Seite auswählen
Zoodles à la Carbonara – Zucchini Nudeln mit veganer Soße

Zoodles à la Carbonara – Zucchini Nudeln mit veganer Soße

Ich weiß gar nicht wie lange es schon her ist als ich zum ersten Mal von Zoodles gehört habe. Anfangs waren sie etwas für Menschen, die eine Diät machen und Low Carb essen wollten, später auch für diejenigen, die auf Gluten verzichten mussten oder wollten. Ich hätte niemals gedacht, dass aus dieser Modeerscheinung so schnell etwas Dauerhaftes werden würde.

Zoodles sind Zucchini, die spiralförmig geschnitten werden und daher wie Noodles (=Nudeln) aussehen. Monate lang habe ich das passende Küchengerät dafür gesucht und mich nie für eins entscheiden können. Nun, die Suche ist ENDLICH vorbei. Seit ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin eines „Spiralizers“ von Kenwood * und könnte nicht glücklicher sein. Der „Spiralizer“ ist elektrisch und funktioniert ganz ohne Muskelkraft. Man kann zwischen verschiedenen Klingen wählen, die die Zoodles dicker oder dünner schneiden. Deckel auf, Zucchini rein, „wwruum“, fertig. In wenigen Sekunden wird aus einer großen Zucchini eine ewig lange Spirale. Es verbleiben sehr wenig Gemüsereste in der Klinge, was die Reinigung um einiges erleichtert. Wobei, die Reinigung erledigt eigentlich die Spülmaschine zu 100%.

 

Mein erstes Gericht waren Zoodles mit einer Soße, die ich „vegane Carbonara“ nenne – hauptsächlich weil sie weiß ist. Man kann das Gericht vegan lassen, oder – wenn man nicht vegan isst – Speckwürfel hinzufügen. Mit Speck schmeckt doch immer alles besser, nicht wahr? Ich hoffe euch schmeckt mein Rezept und ich freue mich schon, den „Spiralizer“ mit anderen Gemüsesorten auszuprobieren!

 

 

Zutaten für 2 Portionen

3 große Zwiebeln
1 große Knoblauchzehe
80 ml Kokos- oder Mandelmilch (habe schon beides probiert)
1/2 Blumenkohl
1 TL Ghee (oder Olivenöl)
Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Oregano
2 Zucchini
200g Champignons

Zubereitung

1) Eine große Pfanne mit Ghee oder Öl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch schälen, in Ringe schneiden und bei mittlere Hitze karamellisieren lassen (kann bis zu 20 Minuten dauern). In der Zwischenzeit den Blumenkohl in Stücke schneiden und in Salzwasser aufkochen. Blumenkohl, Milch und Zwiebeln in den Mixer geben und pürieren. Würzen und gegebenenfalls mehr Milch hinzufügen. Die Soße soll eine cremige Konsistenz haben, nicht zu flüssig aber auch nicht zu fest.
2) Zucchini zu Zoodles verarbeiten und 2 Minuten in Salzwasser kochen.
3) Champignons in Scheiben schneiden und auf höchster Temperatur kurz anbraten. Nur so verlieren sie weniger Wasser und bleiben knackig. Zoodles (und evtl. Speckwürfel) hinzufügen und umrühren. Carbonara Soße dazu geben.

Habt ihr schon mal Zoodles gemacht? Was passt eurer Meinung nach am besten dazu?

* PR-Sample

Die Vorteile einer Detox Saftkur *

Die Vorteile einer Detox Saftkur *

Seit letztes Jahr habe ich bereits zwei Mal eine Detox Saftkur gemacht. Es waren jeweils 3 Tage voller Obst- und Gemüsesäfte. Die erste Kur lief wunderbar – die Zweite eher weniger. Das Konzept einer Juice Cleanse hat mir aber noch immer gut genug gefallen um eine dritte Kur zu machen.

Sowohl in meinem Freundeskreis als auch auf Social Media haben mich in der Zeit viele Fragen erreicht. Wieso ich es immer wieder mache und welche „Ergebnisse“ ich mir davon verspreche. Viele halten es aber auch für ein Märchen und eine Geldverschwendung. Aus diesem Anlass möchte ich meine Motivation für eine Detox Saftkur mit euch teilen.

Was eine Detox Saftkur für mich ist

Gleich am Anfang möchte ich zwei Große Kritikpunkte ansprechen.

Juice Cleanse ist eine Crash-Diät

Während einer Saftkur ernährt man sich ein paar Tage lang nur von Obst- und Gemüsesäften. Je nachdem welche Ernährungsgewohnheiten man vor dem detox hatte, entsteht eine große Kaloriendifferenz und dies führt natürlich zu einem Gewichstverlust. Man darf aber nicht vergessen, dass der Körper in der Zeit entgiftet und ein Großteil der verlorenen Masse nur „Wasser“ ist. Sobald die Saftkur vorbei ist und man den alten Gewohnheiten wieder verfallen ist, sind die verlorenen Kilos im nu wieder da. Abnehmen sollte also nicht die einzige treibende Kraft für eine Saftkur sein. Will man allerdings für ein bestimmtes Event (z.B. die eigene Hochzeit) das Beste aus Sich herausholen, kann das durchaus helfen 😉

Juice Cleanse ist einfach zu teuer

Ja – die meisten Saftkuren sind nicht gerade billig. Aber hochwertige Produkte und die richtige Herstellung haben eben ihren Preis. Außerdem werden die meisten Saftkuren nur auf Anfrage produziert, aufwendig verpackt und per Boten zugestellt. Was mir persönlich aber noch viel wichtiger ist: jeder Mensch kann selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt und wie viel das eigene Wohlbefinden bzw. die Gesundheit einem Wert sind. Ich sehe in einer Saftkur nicht nur die Flaschen voller Saft, sondern eben die positiven Effekte, die sie mit sich bringt (dazu jetzt gleich mehr).

Eine Detox Saftkur markiert für mich das Ende einer Lebensphase, in der ich (aus welchen Gründen auch immer) nicht so genau auf meine Ernährung geschaut habe wie ich es gerne hätte. Die extreme Umstellung von „cheaten“ auf Saftkur ist eine große Herausforderung, vor allem für den Kopf. Egal wie gut man die Safttage geplant hat, es kommt immer irgendwas dazwischen. Sei es eine Essenseinladung von Freunden, der Geburtstag einer Arbeitskollegin oder einfach der köstliche Geruch von einem Gericht, welches der Freund für sich zubereitet hat. Da braucht man durchaus eine sehr starke Willenskraft. Aber genau diese Herausforderung brauche ich um meinem Körper und Verstand zu zeigen, dass ich alles erreichen kann, was ich will, wenn ich es wirklich will und auch etwas dafür tue. Die geistige Befriedigung nach einer erfolgreich überstandenen Saftkur ist für mich goldwert. Außerdem bin ich danach immer extrem motiviert wieder clean zu essen, weiterhin viel Sport zu machen und einfach gut auf mich aufzupassen.

Darüber hinaus gibt es noch andere Vorteile, die ich gerne als „nette Nebeneffekte“ bezeichne. Zum einen bin ich während einer Saftkur immer äußerst entspannt, denn ich muss nicht einkaufen gehen, nicht kochen und mir überhaupt keine Gedanken ums Essen machen. Mein Wohlbefinden steigt im Allg., denn ich nehme viele Vitamine zu mir, die Säfte schmecken gut (im Idealfall 😉 ) und der Bauch wird von Tag zu Tag flacher (flüssige Nahrung wird leichter verdaut als feste Nahrung, keine Bähungen, etc.). Andere Auswirkungen zeigen sich erst in den letzten Tagen der Kur bzw. kurz danach (wenn man weiterhin clean isst): weniger Pickel, straffere Haut, besserer Schlaf, mehr Energie.

Meine Detox Saftkur mit Liquish

Vor ein paar Wochen hatte ich wieder so eine böse Phase und entschied mich für eine Detox Saftkur mit Liquish. Das Familienunternehmen war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn ihr Slogan lautet: „flüssiger Sonnenschein“. Die Kommunikation verlief stets freundlich und alle meine Wünsche konnten erfüllt werden.

Ich wollte eine größere Herausforderung als bisher und entschied mich für eine fünf tätige Saftkur mit Säften der „Basic Sunshine“ (Obst- und Gemüsesäfte) und „Green Detox“ (grüne Gemüsesäfte) Box (immer im Wechsel):

Tag 1 – Green Detox
Tag 2 – Basic Sunshine
Tag 3 – Green Detox
Tag 4 – Basic Sunshine
Tag 5 – Green Detox

Beide Saftkuren – und somit auch jeder Tag – begannen mit einer Grapefruit Limonade (um den Stoffwechsel anzukurbeln) und endeten mit dem leckersten Mandeldrink den ich je getrunken habe! Abgesehen davon sind mir noch 2 weitere Säfte sehr positiv in Erinnerung geblieben: ein hellgrüner Saft mit Pastinake und Zucchini, eine außergewöhnliche Mischung, die sehr unaufdringlich und überraschend lecker war, und ein dunkelgrüner Saft mit Minze aus dem eigenen Garten, der leicht nach „After Eight“ geschmeckt hat. Ich muss aber gestehen, dass mir alle Säfte extrem gut geschmeckt haben, auch die mit Grapefruit, Sellerie und Ingwer – Zutaten, bei denen ich normalerweise sehr empfindlich bin. Als kleine „Blogger-Zugabe“ habe ich außerdem einen kleinen Kakaodrink bekommen der ebenfalls ein Traum war!

Wie ihr seht komme ich aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Die Säfte waren ein Traum, ich habe alles gut vertragen und hatte keinerlei Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen o.ä.. Ich habe an 4 von 5 Safttagen hart trainiert und hatte dennoch genug Energie. Der Ablauf lief  reibungslos und auch wenn ich dieses Mal kein Geld dafür ausgeben musste, wäre mir diese Erfahrung jeden Cent des Kaufpreises wert gewesen. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht abwarten, die nächste Saftkur zu starten <3

 

Kennt ihr bereits Liquish?
Habt ihr schonmal eine Saftkur gemacht?
Was motiviert euch für eine Saftkur?

*Diese Saftkur wurde mir freundlicherweise von Liquish zur Verfügung gestellt.

Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

(Werbung) Heute gibt es wie versprochen mein Paleo Menü vom perfekten Blogger Dinner. Im ersten Beitrag zu diesem Projekt habe ich euch bereits erzählt, wie das perfekte Dinner abgelaufen ist und wer gewonnen hat. Auch wenn ich von den anderen Teilnehmerinnen nicht erwarten konnte, dass sie extra für mich Paleo kochen, war es für mich von Anfang klar, dass mein Menü ein Paleo Menü sein wird.

Die erste Herausforderung begann schon bei der Rezeptauswahl. Ich wollte gegen die Vorurteile kämpfen und Gerichte ohne viel Fleisch aussuchen. Außerdem mussten die Gerichte – wie immer bei mir – einfach in der Zubereitung sein. Wenn es etwas gibt das ich beim Kochen hasse, sind es komplizierte Rezepte mit 1000 Schritten, bei denen man ständig aufpassen muss.

Die zweite Herausforderung war das Einkaufen. Zu meiner Überraschung habe ich bei Hofer alles gefunden, was ich benötige und sogar noch ein bisschen mehr. Da hatte ich eine spontane Idee was die Getränke angeht – dazu gleich mehr. So entstand mein Paleo Menü unter dem Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht und zum großen Teil raw (nicht gekocht) waren.

Sweet Paleo Summer

Gruß aus der Küche
*
Melonen-Tartar
*
Fruchtiger Lachs & Süßkartoffel Creme
*
Mangoeis & Raw Bites

Die Getränke

Ich habe ganz bewusst entschieden, das komplette Dinner alkoholfrei zu gestalten. Nicht nur weil Alkohol nicht Paleo ist (Getreide & je nach Getränk Zucker), sondern auch weil ich selber ganz selten Alkohol trinke und es sonst nicht authentisch wäre.

Als ich aber bei Hofer einkaufen war, habe ich einen Traubensaft aus 100% weißen Trauben und ohne Zusätze gefunden und da ist mir die Idee gekommen, ein „Weißwein Fake“ zu kreieren. Dazu einfach 1/2 Saft mit 1/2 Sprudelwasser vermengen und voilá! Das Getränk habe ich ordnungsgemäß in einem Weinglas serviert und als kleines Extra noch 3 – 4 weiße Trauben hinein gegeben.

Des Weiteren gab es frisch gepressten Orangensaft mit einem Tropfen Olivenöl zu trinken. Das Öl sorgt dafür, dass das Vitamin C besser vom Körper aufgenommen wird. Wasser gab es natürlich auch in Form von „Infused water“ mit frischem Ingwer, Minze und Zitronenscheiben. Am besten das Wasser bereits ein paar Stunden vor dem Servieren vorbereiten, damit die Aromen gut durchziehen können.

Als kleinen Gruß aus der Küche gab es einen frisch entsafteten Shot aus Roter Rübe, Apfel, Karotte und Ingwer. Da es eine Flüssigkeit ist, zähle ich es bei den Getränken auf 🙂

Die Vorspeise

Melone und Schinken ist eine bekannte und beliebte Vorspeise. Einfacher geht es wohl wirklich nicht und trotzdem schmeckt diese Kombination einfach nur gut! Dazu die Honigmelone in kleine Würfel schneiden und in einer kleinen Form hineinpressen. Die Fettstreifen vom Schinken entfernen, die Scheiben übereinander legen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Einen Teller auf die Form auflegen, mit den Händen festhalten und in einer ruckartigen Bewegung umdrehen. Dann die Form vorsichtig heben und wenn nötig einzelne Melonenstücke zurecht „zupfen“. Die Schinkenwürfel darüber legen und fertig ist der erste Gang.

Die Hauptspeise

Bei der Hauptspeise musste einfach Süßkartoffel dabei sein. Sie ist ein nettes Paleo Cliché, gehört zu meinen Grundnahrungsmitteln und schmeckt super lecker! Die Creme kann man, wie hier, als Beilage servieren oder z.B. mit Spiegeleiern zum Frühstück essen. Dazu sollte es Lachs-Zucchini-Röllchen geben, also eine Lachsmischung in dünnen Zucchinischeiben eingerollt. „Sollten“ weil ich es leider nicht geschafft habe, die Zucchinis in dünne Scheiben zu schneiden und musste daher improvisieren. Aber so ist es manchmal im Leben bzw. in der Küche 😉

fruchtiger Lachs

Zutaten für ca. 5 Portionen:
500g Räucherlachs
2 kleine Frühlingszwiebeln
2-3 säuerliche Äpfel
1 EL Honig
1 Limette
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Räucherlachs und Äpfel in kleine Würfel, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen. Den Saft der Limette mit Honig, Salz und Pfeffer vermengen, zu den anderen Zutaten geben und mit den Händen gut vermischen. Für mindestens 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini in 3mm dünne Scheiben schneiden und auf mittlerer Stufe von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Zum servieren etwas von der Lachsmischung auf die Zucchinischeiben legen, diese einrollen und mit einem Zahnstocher festmachen. Falls ihr, wie ich, etwas untalentiert im Umgang mit scharfen Messern seid und keine geeignete Küchenmaschine besitzt, dann einfach die Scheiben etwas dicker Schneiden, anbraten, mittig auf den Teller legen und die Lachsmischung oben drauf.

Süßkartoffel Creme

Zutaten für eine mittlere Auflaufform:
4 – 5 große Süßkartoffel
etwas Olivenöl
Kräutersalz
50 ml Milch eurer Wahl (ich verwende ungesüßte Mandelmilch)
50 – 100g Nussmischung aus Pecannüsse, Cashews und Mandeln
1 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss
1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Süßkartoffeln halbieren, mit etwas Olivenöl und Kräutersalz einreiben und backen bis sich die Haut löst und man leicht eine Gabel hineinstecken kann. Je nach Dicke kann das 40 bis 60 Minuten dauern. Danach die Haut entfernen und die Süßkartoffeln mit einer Gabel zerdrücken oder ganz normal pürieren. Milch, Paprikapulver und Muskatnuss hinzufügen, gut mischen und in eine Auflaufform geben. Nüsse grob hacken und darüber verteilen. Zimt großzügig darüber streuen und für weitere 15 Minuten backen.

 

Das Dessert

Zuerst wollte ich Schokolade zum Dessert servieren, entschied mich aber am Ende für die sommerlichere Variante. Zum Mangoeis gab es außerdem kleine typische Paleo Energieriegel – natürlich selbstgemacht. Das genaue Rezept dazu stammt von meinem Freund. Ich werde noch mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, bevor ich sie euch verraten darf aber so viel dazu: enthalten sind u.a. jede Menge Nüsse, Kerne, Datteln und Kokosflocken.

Die dritte Herausforderung des Dinners war es unter den beobachtenden Augen der anderen Mädels zu kochen. Ich habe wie immer das größte Chaos in der Küche veranstaltet und leider befindet sich der Esstisch genau daneben 😉 So konnten sie meine misslungenen Röllchen sehen und auch den ganzen Stress, den ich beim Schibbeln hatte. Ich habe zwar das perfekte Blogger Dinner nicht gewonnen, hatte aber eine Menge Spaß an den 5 Abenden und hoffe den Mädels hat es trotzdem geschmeckt.

Wie findet ihr mein Paleo Menü?

 

 

* mit freundlicher Unterstützung von Hofer KG

Das perfekte Blogger Dinner *

Das perfekte Blogger Dinner *

(Werbung) In den letzten Tagen habe ich euch auf Instagram viel über „Das perfekte Blogger Dinner“ erzählt, aber was ist das eigentlich genau? Ihr kennt sicherlich die Sendung „Das perfekte Dinner“ – eine Realityshow, bei der die Kandidaten bei sich zuhause ein 3 Gänge Menü kochen und versuchen die anderen von ihren Kochkünsten zu überzeugen. Genau diese Idee haben wir uns als Vorbild genommen und eine Version der Sendung unter Bloggerinnen geplannt. „Wir“ sind übrigens Trixi, Bettina, Marta, Sonia und meine Wenigkeit.

Jede von uns berichtet über 2 Dinner: das Eigene + ein anderes. Trixi berichtet über Sonia. Sonia über mich und ich über Bettina. Sie wiederrum schreibt über Martas Dinner und zum Schluss über Trixi.

1.Dinner: Sonia von yellowgirl
2.Dinner: Natacha von thechocolatesuitcase
3.Dinner: Marta von styleandsandbox
4.Dinner: Bettina von bohosandbombs
5.Dinner: Trixi von amigaprincess

Mein perfektes Paleo Dinner

Wie ihr alle wisst, ernähre ich mich hauptsächlich Paleo. Ich wollte (und konnte) aber nicht 4 andere Menschen dazu „zwingen“, fünf Abende lang Paleo zu kochen, wenn sie es nicht gewohnt sind. Eine wichtige Voraussetzung für meine Teilnahme an diesem Projekt war also an den Dinner Abenden „normal“ zu essen. Nichts desto trotz war es für mich ganz klar, dass es an meinem Abend ein 100% Paleo Menu geben würde.

Nachdem ich das Menu zusammengestellt habe, ging ich erwartungsvoll zum Hofer, der uns freundlicherweise bei diesem Projekt unterstützt hat. Ich habe bewusst Rezepte ausgewählt, die keine allzu außergewöhnlichen Zutaten haben, war aber trotzdem sehr gespannt, ob ich alles bekommen würde, was ich brauche. Umso überraschter war ich dann vor Ort, als ich vor einer riesigen Auswahl an Nüssen, Kernen und Samen, Bio Datteln, Süßkartoffeln, frisches saisonales Gemüse und Bio Räucherlachs stand. Ich habe sogar Obstsäfte aus 100% Frucht und ohne Zuckerzusätze gefunden. Hoch die Hände für meinen neuen Paleo-Einkaufs-Himmel!!

Mein Paleo Dinner hatte das Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine andere Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht sind und hauptsächlich raw (nicht gekocht). Ich habe die Vorbereitungszeit der jeweiligen Gerichte etwas unterschätzt und meine Gäste mussten hier und da etwas länger auf das Essen warten als mir lieb war. Ich hoffe jedoch, dass es allen so gut geschmeckt hat wie mir. Alle Rezepte zu meinem Paleo Menü gibt es in einem extra Beitrag.

Sweet Paleo Summer

Traubensaft-Schorle mit weißen Trauben
*
Gruß aus der Küche: Rote Rüben Saft
*
Melonen-Tartar
*
Räucherlachs auf Zuchini & Süßkartoffel Creme
*
Mangoeis & Raw Bites
*
Getränke: Zitronen-Ingwer-Minze-Wasser
& Orangensaft

Das perfekte Blogger Dinner bei bohosandbombs

Das Dinner bei Bettina schien anfangs unter keinem guten Stern zu stehen. Sowohl Marta als auch Sonia mussten bereits im Vorfeld aus gesundheitlichen Gründen absagen. Nichts schlimmes zum Glück, aber genug um lieber das Bett zu hütten. Da wir aus terminlichen Gründen das Dinner nicht verschieben konnten, dinnierten wir nur zu dritt.

Als ich bei Bettina ankam war der Tisch bereits wunderschön gedeckt inkl. einem kleinen Gast-Geschenk. Sie begrüßte mich mit einem Glas Aperol und nach wenigen Minuten war Trixi auch schon da. Wir bewunderten die hohen Decken ihrer Wohnung, die minimalistische Einrichtung und auch die perfekte Blogger Waschmaschine, die mit einer weißen Marmor Folie beklebt war 🙂 Die Atmosphäre war sehr angenehm und nicht zu aufdringlich: im Hintergrund lief eine ruhige Playlist und auch das Licht war nicht zu hell.

Bettinas Menukarte war zuckersüß und versprach sehr leckeres Essen. Die Vorspeise war eine italienisch angehauchte gemischte Platte mit getrockneten Tomaten, Grissinis, Schinken, Feigen, Paprika, überbackenen Melanzani und zwei selbstgemachten Dips. Nebem Humus gab es auch Guacamole – zum ersten Mal beim Blogger Dinner etwas mit Avocado und das erst am Abend Nr. 4! Danach machte sich unsere Gastgeberin daran die Hauptspeise zuzubereiten. Da Bettinas Wohnung eine offene Küche hat, konnten wir ihr dabei zusehen und gleichzeitg unser Gespräch fortsetzen. Ich persönlich mag Shakshuka sehr gerne und koche es selbst oft zuhause. Daher weiß ich auch, dass das Gericht unbedingt (!) frisch zubereitet werden muss, damit es auch gut schmeckt, und dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die Aromen eingezogen sind. Ich empfand die Wartezeit aber als durchaus angemessen und war auch sonst gut abgelenkt durch unsere Gesprächsthemen. Als Nachspeise gab es „Mousse au Chocolat“ – ein beliebtes Dessert, welches ich aber erstaunlicherweise gar nicht so sehr mag. Ihr wisst ja, dass ich Schokolade liebe, aber sie muss für mich knacken und erst im Mund schmelzen, nicht schon vorher. Ich war aber natürlich ein braver Gast, habe das Mousse probiert und war umso mehr überrascht, dass es mir sogar geschmeckt hat. Die Konsistenz war fluffig, aber nicht zu fluffig und durch die Beeren hatte ich trotzdem etwas zum beißen.

Insgesammt war das perfekte Blogger Dinner bei Bettina etwas ruhiger als manch andere, was aber sicherlich daran lag, dass wir zu dritt und nicht zu fünft waren. Mir persönlich hat ein bisschen der rote Faden im Menu gefehlt aber es war alles sehr schön angerichtet und geschmeckt hat es auch alle Mal!

Das perfekte Blogger Dinner – Bewertung & Gewinnerin

Wir einigten uns auf 3 Bewertungskriterien, die jeweils maximal 10 Punkte erreichen konnten: Atmosphäre, Geschmack und natürlich auch Food Styling – wir sind ja schließlich Blogger! Nach jedem Dinner haben wir die Gesamtzahl auf einen Zettel geschrieben und diesen in einer kleinen Box in Sicherheit aufbewahrt. Es konnte also jede maximal 120 Punkte erreichen. Da bei Bettina 2 von uns gefehlt haben, haben wir diese 120 Pkt mit 100% gleichgesetzt. Bettina konnte maximal 80 Punkte erreichen (60 von Trixi und mir und jeweils 10 für Food Styling von den zwei Abwesenden – anhand von Fotos) und diese wurden dann ebenfalls mit 100% gleichgesetzt.

An unserem letzten Abend wurde die magische Box geöffnet und die Punkte von Trixis Freund zusammen gezählt. Zu gewinnen gab es Hofer Gutscheine im Wert von 100€ und ein Wasserkocher von De´Longhi, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt, bevor das Ergebnis verkündet wurde. Gewonnen hat Trixi – eine glückliche Fügung des Zufalls bzw. Schicksals, denn als Mastermind dieses kleinen Projekts war sie nicht nur die letzte Gastgeberin, sondern auch die Einzige, die wusste, was es zu gewinnen gibt. Oder vielleicht hat sie gewonnen, weil Knut mitgeholfen hat? 😉 So oder so gratuliere ich ihr herzlich und bedanke mich bei allen vier Mädels für die fünf wundervollen Abende, die ich miterleben durfte und die neuen Freundschaften, die daraus entstanden sind!

Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder für eine zweite Runde? 😀

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Hofer KG

Green Smoothie Salat

Green Smoothie Salat

Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass ganz viele Smoothie Kombinationen auch als Salat der absolute Hit wären? Man nehme die bekannten bzw. gewünschten Zutaten, schneide sie in mundgerechte Stücke und füge ein paar Kräuter, Samen und/oder Kerne hinzu und schon ist der Wandel geglückt. So bleibt der Smoothieeffekt erhalten, es ist lecker, frisch und sommerlich aber in Salatform trotzdem noch ein bisschen sättigender.
Mein allerliebster Smoothie aus Spinat und Ananas z.B. ist ein perfektes Beispiel dafür und hier kommt auch schon das Rezept – oder sollte ich lieber sagen die „Zutatenliste“? 😉

Zutaten

jede Menge Spinat
Ananas
Gurke
Avocado
frische Minze
Limettensaft
Salz/Pfeffer
Optional: Honig, Arganöl, Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, Kürbiskerne, etc…

Zubereitung

1. Spinat waschen und abtropfen lassen. Ananas und Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado entkernen und schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Den Saft der Limette mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Optional kann man 1 TL Honig oder etwas Leinöl/Arganöl o.ä. hinzufügen. Ein paar frische Minzblätter klein hacken und hinzufügen.

3. Dressing über die Zutaten verteilen, Kerne darüber streuen und genießen.

Habt auch ihr eine Lieblingskombination, bei der man aus einem Smoothie ein Salat machen kann???

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Einige von euch haben mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Saftkur mit Urban Monkey gemacht habe. Heute gibt es endlich mein Review dazu.

Wer fleißig meine Instastories mitverfolgt weiß außerdem, dass ich ein kleiner Sportjunkie bin. Wenn nichts schlimmes dazwischen kommt (Krankheit, Verletzung, Weltuntergang, o.ä.), sieht man mich mindestens 5 Mal in der Woche entweder beim Crossfit oder an der Donaulände laufen. Hinzu kommen meine – ich behaupte mal – sehr gesunden Essensgewohnheiten: ich rauche nicht, trinke keinen Kaffee und nur ganz (!) selten Alkohol. Ich esse hauptsächlich Paleo und das bedeutet kein Getreide, keinen raffinierten Zucker, keine chemische Zusatzstoffe und Milchprodukte. Dies sind lauter Dinge, auf die man z.B. 2 Tage vor einer Saftkur verzichten sollte, um seinen Körper bestmöglich darauf vorzubereiten und bösen Nebenwirkungen vorzubeugen. Es gibt also nicht wirklich viel, was in meinem Körper gedetoxed werden kann.

Nichts desto trotz, bin ich ein Mensch wie jeder andere, der auch mal Lust auf Süßigkeiten hat. Und manchmal ist die Willenskraft nicht so stark wie die Versuchung und die ganze Tafel Schokolade oder sogar die große Packung Ben&Jerrys ist in 0,nichts verschwunden. Leider macht Zucker bekanntlich abhängig und das sogar sehr schnell. Bin ich einmal in diesem Teufelskreis gefangen, fällt es mir nicht so leicht wieder da raus kommen. In so einer Phase habe ich mich gerade befunden, als Urban Monkey auf mich zugekommen ist und mir eine 3-Tages-Saftkur zum testen angeboten hat. Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt, denn so komme ich am schnellsten wieder in meine Paleo Routine.

Juice Cleanse mit Urban Monkey

Die Säfte werden schonend kaltgepresst, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. An jedem der 3 Tage trinkt man 6 Säfte über den Tag verteilt, am besten in einem Abstand von ca. 2 Stunden. Besonders nett finde ich die Namensgebung der Säfte. „Iron Man“, „Mango Ninja“ und „Beet it“ klingen genau so witzig und erfrischend wie der Name der Firma und erfrischend sind die Säfte sowieso. Auch geschmacklich sind die Säfte sehr ansprechend. Es gab keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat, sogar „pine fiction“ mit Kurkuma und Pfeffer war nicht zu scharf für meinen empfindlichen Gaumen. Allerdings fehlte mir die Abwechslung. Von den 6 Säften, die man täglich trinken soll, sind nur 4 bzw. 5 unterschiedlich, d.h. man trinkt an einem Tag 1 bzw. 2 Säfte 2 Mal. Außerdem gibt es bei Urban Monkey keine Nussmilch, wie man es von anderen Anbietern kennt.

3 Tage Saftkur

Da dies bereits meine zweite Saftkur war und ich mich beim ersten Mal ganz gut geschlagen hatte, wollte ich nicht auf meine Sportroutine verzichten. Ich war während der 3 Tage dementsprechend 3 Mal beim Sport, habe ein paar Presse Events besucht und auch sonst mein Leben ganz normal weitergeführt. Ich hatte meine Säfte immer dabei, habe sie brav und pünktlich zu mir genommen und ganz viel Wasser zwischendurch getrunken. Ich habe also fast die gesamte Zeit auf dem WC verbracht 😉

Sport während einer Saftkur? / Saftkur als Diät

Obwohl ich die 3 Tage ohne Rückfall durchgezogen habe, behalte ich diese Saftkur leider in eher schlechte Erinnerung. Das Hungergefühl war stets präsent und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlapper. Das kann daran liegen, dass die Temperaturen wirklich sehr hoch waren und/oder dass ich trotzdem so viel Sport gemacht habe. Tatsache ist, die Säfte von Urban Monkey sind nur 330ml groß – also deutlich kleiner als die übliche Größe von 500ml bei allen anderen Juice Cleanse Anbietern, die ich kenne. Zählt man alle Säfte zusammen ergeben sie eine tägliche Kalorienzufuhr von 785 bis 867 Kcal. Das ist ganz schön wenig und meiner Meinung nach auch einfach ZU wenig – egal ob für Sportkanonen oder Couchpotatoes. Natürlich wird man unter diesen Umständen das ein oder andere Kilo verlieren, aber „Abnehmen“ sollte nie der Hauptbeweggrund für ein Juice Cleanse sein. Jedes Gramm, das man in dieser Zeit verliert wird blitzschnell wieder da sein und das frustriert viel mehr als die anfängliche Freude.

Mein Fazit

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies hier meine persönliche Erfahrung ist und dass jeder Mensch anders auf eine Saftkur reagiert. Ich fand alle Säfte von Urban Monkey sehr lecker, aber das reicht mir leider nicht. Angesichts der Größe und Inhalte der Säfte sind sie meiner Meinung nach nicht für eine Saftkur geeignet sondern eher als geschmacksvolle Erfrischung für zwischendurch.

Ich habe den Spaß an einer Saftkur allerdings nicht verloren und die Nächste wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, also bleibt gespannt 🙂

Wenn ihr eure eigene Erfahrung mit der Saftkur von Urban Monkey machen wollt, dann könnt ihr gerne den Gutschein „thechocolatesuitcase10“ verwenden und erhaltet -10€ auf eure Bestellung bei Lieferei.at.
Übrigens auch gültig wenn ihr etwas anderes von dort bestellt!

*Die Säfte wurden mir von Lieferei.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt.