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Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Viele Menschen sind anfangs schockiert wenn sie hören, dass ich kein Brot esse. Normales Brot enthält Getreide und Gluten – zwei Dinge, auf die ich normalerweise verzichte. Was viele nicht wissen ist, dass es auch eine getreidefreie Variante gibt. Im Supermarkt findet man diese allerdings nicht. Paleo Brot besteht aus Körnern, Nüssen und verschiedenen Saaten und man findet es in manchen Reformhäusern, auf Bauernmärkten oder als Backmischung im Internet.

Brot – Backmischung „Eat Better“

Eine solche Backmischung für ein Low Carb Paleo Brot* habe ich vor kurzem ausprobiert. Eat Better heißt das Familienunternehmen aus Deutschland, das nur mit natürlichen Zutaten aus fairem Handel und zumeist regionaler Herkunft arbeitet und neben der Backmischung auch Trockenfrüchte, Samen, Nüsse, Paleo Müslis und Superfoods anbietet.

Die Backmischung ist sehr einfach zuzubereiten: Wasser zum Kochen bringen, Apfelessig hinzufügen und alles mit dem Beutelinhalt gut vermengen. Den Teig anschließend formen, oder in eine Backform geben, gut zusammen drücken und im Ofen backen. Danach muss der Teig leicht abkühlen und dann ist das Brot bereit zum Verzehr.

Das fertige Produkt ist 5 bis 7 Tage haltbar und lässt sich gut in Portionen einfrieren. So habe ich es während meiner 30 Tage Paleo Challenge gemacht und hatte immer eine Notfall-Mahlzeit dabei 🙂

Selbsgemachte Brotaufstriche

Passend zum Paleobrot gibt es heute vier meiner liebsten Belagkombinationen inkl. selbstgemachter Aufstriche.

Guacamole
Für den Aufstrich die Avocado zerdrücken, mit dem Saft einer halben Limette, klein gehackter Petersilie und klein geschnittenen Cherry Tomaten mischen. Mit Salz und ein bisschen Pfeffer würzen. Ein Traum!

Paprika & Schinken
In Olivenöl eingelegte Paprika abtropfen lassen und in einer Küchenmaschine verarbeiten. Bei Bedarf mir Salz und Pfeffer würzen. Dazu passen am besten ein paar dünne Scheiben Parmaschinken.

Tomaten & Ei
Getrocknete Tomaten, etwas Olivenöl, evtl. ein paar Basilikumblätter und Walnüsse in einer Küchenmaschine zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Spiegel- oder Rührei und Frühlingszwiebel kombinieren.

Spinat & Lachs
Frische Spinatblätter waschen und abtrocknen. Mit etwas Olivenöl und Walnüssen in der Küchenmaschine verarbeiten. Brot mit dem Aufstrich, einem ganzen Spinatblatt und Räucherlachs belegen.

Ich habe die Brotmischungen „Hanna“ (mit Hanfkernen) und „Wally“ (mit Walnusskernen) ausprobiert. Beide haben mir sehr gut geschmeckt, aber „Wally“ war mein Favorit. Ich mag es sehr, wenn es zwischendrin etwas knackiges zum Beißen gibt und habe sogar beim Backen ein paar Walnüsse mehr zum Teig hinzugefügt. Als nächstes möchte ich unbedingt die Version mit Kürbiskernen probieren 😀

Falls ihr neugierig geworden seid und die Produkte von Eat-Better ebenfalls probieren wollt bekommt ihr bis Ende des Jahres 10% Rabatt auf eure Bestellung mit dem Code: 16TCHS10

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Shakshuka

Shakshuka

Ich sehe in letzter Zeit sehr gerne die Kochsendung „Kitchen Impossible“ auf Vox. In den meisten Folgen tritt Tim Mälzer gegen einen anderen Koch an. Die Köche suchen für den jeweils anderen ein bestimmtes Gericht aus, der ihm/ihr dann in einer schwarzen Box serviert wird. Anhand des Geruchs, Aussehens und Geschmacks müssen sie dann die enthaltenen Zutaten und die Zubereitungsart erraten. Sie gehen selbstständig einkaufen und versuchen anschließend das Gericht so originalgetreu wie möglich nachzukochen. Ich finde es unheimlich spannend die Gedankengänge der Profis zu beobachten, wie sie die Gerichte kosten und analysieren. Falls ihr die Sendung noch nie gesehen habt, solltet ihr dies unbedingt tun!

In einer Folge war der Koch in Tel Aviv und musste Shakshuka, das israelische Nationalgericht, nachkochen. Shakshuka besteht hauptsächlich aus Tomaten und Eier, zwei Zutaten, die wir immer zuhause haben und das Original sah so unfassbar lecker aus, dass ich es unbedingt nachkochen wollte. Ich habe mir während der Sendung Notizen zur Zubereitung gemacht und das Gericht schon öfters zuhause gekocht.

Shakshuka kann man eigentlich zu jeder Mahlzeit essen. Es ist reich an Eiweiß und arm an Kohlenhydraten und daher bevorzuge ich es als Abendessen. Für ein schnelles Frühstück unter der Woche würde es mir zu lange dauern, da es ein bisschen köcheln muss, aber für einen Sonntagsbrunch würde es wiederum gehen 🙂

Zutaten

mind. 8 Fleischtomaten
4 Eier
1 kleine Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
2 – 3 große Knoblauchzehen
1/2 Paprika Orange
1/2 Paprika Rot
1 Spitzpaprika Grün
frische Petersilie
getrockneter Chili
1 – 2 EL Paprikapulver Süß
1 TL Korianderpulver
1 TL Zimt
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Paprikas waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden.
  2. Einen Film Olivenöl in einer großen und tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Paprikas und Frühlingszwiebel hinzufügen und auf mittlerer Hitze für mind. 5 Minuten leicht anbraten. Dabei gelegentlich umrühren. Chili, Paprikapulver, Koriander und Zimt hinzufügen und gut umrühren. Die Mengenangaben sind nur geschätzt. Vertraut hier eurem Geschmack. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Tomaten hinzufügen und auf niedrige Hitze umschalten. Pfanne zudecken und für ca. 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Tomaten verlieren mit der Zeit Flüssigkeit und werden „matschig“ – das ist gut so 😉
  4. Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn sich kleine „Wasserlacken“ an der Oberfläche bilden diese mit einem kleinen Holzlöffel etwas größer machen. In jedes Loch ein Ei schlagen. Mit dem Holzlöffel vorsichtig 8er um das Eigelb fahren, so dass sich das Eiweiß leicht mit den Tomaten vermischt. Deckel aufsetzen und für ca. 8 Minuten weiter köcheln lassen bis die Eier stocken. Das Eiweiß soll durch sein, aber das Eigelb darf ruhig noch leicht flüssig sein.
  5. Mit frischer Petersilie bestreuen und am besten in einem Suppenteller oder einer Schüssel servieren.

Shakshuka lebt von den Röstaromen und dem Einkochen der Gewürze. Es ist also kein Problem, wenn ihr die Zutaten am Anfang etwas länger anröstet als angegeben. Wichtig ist nur die Zeit bei den Eiern.

Ich wünsche einen guten Appetit!!

Supercycle Vienna & Halbmarathon Vorbereitungen

Supercycle Vienna & Halbmarathon Vorbereitungen

Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Supercycle Vienna teilen und wie das Training auf dem Fahrrad mir bei der Vienna City Marathon Vorbereitung geholfen hat.

In knapp zwei Wochen werde ich meinen ersten Halbmarathon in Wien laufen. Für die optimale Vorbereitung bin ich natürlich in den letzten Monate bzw. Wochen sehr viel gelaufen: ob Dauerläufe, Tempoläufe oder Intervalltrainings – es war alles dabei. Ich bin jetzt schon ziemlich nervös und kann an fast nichts anderes mehr denken. Diesen ständig Zwang, Laufen gehen zu müssen und der Druck, immer besser und schneller zu werden hat dazu geführt, dass ich in den letzten Tage den Spaß ans Laufen so gut wie verloren habe.

Vor Frust an der nicht vorhandenen Freude bin ich letzte Woche zu Supercycle Vienna gegangen. Supercycle ist im Grunde wie eine Spinning Trainingseinheit auf dem Ergometer. Der große Unterschied zu den klassischen Klassen aus dem Fitnessstudio ist allerdings die Atmosphäre, in der das ganze passiert:

während der Stunde fühlt man sich nämlich wie in einem Nachtclub, inklusive Diskokugel und Party Musik.

Der Raum ist dunkel und relativ klein, die Fahrräder sind sehr eng aneinander gereiht, alle Fenster und Türen sind zu und es ist sehr dunkel. Am Ende der Stunde hat der eine oder andere sein T-shirt ausgezogen und alle sind verschwitzt wie nach einer durchtanzten Nacht. Die Stunde an sich ist ein sehr anstrengendes Ganzkörpertraining, denn es werden auch Elemente für Arme und Bauch während des Fahrens integriert. Nichts desto trotz können auch Sportanfänger daran teilnehmen, da man den Widerstand am Ergometer individuell einstellen kann. Außerdem kann man auch einfach ein bisschen langsamer treten, wenn man nicht mehr kann 😉

Wer meine 10 Fun Facts About Me gelesen hat, weiß, dass ich kein Fahrrad fahren kann. Dementsprechend hatte ich bei meinem ersten Besuch bei Supercycle ein kleines Problem und zwar mit dem Fahrrad selbst. Ich bin es einfach nicht gewohnt auf so einem Sitz zu sitzen und es hat am Anfang ein bisschen weh getan. Auch beim Dehnen auf dem Fahrrad bin ich immer wieder mit den Beinen gegen den Lenker gekommen und das hat mir ein paar blaue Flecken gebracht.

Inzwischen war ich schon ein paar Mal beim Supercycle Vienna und bin wirklich begeistert. Es macht unglaublich viel Spaß bei cooler Musik Vollgas zu geben. Oft kennt man die Lieder auch und man folgt dem vorgespielten Rhythmus automatisch. Außerdem finde ich es sehr sympatisch, wenn der Trainer sein Programm selber durchmacht und mit uns schwitzt. Auch das anfängliche Problem mit der Koordination auf dem Fahrrad gehört der Vergangenheit an, vor allem weil man während der Stunde sowieso nicht viel auf dem Sitz verbringt.

Die Teilnahme an den Spinning Stunden war genau das Richtige um mich wieder zu motivieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht nur der Körper sondern auch die Psyche viel Abwechslung beim Training braucht. Seitdem mein Kopf wieder auf andere Gedanken gekommen ist und mein Körper andere sportliche Reize erfahren hat, bin ich wieder #backontrack. Die Nervosität ist allerdings geblieben…

Blumenkohlreis – Paleo & Low Carb Beilage

Blumenkohlreis – Paleo & Low Carb Beilage

Reis ist weltweit eine sehr beliebte Beilage. Er ist günstig, sättigend und einfach zu kochen. In der Paleo Küche gehört Reis allerdings zur „Grauzone“: es gehört zur Gattung Getreide und daher eigentlich verboten, da es aber glutenfrei ist, wird es als ein kleineres Übel angesehen und deswegen als Ausnahme akzeptiert. Ich esse Reis meistens wenn wir in Restaurants sind, wo die sonstige Auswahl sehr begrenzt ist, oder etwas seltener als Sushi. Zuhause verzichte ich weitestgehend darauf. Eine gute Alternative ist der Blumenkohlreis. Da das Auge bekannterweise mitisst und der Blumenkohlreis dem echten Reis zum verwechseln ähnlich sieht, können wir so unser Gehirn austricksen und vermissen die weißen Körner gar nicht mehr! Außerdem ist diese Beilage mindestens genau so lecker wie das Original – gesünder und nährstoffreicher ist es auf jeden Fall!

Zutaten

1 Blumenkohl
Olivenöl
2 Frühlingszwiebel
1/2 Zitrone
1/2 Bund Petersilie
Kräutersalz, Muskatnuss

Zubereitung

1. Blumenkohl vom Strunk befreien, waschen, mit einem Tuch abtrocknen und in grobe Stücke schneiden.
2. In einer Küchenmaschine zerkleinern, bis er die Größe von Reiskörner erreicht hat. Dies dauert nur ein paar Sekunden. Je nach Größe der Küchenmaschine lieber zB 4 Portionen machen anstatt den ganzen Blumenkohl auf einmal zu zerkleinern.
3. Einen dünnen Film Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel in feine Scheiben schneiden und Petersilie klein hacken.
4. Frühlingszwiebel anschwitzen. Blumenkohl hinzufügen und auf mittlere Stufe 5 – 8 Minuten dünsten lassen.
5. Mit Kräutersalz, Muskatnuss und Zitronensaft würzen. Petersilie kurz vor Schluss hinzufügen.

Ihr könnt dieses Rezept auch mit diversen Nüssen und Kernen verfeinern, die z.b. am Anfang mit den Frühlingszwiebel angeröstet werden.

 

100% Blumenkohl

100% Blumenkohl

Ein bekanntes Rezept in der Paleowelt ist ein ganzer Blumenkohl, umwickelt mit Hackfleisch und Speck. Klingt lecker und ist es wahrscheinlich auch, aber darum geht es heute nicht – sorry. Falls ihr Interesse daran habt könnt ihr auf Paleo360 nachschauen. Im hier und jetzt zeige ich euch ein Blumenkohlrezept, das so einfach ist, dass man es eigentlich nicht Rezept nennen darf. Ein paar von euch kennen das Gericht vielleicht aus dem Restaurant Miznon. Ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit den Blumenkohl dort zu probieren aber Instagram sagt mir regelmäßig, dass es sehr lecker ist. Durch diese beiden Einflüsse habe ich es dann vor kurzem selber „gekocht“. Der Karfiol, wie man hier in Österreich sagt, schmeckt am besten mit einem Stück gesalzene Butter oder selbstgemachten Tomatenpesto. Und wenn euch das zu langweilig ist könnt ihr auch Möhren oder andere Gemüsesorten mit in den Ofen geben und mit dem Pesto genießen.
Ich weiß, dass ich euch oft sage, meine Rezepte seien einfach, aber dieses Mal meine ich es wirklich zu 1000%!

Blumenkohl

1 ganzer Blumenkohl
reichlich Olivenöl
Salz & Pfeffer
Majoran, Basilikum o.ä.

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Den ganzen Blumenkohl waschen und die Blätter entfernen. Olivenöl und Gewürze mischen und den Blumenkohl damit einstreichen. Je nach Größe für 30 – 45 Minuten in den Backofen geben. Am besten ist es, den Blumenkohl ca. alle 10 Minuten wieder mit der Olivenölmischung zu bestreichen.

Tomatenpesto

getrocknete Tomaten
1 Frühlingszwiebel
Olivenöl
Wallnüsse, Pinienkerne o.ä.
Salz & Pfeffer

Frühlingszwiebel waschen und in dünne Scheiben schneiden. 3/4 davon zur Seite legen. Alle Zutaten in einem Mixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Wenn die Tomaten sehr ölig sind, dann reicht 1 EL Olivenöl, sind sie eher trocken, dann lieber mehr verwenden. Die restlichen Frühlingszwiebel zum Garnieren benutzen.

Scharfe Karotten Suppe

Scharfe Karotten Suppe

Ich stehe nicht so auf scharf. Ich rede hier vom Essen – versteht sich. Scharfe Jungs sind durchaus Willkommen. Manche Gerichte sind so scharf, dass der eigentliche Geschmack der Lebensmittel überdeckt wird und anstatt etwas leckeres zu schmecken brennt es bei mir überall. An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an alle aussprechen, die scharfes Essen mögen und (v)ertragen 🙂

Seit ein paar Tagen haben wir allerdings kleine Chilischoten zuhause, weil mein Freund die grandiose Idee hatte einen DIY Antibiotikum zu machen – nicht empfehlenswert, es stink bestialisch. Da ich es aber grundsätzlich hasse, Lebensmittel weg zu schmeißen, musste ich früher oder später die scharfen Bomben verarbeiten. Und weil Suppen meine Meisterdisziplin sind – Voilá: Karottensuppe mit Kokosmilch (das Fett neutralisiert die Schärfe – naja, ein bisschen) und Zimt! Mahlzeit.

Zutaten

ca. 800 gr. Karotten
1 große Zwiebel
1 dose Kokosmilch
1 kleine Chilischote (oder 2, 3…)
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Zimt
S&P

Zubereitung

1. Zwiebel grob schneiden und in einem Topf mit OÖ anbraten bis sie glasig werden.
2. Karotten schneiden und hinzufügen. Ein paar mal umrühren.
3. Mit Kokosmilch ablöschen. Die Flüssigkeit sollte die Karotten gerade so bedecken.
4. Bei mittlere-niedrige Temperatur 20 Minuten köcheln lassen.
5. Chilischote schneiden. Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Zimt und Chili zur Suppe hinzufügen.
6. Weitere 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren.
7. Beim servieren mit Zimt bestäuben 🙂