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SUP Yoga Blogger Event mit Yoga&Juliet

SUP Yoga Blogger Event mit Yoga&Juliet

Vielleicht habt ihr es auf Instagram mitbekommen, dass ich vor kurzem an einem SUP Yoga Blogger Event teilgenommen habe. Die Gastgeberin des Events war die liebe Julia von Yoga&Juliet und das ganze hat im SUP Center im Gänsehäufl Bad stattgefunden. Als ich die Einladung bekam, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Inzwischen liebe ich es, mich sportlich immer wieder neu herauszufordern und möglichst verschiedene Dinge auszuprobieren.

SUP Yoga ist eine neue Yoga Variante, bei der die Yoga Übungen auf einem Stand Up Paddleboard auf dem Wasser gemacht werden. Das klingt nach Spaß und Schweiß zugleich – also genau nach meinem Geschmack! Früher habe ich gedacht das Paddleboard würde „frei“ auf dem Wasser schweben, aber das war zum Glück nicht der Fall. Die Paddleboards werden nämlich im Wasser auf einer sog. Yogainsel befestigt, die wiederum im Boden verankert ist. Wackelt ein Board, wackeln alle 😉 Das besondere an SUP Yoga ist, dass man sich besonders anstrengen muss, um die Wellenbewegungen des Wassers auszugleichen. Dabei werden insbesondere die Rumpf-, Rücken- und Tiefenmuskulatur beansprucht.

Aber kommen wir zurück zum Event.

Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag voll Sonnenschein und ich war mal wieder zu spät. Für lange Begrüßungszeremonien war keine Zeit mehr – kaum angekommen hatte ich schon mein Board in der Hand und spazierte Richtung Wasser. Wir paddelten zur Yogainsel und starteten direkt mit der Yoga Einheit.

SUP Yoga

war genau so herausfordernd, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein paar Positionen, die für mich an Land kein Problem sind, waren auf dem Board nicht mehr ganz so einfach. Ich gewöhnte mich zwar immer mehr an den instabilen Untergrund, aber die Übungen wurden zunehmend anspruchsvoller, weshalb es eigentlich die ganze Zeit gleich schwer war die Balance zu halten. Zu meiner Überraschung habe ich es auch geschafft auf dem Board zu bleiben und nicht ins Wasser zu fallen – was man nicht von jeder Teilnehmerin behaupten kann 😉

Und dann passierte es, der Himmel verdunkelte sich innerhalb kürzester Zeit, der Wind pfiff, es blitzte und donnerte. Wir wollten uns gerade auf den Weg zurück zum Ufer machen, als sich die Yogainsel von der Verankerung löste und wir davon trieben. Julia hat noch versucht die Insel mit ihrem Board zu lenken, aber das war so gut wie unmöglich. Wir anderen konzentrierten uns darauf wieder an Land zu kommen, während das Personal des Schwimmbades alle Gäste aufforderte, das Wasser zu verlassen. Der Wind war so stark, dass sich der Weg unüberwindbar angefühlt hat.

Wieder zurück auf festem Boden erwartete uns eine kleine Stärkung der Brasserie Joma. Aufgrund des Wetters wurde der schön hergerichtete Tisch wieder abgeräumt und wir suchten Unterschlupf in den nahe gelegenen Umkleidekabinen. Kaum angekommen fing es auch schon an zu regnen – oder besser gesagt zu schütten.

Wir saßen auf dem Boden der Umkleidekabinen, eingekuschelt weil es so eng war und aßen feine Speisen aus der Transportbox. Und dann war da noch dieser gut aussehende Käsekuchen, der nicht so leicht zu schneiden war und den wir deshalb einfach gelöffelt haben. Ich weiß nicht, ob es an den außergewöhnlichen Umständen lag, aber es war der leckerste Käsekuchen, den ich je gegessen habe <3 Wir quatschten und lachten und auch wenn alles anders verlief als geplant, letztenendes war es eines der coolsten Events, auf dem ich bisher war. Ich freue mich schon sehr auf Julias nächste Einladung!

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Die Hypertrophy ist seit 2015 der wichtigste Crossfit Wettkampf in Österreich. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Arena Nova in Wiener Neustadt verwandelte sich in eine Bühne für Muskeln, Schweißperlen und lautes Jubeln.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Wie qualifiziert man sich für die Hypertrophy?

Ein paar Monate vor der HT finden die Crossfit Open statt, sozusagen die weltweite Qualifikationsrunde für die späteren Regionals (=Europameisterschaft) und in weiterer Folge die Games (=Weltmeisterschaft). Jeder kann bei den Crossfit Open mitmachen und sich so mit tausend anderen Gleichgesinnten vergleichen.

Die besten 50 männlichen und 30 weiblichen Athleten aus Österreich werden von den Organisatoren der HT  zur Teilnahme eingeladen. Die Hypertrophy ist somit inoffiziell die österreichische Crossfit-Meisterschaft.

Wie läuft ein Crossfit Wettkampf ab?

Crossfit genau zu erklären würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Ganz einfach gesagt ist  es eine Mischung (= Cross) aus Gymastischen-, Leichtathletischen-, Ausdauer- und Gewichtheber Elementen. Um einen Gewinner festzustellen reicht es also nicht, nur 1 Übung abzufragen (wie z.B. beim Ski oder Schwimmen), sondern man muss die Athleten auf möglichst vielen Varianten herausfordern.

Viele Crossfit Wettkämpfe dauern deswegen 2 Tage und alle bestehen aus mehrere Workouts (=wod). Jedes Wod hat einen anderen sportlichen Schwerpunkt und der Gewinner des Wettkampfes ist also derjenige, der in möglichst vielen Modalitäten ein gutes Ergebnis erzielt.

Die Hypertrophy 2017

Als Location für das Event diente die Arena Nova in Wiener Neustadt, doch dieses Mal in einer anderen Halle als letztes Jahr. Wer in beiden Jahren dabei war, hat sicherlich die großen Unterschiede an der Organisation gemerkt. Ich meine damit nicht, dass es letztes Jahr schlecht gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Aber dieses Jahr wurde die Veranstaltung auf das nächste Level gebracht.

Die große Halle war mit teurem Equipment bestückt und perfekt abgetrennt bzw. markiert – genau so wie bei den Crossfit Regionals. Die Zuschauer konnten entweder an den seitlichen Tribünen Platz nehmen, oder das Spektakel von oben betrachten. Dort waren außerdem einige Aussteller, die ihre Produkte vorgestellt und verkauft haben (u.a. Compex, FoodSpring, Power Ninja) und sogar ein Food Truck, der gesundes und nährreiches Essen zu bieten hatte.

Auch für die Athleten wurde gut gesorgt. Hinter der “Wod-Bühne“ gab es einen abgesperrten Athletenbereich, wo sie sich in Ruhe aufwärmen und ihre Sachen deponieren konnten. Nicht zu vergessen den Goodie Bag – ein Crossfitter kann immer einen neuen Shaker gebrauchen 😉

Darüber hinaus wurde das gesamte Event aufgenommen und per Live Stream auf Facebook bzw. YouTube und auf einem der zwei vorhandenen XXL Bildschirmen übertragen. So konnten auch diejenigen, die nicht anwesend sein konnten, das Geschehen verfolgen und über die witzigen Ansagen der Moderatoren schmunzeln.

Die Workouts der Hypertrophy

Am ersten Tag durften alle Teilnehmer drei Wods absolvieren. Eines davon sogar am benachbarten Flugplatz, was für eine extra Portion Spaß bei den Athleten und Zuschauer gesorgt hat. Der zweite Tag begann ebenfalls mit einem Wod für alle. Danach wurden die bisherigen Punkte zusammen gezählt und nur die besten 30 männliche Athleten durften weiter machen. Nach Wod 5 wurde die Zahl wieder reduziert.

Im Finale standen sich dann die besten 10 männlichen und 10 weiblichen Athleten aus Österreich für einen letzten Battle gegenüber. Das Workout dauerte 23 Minuten und verlangte nach dem letzten bisschen Kraft.

Mein Fazit?

Der Ablauf des Wettkampfes verlief reibungslos und es wirkte alles sehr professionell. Ich war schon auf mehreren ähnlichen Veranstaltungen im In- und Ausland und muss wirklich sagen: die Hypertrophy war der Hammer! All die kleinen o.g. Punkte sind unglaublich wichtig für die Crossfit  Szene in Österreich, der leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, als sie es verdient.

Eins müsst ihr wissen: die Crossfit Szene in Österreich ist nicht besonders groß. Irgendwann kennt man jeden und eine solche Veranstaltung ist fast wie ein Klassentreffen, bei dem sich Freunde nach langer Zeit wiedersehen. Die Stimmung in der Halle war grandios und ich muss mich entschuldigen, falls jemand durch meine Schreie taub geworden ist…

Man munkelte hier und da, dass die Workouts nicht perfekt ausgeglichen wären und die eine oder andere wichtige Übung gefehlt hätte. Ob das wirklich so stimmt sei dahin gestellt. Es ist meiner Meinung nach sowieso sehr schwierig, alles unter einem Hut zu bekommen und jeder Athlet wird seine persönliche Meinung aufgrund von Vorlieben und Schwächen haben. Ich kann und werde mich allerdings nicht beschweren, denn es gab genug shirtless moments und ich durfte mit dem Sieger nach Hause fahren – also was will Frau mehr? 😉

 

Fotos @Birgit  Chytracek Fotografie

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und den einen oder anderen von euch dort zu treffen!

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Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Am 23. April war es endlich soweit und ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Pause.
Diesen Satz muss ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich war nie besonders sportlich. Garnicht sportlich um genau zu sein. Als Teenager mussten wir oft im Sportunterricht laufen gehen und das habe ich regelrecht gehasst. Ich konnte damals meinen Atem nicht dem Lauftempo anpassen und bekam sofort Seitenstechen. Dadurch habe ich das Laufen gehasst – zumindestens bis meine damalige beste Freundin mir das Atmen beigebracht hat. Ja, auch das will gelernt sein!! Ich zählte also immer mit: 1-2-3 Schritte einatmen, 1-2-3 Schritte ausatmen.

Vor 3 Jahren habe ich angefangen regelmäßig laufen zu gehen und so begann meine „Fitnesskarriere“. Ich wohne direkt am Donaukanal und die Strecke am Wasser ist einfach perfekt dafür. Anfänglich war die Strecke 4 bis 5 Km lang. Das Ziel war es nicht schnell zu sein sondern zu überleben. Kurz darauf verlängerte ich die Strecke auf 7 Km und sie wurde zu meiner Stammroute. Damals habe ich für die Strecke über 1 Stunde gebraucht, ich konnte dabei nicht reden und wurde rot wie eine Tomate. Heute laufe ich dieselben 7 Km gemütlich unter 40 Minuten. Unglaublich, wozu der menschliche Körper fähig ist, wenn man hartnäckig ist und am Ball bleibt, oder?

Mein Training für den Halbmarathon

Vor einem Jahr wurde ich dann übermütig und erzählte im Freundes- und Familienkreis, dass ich irgendwann gerne einen Halbmarathon laufen würde. Kein Wunder, dass ich zu Weihnachten die Anmeldung für den Vienna City Marathon geschenkt bekommen habe. Es gab also kein Zurück mehr und ich begann sofort für das Event zu trainieren.
Das Training bestand aus 3 Laufeinheiten pro Woche, wobei ich trotzdem noch nebenbei Crossfit gemacht habe.

Intervall Training –

1 Zyklus: 100m sprinten + 100m traben. In der ersten Woche 8x, in der zweiten 9x usw. bis 14x
2 Zyklus:
6x 500m sprinten + 100m traben in Woche 1
5x 600m S + 100m T in Woche 2
4x 700m S + 100m T in Woche 3
4x 800m S + 100m T in Woche 4
3x 900m S + 100m T in Woche 5
3x 1000m S + 100m T in Woche 6

Kurzer Dauerlauf – meine Stammroute von 7 Km
Langer Dauerlauf – zwischen 12 und 19 Km bei gemütliches Tempo

Die richtige Ernährung als Vorbereitung für den Halbmarathon

Für die Zeit kurz vor dem Halbmarathon habe ich mir wieder eine Paleo Challenge gestellt. Was die Challenge beinhaltet und wie es mir dabei ging seht ihr im Video.

Der Tag des Halbmarathons

Am Abend vor dem Lauf bin ich sehr früh ins Bett gegangen. Mir schwirrten allerdings tausende Gedanken durch den Kopf und ich bin noch sehr lange wach gelegen. Am großen Tag bin ich zeitig aufgestanden und habe bewusst ähnlich gefrühstückt wie sonst immer: Eierspeise mit Süßkartoffel und frischen Orangensaft. Ich dachte mir, wenn das Frühstück an einem Trainingstag funktioniert, dann tut es sicherlich auch am Wettkampftag.

Auf dem Weg zum Start ist meine Nervosität immer mehr gestiegen. Die U-Bahn war voll mit Läufern in voller Sportmontur. Überall sah ich Startnummern, Laufschuhe und Trainingstaschen. Endlich beim Vienna International Center angekommen, musste ich natürlich erstmal die öffentlichen WCs besuchen. Das Warten in der Schlange dauerte ganze 40 Minuten und ich konnte in der Zeit die Tausenden von Menschen beobachten, die sich an der Wagramer Straße versammelt hatten.

Das Rennen

Als ich mich in meinen Startblock einreihte, wurde ich auf einmal von der ganzen Situation überwältigt und mir kamen die Tränen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl dort zu stehen und zu wissen was gleich passieren würde. Über 40.000 Menschen standen da, bereit los zu laufen, einfach so weil es Spaß macht – und ich war einer davon. Vor 2 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, ich würde einmal in dieser Situation sein. Aber ich war in genau dieser Situation.

Dann ertönte das Signal.
„Es ist soweit. Lauf einfach los. Du schaffst das.“

Ich lief einfach darauf los und beobachtete den Boden unter meinen Füßen, das Straßenbild, welches sich ständig veränderte, die Menschen, die ich überholte und auch die, die mich überholten. Nach den ersten 5 Minuten fing ich damit an, meinen Atem zu kontrollieren. Ich hatte im Vorfeld zwei Treffpunkte mit meinem Freund ausgemacht, an denen er mir jeweils ein kleines Fläschen mit einem zuckerhaltigen Getränk geben sollte. Beide klappten wunderbar – nur dass das Getränk viel zu süß und klebrig war und ich dadurch noch mehr Durst bekam.
Das Rennen an sich lief ganz gut und ohne Wind oder Regen – wofür ich übrigens sehr sehr dankbar bin. Ca. 2 km vor dem Ziel bekam ich allerdings böse Krämpfe an den Waden. Ich war im Training nur maximal 19 km gelaufen – und das auch nur 2 Mal. Mein Körper sendete also erste Erschöpfungssignale aber ich wollte so kurz vor dem Ende natürlich auf gar keinen Fall aufgeben. Ich lief die letzten Minuten unter ständigem Schmerz weiter und der geplante Zielsprint war nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen war ich sehr froh, nach 2 Stunden und 10 Minuten endlich die Ziellinie zu überqueren.

Nach dem Halbmarathon…

Ich hätte niemals gedacht, eine solche Belastung auf mich zu nehmen und doch habe ich es gemacht. Mit einer durchschnittlichen Pace von 6:10 km bin ich unter meiner Zielzeit von 2:15 geblieben und das macht mich heute noch überglücklich. Ich wäre die 21km zwar gerne in 2:06 gelaufen, mit einer Pace von 6:00, aber das war einfach zum Schluss mit den Krämpfen nicht mehr möglich. Außerdem habe ich so einen Grund mich beim Nächsten noch mehr anzustrengen – Ja, es wird definitiv ein nächstes Mal geben und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon riesig!

…ist vor dem Halbmarathon
Supercycle Vienna & Halbmarathon Vorbereitungen

Supercycle Vienna & Halbmarathon Vorbereitungen

Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Supercycle Vienna teilen und wie das Training auf dem Fahrrad mir bei der Vienna City Marathon Vorbereitung geholfen hat.

In knapp zwei Wochen werde ich meinen ersten Halbmarathon in Wien laufen. Für die optimale Vorbereitung bin ich natürlich in den letzten Monate bzw. Wochen sehr viel gelaufen: ob Dauerläufe, Tempoläufe oder Intervalltrainings – es war alles dabei. Ich bin jetzt schon ziemlich nervös und kann an fast nichts anderes mehr denken. Diesen ständig Zwang, Laufen gehen zu müssen und der Druck, immer besser und schneller zu werden hat dazu geführt, dass ich in den letzten Tage den Spaß ans Laufen so gut wie verloren habe.

Vor Frust an der nicht vorhandenen Freude bin ich letzte Woche zu Supercycle Vienna gegangen. Supercycle ist im Grunde wie eine Spinning Trainingseinheit auf dem Ergometer. Der große Unterschied zu den klassischen Klassen aus dem Fitnessstudio ist allerdings die Atmosphäre, in der das ganze passiert:

während der Stunde fühlt man sich nämlich wie in einem Nachtclub, inklusive Diskokugel und Party Musik.

Der Raum ist dunkel und relativ klein, die Fahrräder sind sehr eng aneinander gereiht, alle Fenster und Türen sind zu und es ist sehr dunkel. Am Ende der Stunde hat der eine oder andere sein T-shirt ausgezogen und alle sind verschwitzt wie nach einer durchtanzten Nacht. Die Stunde an sich ist ein sehr anstrengendes Ganzkörpertraining, denn es werden auch Elemente für Arme und Bauch während des Fahrens integriert. Nichts desto trotz können auch Sportanfänger daran teilnehmen, da man den Widerstand am Ergometer individuell einstellen kann. Außerdem kann man auch einfach ein bisschen langsamer treten, wenn man nicht mehr kann 😉

Wer meine 10 Fun Facts About Me gelesen hat, weiß, dass ich kein Fahrrad fahren kann. Dementsprechend hatte ich bei meinem ersten Besuch bei Supercycle ein kleines Problem und zwar mit dem Fahrrad selbst. Ich bin es einfach nicht gewohnt auf so einem Sitz zu sitzen und es hat am Anfang ein bisschen weh getan. Auch beim Dehnen auf dem Fahrrad bin ich immer wieder mit den Beinen gegen den Lenker gekommen und das hat mir ein paar blaue Flecken gebracht.

Inzwischen war ich schon ein paar Mal beim Supercycle Vienna und bin wirklich begeistert. Es macht unglaublich viel Spaß bei cooler Musik Vollgas zu geben. Oft kennt man die Lieder auch und man folgt dem vorgespielten Rhythmus automatisch. Außerdem finde ich es sehr sympatisch, wenn der Trainer sein Programm selber durchmacht und mit uns schwitzt. Auch das anfängliche Problem mit der Koordination auf dem Fahrrad gehört der Vergangenheit an, vor allem weil man während der Stunde sowieso nicht viel auf dem Sitz verbringt.

Die Teilnahme an den Spinning Stunden war genau das Richtige um mich wieder zu motivieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht nur der Körper sondern auch die Psyche viel Abwechslung beim Training braucht. Seitdem mein Kopf wieder auf andere Gedanken gekommen ist und mein Körper andere sportliche Reize erfahren hat, bin ich wieder #backontrack. Die Nervosität ist allerdings geblieben…

10 Gründe, wieso du doch einen Crossfitter daten solltest

10 Gründe, wieso du doch einen Crossfitter daten solltest

Du hast einen netten Kerl kennengelernt, der leidenschaftlicher Crossfitter ist und du kannst ihn nicht so richtig einschätzen?
Hier gebe ich dir 10 gute Gründe, weshalb es sich lohnt einen Crossfitter zu daten!

1. Du wirst von allen Mädels beneidet

Wir alle kennen diese Stelle aus dem Film „Crazy Stupid Love“, in der Emma Stone Ryan Gosling auffordert sein Hemd auszuziehen und als er es dann tut sagt sie: „Ist das dein Ernst? Du siehst aus wie gephotoshopt!“ Genau so ist das bei Crossfittern auch. Durch das harte Training sehen die Jungs einfach immer gut aus, auch dann wenn sie das verschwitze T-shirt zum 4ten Mal hintereinander anhaben, oder wie wir es am liebsten haben oben ohne trainieren.

2. Er ist nicht nur hübsch sondern auch stark

Hinter der schönen Fassade der Crossfitter lauert eine wahre Powermaschine, denn einer der guten Aspekte dieser Trainingsart ist ihre Vielseitigkeit. Die Jungs sind stark, definiert, flexibel, stabil, beweglich und wohl proportioniert – no one skips leg day! Du hast also immer jemand, der dir die Einkaufstüten trägt oder die Möbel ohne Probleme verschiebt.

3. Du hast einen persönlichen Body Guard

Durch sein breites Kreuz und sicheres Auftreten traut sich keiner dich blöd anzumachen wenn er in der Nähe ist. Seine großen Arme umschließen dich bei jeder Umarmung und du fühlst dich immer sicher. Kleiner fun fact: viele Polizisten, Feuerwehrmänner und Soldaten sind leidenschaftliche Crossfitter – und wer mag nicht Männer in Uniform?

4. Er kann gut kochen

Wer so viel und hart trainiert möchte früher oder später seine Trainigserfolge durch die richtige Ernährung unterstützen. Er weiß wie wichtig es ist, selbst zu kochen und investiert gerne Zeit und Geld darin. Bist du seine Freundin, kommst du regelmäßige in den Genuss neuer und vor allem gesunder Rezepte!

5. Er ist ein sozialer Mensch

Im Gegensatz zu manchen Fitnessstudio Besuchern, die alleine trainieren und höchstens mit ihrem Spiegelbild dabei sprechen, sind Crossfitter gesellige Typen. Die gesamte Crossfit Community ist eben genau das: eine Community, die für einander da ist und freundlich zu Neuankömmlingen ist.

6. Er motiviert dich

Crossfitter trainieren oft in Gruppen, d.h. er kann nicht nur sich selber gut motivieren, sondern auch andere. Egal ob es beim Sport, im Beruf oder sonstiges: er wird dich immer dabei unterstützen deine Wünsche und Ziele zu erreichen und dich immer daran erinnern dein Bestes zu geben.

7. Dir wird nie langweilig

Auch wenn sein Trainingsplan streng ist und alles rigoros geplant ist, wird er immer wieder Zeit für etwas neues finden. Sei es Bergsteigen, Schlittschuhlaufen, Schnorcheln, Skifahren oder in einem Heißluftballon steigen, Crossitter probieren gerne neue Sachen aus und sind offen für jede Herausforderung. Außerdem finden regelmäßig Wettkämpfe in Europa statt – City / Road Trip anyone?

8. Du hast einen persönlichen Playboy

Oft geht es in den Workouts darum, eine bestimmte Zeit durchzuhalten und in dieser Zeit so viele Wiederholung einer bestimmten Übung wie möglich zu absolvieren. Die Jungs lernen sich zu kontrollieren und ihre Energiereserven nicht auf einmal aufzubrauchen. Diese Eigenschaft könnte sich sicherlich auf andere Lebensbereiche anwenden lassen 😉

9. Er ist bereit für commitment

Crossfitter sind sehr diszipliniert und haben ein gutes Zeitmanagement. Zeitverschwendung ist für sie ein Fremdwort. Wenn sie sich dafür entscheiden, dieses eine Workout zu machen, dann machen sie es – egal wie schmerzhaft es zwischendurch sein kann. Wenn er sich also für dich entschieden hat, dann wird ihm nicht so schnell etwas aus der Bahn werfen.

10. Du bist die stolzeste Freundin der Welt

Wenn dein Freund ein Crossfitter ist, dann wird er früher oder später bei verschiedensten Crossfit Wettkämpfen mitmachen und du wirst dabei sein und ihn anfeuern. Wenn er gerade etwas geschafft hat, was er vorher noch nie gemacht hat oder ein bestimmtes Workout sehr gut abschließt, dann schießen nicht nur bei ihm sondern auch bei dir die Glückshormone durch die Decke. Du wirst unglaublich stolz auf ihn sein und dich regelrecht damit brüsten, seine Freundin zu sein (das könnte manchmal nervig sein für Aussenstehende, sorry! ). Dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass er komplett verschwitzt ist und wie ein Wildtier stinkt. Dann sind all die Strapazen vergessen und das einzige was zählt ist, dass er dein persönlicher Superheld ist <3

Das waren die guten Seiten, aber ich muss euch warnen, es gibt auch Schattenseiten. Hier sind 10 Gründe, weshalb du vielleicht doch lieber die Finger davon lassen solltest… aber hey, ich tu es auch nicht!

Fotos
@Crossfit WN Hyperthrophy
@Christopher Kelemen Photography

Lauf Tipps für den Winter – Wie man beim Joggen im Schnee warm bleibt

Lauf Tipps für den Winter – Wie man beim Joggen im Schnee warm bleibt

Joggen im Winter – geht das?

Seit einigen Wochen halten sich bei uns die eisigen Temperaturen – leider keine Besserung im Sicht. Da möchte man am liebsten den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch verbringen, eingekuschelt in einer warmen Decke und mit einer Tasse heißem Kakao in der Hand. Die guten Vorsätze für 2017 rücken langsam aber sicher in weite Ferne.

 Diesen Luxus kann ich mir leider nicht leisten, denn im April möchte ich einen Halbmarathon laufen und bis dahin stehen viele Trainingseinheiten auf dem Plan, ganz egal wie das Wetter ist. Hier habe ich ein paar Tipps für euch zusammengefasst, wie ihr trotz des kalten Wetters draußen laufen könnt ohne dass euch die Gliedmaßen abfrieren 😉

#1 – nur bei trockenem Wetter laufen

Ihr solltet nur laufen wenn es trocken ist. Auf keinen Fall bei strömenden Regen oder starkem Schneefall laufen, denn dann könnt ihr schneller ausrutschen, seid pitsch nass und eine Erkältung ist vorprogrammiert.

#2 – zur Mittagszeit laufen

Im Winter wird es spät hell und früh dunkel. Ich empfehle daher zwischen 9 und 13 Uhr zu laufen. Je näher an der Mittagszeit desto besser, denn es ist die wärmste Zeit des Tages.

#3 – wintertaugliche Kleidung

Es gibt alle möglichen Kleidungsstücke in der Wintervariante: Thermoleggings, Oberteile, etc. Ich muss gestehen, ich habe keins davon, aber mit dem richtigen Layering (Tipp #5) klappt es auch so ganz gut. Mein Tipp hierzu sind die richtigen Socken, die unbedingt höher als bis zum Knöchel gehen sollten. Ich trage immer die Falke Running Socken mit Stabilisierungsfunktion. Sie sind an der Sohle und an den Zehen leicht gepolstert (mehr Wärme) und haben eine besondere Nahtführung am Knöchel, die ihn extra schützt. Das ist sehr wichtig, denn das Gelenk befindet sich an einer sensiblen Stelle, zwischen Laufschuh und Laufhose und die Socke ist das Einzige, was zwischen dem Körper und der Kälte steht.

#4 – Winterlaufschuhe

Sie haben eine dicke Sohle mit Profil. Dies verringert die Rutschgefahr und die Füße werden nicht nass wenn der Boden Feucht ist. Meine sind die Asics Gel Cumulus 16 und ich bin total begeistert. Wenn ihr zwischen zwei Größen schwankt solltet ihr unbedingt die größere Größe wählen, denn die Füße dehnen sich beim Laufen ein bisschen aus und ihr könnt ohne Probleme 2 Socken übereinander anziehen – was mich zum nächsten Punkt bringt.

#5 – das richtige Layering

Der wichtigste Punk ist die Reihenfolge, in der ihr die verschiedenen Schichten anzieht. Die erste Schicht, die direkt an der Haut liegt, sollte nicht aus Baumwolle sein, sondern aus diesem „kühleren“ fitness typischen synthetischen Stoff. Der hat nämlich die Eigenschaft, euren Schweiß weiter zu transportieren und zwar an die zweite Schicht, die wiederrum aus BW ist. Baumwolle hat die Eigenschaft, den Schweiß aufzusaugen. Das führt dazu, dass das Kleidungsstück mit der Zeit nass, kalt und schwer wird. Das wollen wir auf gar keinen Fall direkt an der Haut spüren, vor allem nicht beim Abkühlen nach der Laufeinheit.

Layering Reihenfolge fürs Joggen im Winter bzw. bei Schnee:

Unterwäsche & Socken. Für Frauen empfehle ich außerdem eine „Oma“ Unterhose und keinen String-Tanga. Jede Stoffschicht zählt, auch am Popo 😉
Langarm Oberteil, am besten diese mit ganz langen Ärmel und Löcher für die Daumen
Laufleggings Nr.1 , die über dem Oberteil angezogen wird.
Baumwolloberteil, das über der ersten Hose angezogen wird. Das kann auch ein T-shirt sein, denn zu viele lange Ärmel machen es irgendwann sehr schwer die Arme zu beugen.
– Wenn mehr Schnee liegt empfehle ich eine Plastik Tüte an den Füßen anzuziehen, z.B. diese kleinen dünnen, die es beim Supermarkt für das Gemüse gibt. Darüber kommt dann das zweite Paar Socken (über der ersten Laufhose). So werden eure Füße auf gar keinen Fall nass, versprochen!
Laufleggings Nr. 2, über den Socken und dem BWOberteil
– Dickes Oberteil, am besten ein Hoodie, denn die Kapuze brauchen wir später 😉
Windstopper Jacke. Manchmal trage ich eine zweite Windstopper Jacke (von meinem Freund), die etwas größer und länger ist und über den Po geht.

#6 – warme Accessoires

Handschuhe – nicht aus Wolle, sonst kratzen sie wenn ihr schwitzt
Schal – über alle Schichten anziehen, Kapuze vom Hoodie oben herausziehen, das gibt extra Schutz am Nacken
Stirnband – um die Ohren zu bedecken, nicht aus Wolle (s.o.).
Mütze – nicht aus Wolle (s.o.) und mit einem Loch am Hinterkopf, um den Haarzopf durchzufädeln.

#7 – beauty Helfer

Das Gesicht ist während dem Laufen direkt der Kälte ausgesetzt und deswegen verwende ich vorher eine fettige Gesichtscreme. Die Lippen sind ebenfalls sehr empfindlich und trocknen schnell aus. Da hilft eine dicke Schicht Lippenbalsam. Ich kann euch die Eight Hour Cream von Elisabeth Arden ans Herz legen.

Ich hoffe ihr findet die Tipps hilfreich und seid jetzt top motiviert für euren nächsten Lauf!

Habt ihr vielleicht andere Tricks, um euch vor der Kälte zu schützen? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Input und freue mich über euren Feedback!