Sun Creme habe ich auch eine etwas reichhaltiger zuhause bzw. im Urlaub. Die Daylong After Sun Repair enthält ein DNA-Reparaturenzym, welches die Hautregeneration fördert und ist für mich ideal für meine Tattoos, das Dekolleté oder falls es doch irgendwo leichte Rötungen gibt.

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Daylong

Green Smoothie Salat

Green Smoothie Salat

Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass ganz viele Smoothie Kombinationen auch als Salat der absolute Hit wären? Man nehme die bekannten bzw. gewünschten Zutaten, schneide sie in mundgerechte Stücke und füge ein paar Kräuter, Samen und/oder Kerne hinzu und schon ist der Wandel geglückt. So bleibt der Smoothieeffekt erhalten, es ist lecker, frisch und sommerlich aber in Salatform trotzdem noch ein bisschen sättigender.
Mein allerliebster Smoothie aus Spinat und Ananas z.B. ist ein perfektes Beispiel dafür und hier kommt auch schon das Rezept – oder sollte ich lieber sagen die „Zutatenliste“? 😉

Zutaten

jede Menge Spinat
Ananas
Gurke
Avocado
frische Minze
Limettensaft
Salz/Pfeffer
Optional: Honig, Arganöl, Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, Kürbiskerne, etc…

Zubereitung

1. Spinat waschen und abtropfen lassen. Ananas und Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado entkernen und schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Den Saft der Limette mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Optional kann man 1 TL Honig oder etwas Leinöl/Arganöl o.ä. hinzufügen. Ein paar frische Minzblätter klein hacken und hinzufügen.

3. Dressing über die Zutaten verteilen, Kerne darüber streuen und genießen.

Habt auch ihr eine Lieblingskombination, bei der man aus einem Smoothie ein Salat machen kann???

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Einige von euch haben mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Saftkur mit Urban Monkey gemacht habe. Heute gibt es endlich mein Review dazu.

Wer fleißig meine Instastories mitverfolgt weiß außerdem, dass ich ein kleiner Sportjunkie bin. Wenn nichts schlimmes dazwischen kommt (Krankheit, Verletzung, Weltuntergang, o.ä.), sieht man mich mindestens 5 Mal in der Woche entweder beim Crossfit oder an der Donaulände laufen. Hinzu kommen meine – ich behaupte mal – sehr gesunden Essensgewohnheiten: ich rauche nicht, trinke keinen Kaffee und nur ganz (!) selten Alkohol. Ich esse hauptsächlich Paleo und das bedeutet kein Getreide, keinen raffinierten Zucker, keine chemische Zusatzstoffe und Milchprodukte. Dies sind lauter Dinge, auf die man z.B. 2 Tage vor einer Saftkur verzichten sollte, um seinen Körper bestmöglich darauf vorzubereiten und bösen Nebenwirkungen vorzubeugen. Es gibt also nicht wirklich viel, was in meinem Körper gedetoxed werden kann.

Nichts desto trotz, bin ich ein Mensch wie jeder andere, der auch mal Lust auf Süßigkeiten hat. Und manchmal ist die Willenskraft nicht so stark wie die Versuchung und die ganze Tafel Schokolade oder sogar die große Packung Ben&Jerrys ist in 0,nichts verschwunden. Leider macht Zucker bekanntlich abhängig und das sogar sehr schnell. Bin ich einmal in diesem Teufelskreis gefangen, fällt es mir nicht so leicht wieder da raus kommen. In so einer Phase habe ich mich gerade befunden, als Urban Monkey auf mich zugekommen ist und mir eine 3-Tages-Saftkur zum testen angeboten hat. Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt, denn so komme ich am schnellsten wieder in meine Paleo Routine.

Juice Cleanse mit Urban Monkey

Die Säfte werden schonend kaltgepresst, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. An jedem der 3 Tage trinkt man 6 Säfte über den Tag verteilt, am besten in einem Abstand von ca. 2 Stunden. Besonders nett finde ich die Namensgebung der Säfte. „Iron Man“, „Mango Ninja“ und „Beet it“ klingen genau so witzig und erfrischend wie der Name der Firma und erfrischend sind die Säfte sowieso. Auch geschmacklich sind die Säfte sehr ansprechend. Es gab keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat, sogar „pine fiction“ mit Kurkuma und Pfeffer war nicht zu scharf für meinen empfindlichen Gaumen. Allerdings fehlte mir die Abwechslung. Von den 6 Säften, die man täglich trinken soll, sind nur 4 bzw. 5 unterschiedlich, d.h. man trinkt an einem Tag 1 bzw. 2 Säfte 2 Mal. Außerdem gibt es bei Urban Monkey keine Nussmilch, wie man es von anderen Anbietern kennt.

3 Tage Saftkur

Da dies bereits meine zweite Saftkur war und ich mich beim ersten Mal ganz gut geschlagen hatte, wollte ich nicht auf meine Sportroutine verzichten. Ich war während der 3 Tage dementsprechend 3 Mal beim Sport, habe ein paar Presse Events besucht und auch sonst mein Leben ganz normal weitergeführt. Ich hatte meine Säfte immer dabei, habe sie brav und pünktlich zu mir genommen und ganz viel Wasser zwischendurch getrunken. Ich habe also fast die gesamte Zeit auf dem WC verbracht 😉

Sport während einer Saftkur? / Saftkur als Diät

Obwohl ich die 3 Tage ohne Rückfall durchgezogen habe, behalte ich diese Saftkur leider in eher schlechte Erinnerung. Das Hungergefühl war stets präsent und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlapper. Das kann daran liegen, dass die Temperaturen wirklich sehr hoch waren und/oder dass ich trotzdem so viel Sport gemacht habe. Tatsache ist, die Säfte von Urban Monkey sind nur 330ml groß – also deutlich kleiner als die übliche Größe von 500ml bei allen anderen Juice Cleanse Anbietern, die ich kenne. Zählt man alle Säfte zusammen ergeben sie eine tägliche Kalorienzufuhr von 785 bis 867 Kcal. Das ist ganz schön wenig und meiner Meinung nach auch einfach ZU wenig – egal ob für Sportkanonen oder Couchpotatoes. Natürlich wird man unter diesen Umständen das ein oder andere Kilo verlieren, aber „Abnehmen“ sollte nie der Hauptbeweggrund für ein Juice Cleanse sein. Jedes Gramm, das man in dieser Zeit verliert wird blitzschnell wieder da sein und das frustriert viel mehr als die anfängliche Freude.

Mein Fazit

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies hier meine persönliche Erfahrung ist und dass jeder Mensch anders auf eine Saftkur reagiert. Ich fand alle Säfte von Urban Monkey sehr lecker, aber das reicht mir leider nicht. Angesichts der Größe und Inhalte der Säfte sind sie meiner Meinung nach nicht für eine Saftkur geeignet sondern eher als geschmacksvolle Erfrischung für zwischendurch.

Ich habe den Spaß an einer Saftkur allerdings nicht verloren und die Nächste wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, also bleibt gespannt 🙂

Wenn ihr eure eigene Erfahrung mit der Saftkur von Urban Monkey machen wollt, dann könnt ihr gerne den Gutschein „thechocolatesuitcase10“ verwenden und erhaltet -10€ auf eure Bestellung bei Lieferei.at.
Übrigens auch gültig wenn ihr etwas anderes von dort bestellt!

*Die Säfte wurden mir von Lieferei.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Silent Summer Spa

Silent Summer Spa

Vor kurzem wurde ich von der Therme Laa eingeladen, das Silent Spa auszuprobieren. Ich habe mich richtig gefreut, denn ich erinnerte mich an die vielen Bilder, die mein Instagram Feed im Winter überflutet haben, und wie schön ich es dort fand. Letzte Woche war es dann soweit und ich konnte sogar meinen Freund überreden, mich zu begleiten.

Ihr müsst wissen, als mein Freund im April Geburtstag hatte, wollte ich ihm ein Wochenende in der Therme schenken. Er hat es irgendwie herausgefunden und sich ganz vehement dagegen gewehrt. „Therme ist was für den Winter, wenn es warm ist mag ich das nicht.“ Ich bin zwar nicht unbedingt seiner Meinung (vor allem weil es ja noch lange nicht so warm wie im Sommer war), musste mich aber geschlagen geben und schenkte ihm etwas anderes.

Die Therme Laa befindet sich in der Nähe von Laa an der Thaya, ca. 1 Stunde Autofahrt von Wien entfernt. Das und der stolze Tagespreis von 89,- unter der Woche könnten zwei Gründe sein, die einen entweder komplett abschrecken, oder perfekt motivieren, das Beste aus dem Tag zu machen. Im Preis sind etliche Leistungen inkludiert: von eher normalen Dingen wie Badetuch, Badeschuhe und Teebar bis hin zu Luxus Leistungen wie Liegenservice, Tablet und reservierte Doppelbetten mit persönlichem Safe, u.a. – alles mit dem Ziel, den Gast zufrieden und glücklich zu machen. Natürlich kann man auch eine oder mehrere der Sauna-Zeremonien besuchen, die über den ganzen Tag verteilt stattfinden.

Aber sind Spa, Sauna und Therme nicht eher etwas für den Winter?

Genau das denken die meisten Menschen und deswegen ist die Therme an einem heißen Sommertag nicht so stark besucht wie an einem verregneten und kalten Novembertag. Da bekommt das Adjektiv „silent“ im Namen eine viel stärkere Bedeutung. Die einzigen Geräusche sind das fallende Wasser im Schwimmbecken und die eigenen Gedanken. Draußen kann man die Vögel zwitschern hören und wie der Wind zwischen den Bäumen weht. Die Stille und die Ruhe sind nicht zu vergleichen mit dem Lärm öffentlicher Freibäder oder der alten Donau und sind perfekt um wirklich zu entspannen. Allein das ist für mich Grund genug, einen weiteren Sommertag im „Silent  Spa“ zu verbringen.
Hat man genug Ruhe kann man in das benachbarte Sommerbad (=Freibad) spazieren und ein paar Mal rutschen 🙂 Oder von der Mittagssonne fliehen und sich in den Schatten oder kühleren Innenbereich legen und das kleine – aber sehr feine – Mittagsbuffet genießen, welches übrigens im Sommer im Eintrittspreis inkludiert ist.

Meine persönlichen Highlights

Wirklich einzigartig ist meiner Meinung nach die Architektur des Silent Spa. Das Logo der Therme ist – ich nenne es mal – eine Blume mit vier Blättern und genau dieses Motiv wird als Designelement verwendet. Es ziert z.B. die große Säule des Thermalbeckes (das auf fast jedem Foto auf Social Media zu sehen ist), die Wände der Sauna oder die Bodenlampen. Außerdem ist auch die Fläche des Spas in 4 ovale Bereiche aufgeteilt, die aus der Vogelperspektive die Blume darstellen. Ich liebe es, wenn es einen roten Faden gibt, der sich über alle Bereiche hinweg zieht und trotzdem dezent und unaufdringlich ist. It´s all about the details 😉

Besonders schön sind auch die Doppelliegen aus Holz mit der weichen Unterlage und die weißen Tücher, die als Trennwand zur nächsten Liege dienen. Sie sind nicht nur bequem, sondern sehen auch sehr edel aus. Das Beste daran ist natürlich, dass man zu Zweit darauf liegen kann, ohne Abstand oder Ritze in der Mitte. Ideal also für romantische Stunden oder persönliche Gespräche.

Ich habe den Tag im Silent Spa sehr genossen und denke, dass sogar mein Freund umgestimmt wurde und seine Meinung geändert hat 😉

Wart ihr schonmal im Silent Spa und habt ähnliche (oder auch unterschiedliche) Erfahrungen gemacht?

*Vielen Dank an „Silent Spa“ für die Einladung!

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Viele Menschen sind anfangs schockiert wenn sie hören, dass ich kein Brot esse. Normales Brot enthält Getreide und Gluten – zwei Dinge, auf die ich normalerweise verzichte. Was viele nicht wissen ist, dass es auch eine getreidefreie Variante gibt. Im Supermarkt findet man diese allerdings nicht. Paleo Brot besteht aus Körnern, Nüssen und verschiedenen Saaten und man findet es in manchen Reformhäusern, auf Bauernmärkten oder als Backmischung im Internet.

Brot – Backmischung „Eat Better“

Eine solche Backmischung für ein Low Carb Paleo Brot* habe ich vor kurzem ausprobiert. Eat Better heißt das Familienunternehmen aus Deutschland, das nur mit natürlichen Zutaten aus fairem Handel und zumeist regionaler Herkunft arbeitet und neben der Backmischung auch Trockenfrüchte, Samen, Nüsse, Paleo Müslis und Superfoods anbietet.

Die Backmischung ist sehr einfach zuzubereiten: Wasser zum Kochen bringen, Apfelessig hinzufügen und alles mit dem Beutelinhalt gut vermengen. Den Teig anschließend formen, oder in eine Backform geben, gut zusammen drücken und im Ofen backen. Danach muss der Teig leicht abkühlen und dann ist das Brot bereit zum Verzehr.

Das fertige Produkt ist 5 bis 7 Tage haltbar und lässt sich gut in Portionen einfrieren. So habe ich es während meiner 30 Tage Paleo Challenge gemacht und hatte immer eine Notfall-Mahlzeit dabei 🙂

Selbsgemachte Brotaufstriche

Passend zum Paleobrot gibt es heute vier meiner liebsten Belagkombinationen inkl. selbstgemachter Aufstriche.

Guacamole
Für den Aufstrich die Avocado zerdrücken, mit dem Saft einer halben Limette, klein gehackter Petersilie und klein geschnittenen Cherry Tomaten mischen. Mit Salz und ein bisschen Pfeffer würzen. Ein Traum!

Paprika & Schinken
In Olivenöl eingelegte Paprika abtropfen lassen und in einer Küchenmaschine verarbeiten. Bei Bedarf mir Salz und Pfeffer würzen. Dazu passen am besten ein paar dünne Scheiben Parmaschinken.

Tomaten & Ei
Getrocknete Tomaten, etwas Olivenöl, evtl. ein paar Basilikumblätter und Walnüsse in einer Küchenmaschine zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Spiegel- oder Rührei und Frühlingszwiebel kombinieren.

Spinat & Lachs
Frische Spinatblätter waschen und abtrocknen. Mit etwas Olivenöl und Walnüssen in der Küchenmaschine verarbeiten. Brot mit dem Aufstrich, einem ganzen Spinatblatt und Räucherlachs belegen.

Ich habe die Brotmischungen „Hanna“ (mit Hanfkernen) und „Wally“ (mit Walnusskernen) ausprobiert. Beide haben mir sehr gut geschmeckt, aber „Wally“ war mein Favorit. Ich mag es sehr, wenn es zwischendrin etwas knackiges zum Beißen gibt und habe sogar beim Backen ein paar Walnüsse mehr zum Teig hinzugefügt. Als nächstes möchte ich unbedingt die Version mit Kürbiskernen probieren 😀

Falls ihr neugierig geworden seid und die Produkte von Eat-Better ebenfalls probieren wollt bekommt ihr bis Ende des Jahres 10% Rabatt auf eure Bestellung mit dem Code: 16TCHS10

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Shakshuka

Shakshuka

Ich sehe in letzter Zeit sehr gerne die Kochsendung „Kitchen Impossible“ auf Vox. In den meisten Folgen tritt Tim Mälzer gegen einen anderen Koch an. Die Köche suchen für den jeweils anderen ein bestimmtes Gericht aus, der ihm/ihr dann in einer schwarzen Box serviert wird. Anhand des Geruchs, Aussehens und Geschmacks müssen sie dann die enthaltenen Zutaten und die Zubereitungsart erraten. Sie gehen selbstständig einkaufen und versuchen anschließend das Gericht so originalgetreu wie möglich nachzukochen. Ich finde es unheimlich spannend die Gedankengänge der Profis zu beobachten, wie sie die Gerichte kosten und analysieren. Falls ihr die Sendung noch nie gesehen habt, solltet ihr dies unbedingt tun!

In einer Folge war der Koch in Tel Aviv und musste Shakshuka, das israelische Nationalgericht, nachkochen. Shakshuka besteht hauptsächlich aus Tomaten und Eier, zwei Zutaten, die wir immer zuhause haben und das Original sah so unfassbar lecker aus, dass ich es unbedingt nachkochen wollte. Ich habe mir während der Sendung Notizen zur Zubereitung gemacht und das Gericht schon öfters zuhause gekocht.

Shakshuka kann man eigentlich zu jeder Mahlzeit essen. Es ist reich an Eiweiß und arm an Kohlenhydraten und daher bevorzuge ich es als Abendessen. Für ein schnelles Frühstück unter der Woche würde es mir zu lange dauern, da es ein bisschen köcheln muss, aber für einen Sonntagsbrunch würde es wiederum gehen 🙂

Zutaten

mind. 8 Fleischtomaten
4 Eier
1 kleine Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
2 – 3 große Knoblauchzehen
1/2 Paprika Orange
1/2 Paprika Rot
1 Spitzpaprika Grün
frische Petersilie
getrockneter Chili
1 – 2 EL Paprikapulver Süß
1 TL Korianderpulver
1 TL Zimt
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Paprikas waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden.
  2. Einen Film Olivenöl in einer großen und tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Paprikas und Frühlingszwiebel hinzufügen und auf mittlerer Hitze für mind. 5 Minuten leicht anbraten. Dabei gelegentlich umrühren. Chili, Paprikapulver, Koriander und Zimt hinzufügen und gut umrühren. Die Mengenangaben sind nur geschätzt. Vertraut hier eurem Geschmack. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Tomaten hinzufügen und auf niedrige Hitze umschalten. Pfanne zudecken und für ca. 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Tomaten verlieren mit der Zeit Flüssigkeit und werden „matschig“ – das ist gut so 😉
  4. Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn sich kleine „Wasserlacken“ an der Oberfläche bilden diese mit einem kleinen Holzlöffel etwas größer machen. In jedes Loch ein Ei schlagen. Mit dem Holzlöffel vorsichtig 8er um das Eigelb fahren, so dass sich das Eiweiß leicht mit den Tomaten vermischt. Deckel aufsetzen und für ca. 8 Minuten weiter köcheln lassen bis die Eier stocken. Das Eiweiß soll durch sein, aber das Eigelb darf ruhig noch leicht flüssig sein.
  5. Mit frischer Petersilie bestreuen und am besten in einem Suppenteller oder einer Schüssel servieren.

Shakshuka lebt von den Röstaromen und dem Einkochen der Gewürze. Es ist also kein Problem, wenn ihr die Zutaten am Anfang etwas länger anröstet als angegeben. Wichtig ist nur die Zeit bei den Eiern.

Ich wünsche einen guten Appetit!!