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Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

(Werbung) Heute gibt es wie versprochen mein Paleo Menü vom perfekten Blogger Dinner. Im ersten Beitrag zu diesem Projekt habe ich euch bereits erzählt, wie das perfekte Dinner abgelaufen ist und wer gewonnen hat. Auch wenn ich von den anderen Teilnehmerinnen nicht erwarten konnte, dass sie extra für mich Paleo kochen, war es für mich von Anfang klar, dass mein Menü ein Paleo Menü sein wird.

Die erste Herausforderung begann schon bei der Rezeptauswahl. Ich wollte gegen die Vorurteile kämpfen und Gerichte ohne viel Fleisch aussuchen. Außerdem mussten die Gerichte – wie immer bei mir – einfach in der Zubereitung sein. Wenn es etwas gibt das ich beim Kochen hasse, sind es komplizierte Rezepte mit 1000 Schritten, bei denen man ständig aufpassen muss.

Die zweite Herausforderung war das Einkaufen. Zu meiner Überraschung habe ich bei Hofer alles gefunden, was ich benötige und sogar noch ein bisschen mehr. Da hatte ich eine spontane Idee was die Getränke angeht – dazu gleich mehr. So entstand mein Paleo Menü unter dem Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht und zum großen Teil raw (nicht gekocht) waren.

Sweet Paleo Summer

Gruß aus der Küche
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Melonen-Tartar
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Fruchtiger Lachs & Süßkartoffel Creme
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Mangoeis & Raw Bites

Die Getränke

Ich habe ganz bewusst entschieden, das komplette Dinner alkoholfrei zu gestalten. Nicht nur weil Alkohol nicht Paleo ist (Getreide & je nach Getränk Zucker), sondern auch weil ich selber ganz selten Alkohol trinke und es sonst nicht authentisch wäre.

Als ich aber bei Hofer einkaufen war, habe ich einen Traubensaft aus 100% weißen Trauben und ohne Zusätze gefunden und da ist mir die Idee gekommen, ein „Weißwein Fake“ zu kreieren. Dazu einfach 1/2 Saft mit 1/2 Sprudelwasser vermengen und voilá! Das Getränk habe ich ordnungsgemäß in einem Weinglas serviert und als kleines Extra noch 3 – 4 weiße Trauben hinein gegeben.

Des Weiteren gab es frisch gepressten Orangensaft mit einem Tropfen Olivenöl zu trinken. Das Öl sorgt dafür, dass das Vitamin C besser vom Körper aufgenommen wird. Wasser gab es natürlich auch in Form von „Infused water“ mit frischem Ingwer, Minze und Zitronenscheiben. Am besten das Wasser bereits ein paar Stunden vor dem Servieren vorbereiten, damit die Aromen gut durchziehen können.

Als kleinen Gruß aus der Küche gab es einen frisch entsafteten Shot aus Roter Rübe, Apfel, Karotte und Ingwer. Da es eine Flüssigkeit ist, zähle ich es bei den Getränken auf 🙂

Die Vorspeise

Melone und Schinken ist eine bekannte und beliebte Vorspeise. Einfacher geht es wohl wirklich nicht und trotzdem schmeckt diese Kombination einfach nur gut! Dazu die Honigmelone in kleine Würfel schneiden und in einer kleinen Form hineinpressen. Die Fettstreifen vom Schinken entfernen, die Scheiben übereinander legen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Einen Teller auf die Form auflegen, mit den Händen festhalten und in einer ruckartigen Bewegung umdrehen. Dann die Form vorsichtig heben und wenn nötig einzelne Melonenstücke zurecht „zupfen“. Die Schinkenwürfel darüber legen und fertig ist der erste Gang.

Die Hauptspeise

Bei der Hauptspeise musste einfach Süßkartoffel dabei sein. Sie ist ein nettes Paleo Cliché, gehört zu meinen Grundnahrungsmitteln und schmeckt super lecker! Die Creme kann man, wie hier, als Beilage servieren oder z.B. mit Spiegeleiern zum Frühstück essen. Dazu sollte es Lachs-Zucchini-Röllchen geben, also eine Lachsmischung in dünnen Zucchinischeiben eingerollt. „Sollten“ weil ich es leider nicht geschafft habe, die Zucchinis in dünne Scheiben zu schneiden und musste daher improvisieren. Aber so ist es manchmal im Leben bzw. in der Küche 😉

fruchtiger Lachs

Zutaten für ca. 5 Portionen:
500g Räucherlachs
2 kleine Frühlingszwiebeln
2-3 säuerliche Äpfel
1 EL Honig
1 Limette
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Räucherlachs und Äpfel in kleine Würfel, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen. Den Saft der Limette mit Honig, Salz und Pfeffer vermengen, zu den anderen Zutaten geben und mit den Händen gut vermischen. Für mindestens 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini in 3mm dünne Scheiben schneiden und auf mittlerer Stufe von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Zum servieren etwas von der Lachsmischung auf die Zucchinischeiben legen, diese einrollen und mit einem Zahnstocher festmachen. Falls ihr, wie ich, etwas untalentiert im Umgang mit scharfen Messern seid und keine geeignete Küchenmaschine besitzt, dann einfach die Scheiben etwas dicker Schneiden, anbraten, mittig auf den Teller legen und die Lachsmischung oben drauf.

Süßkartoffel Creme

Zutaten für eine mittlere Auflaufform:
4 – 5 große Süßkartoffel
etwas Olivenöl
Kräutersalz
50 ml Milch eurer Wahl (ich verwende ungesüßte Mandelmilch)
50 – 100g Nussmischung aus Pecannüsse, Cashews und Mandeln
1 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss
1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Süßkartoffeln halbieren, mit etwas Olivenöl und Kräutersalz einreiben und backen bis sich die Haut löst und man leicht eine Gabel hineinstecken kann. Je nach Dicke kann das 40 bis 60 Minuten dauern. Danach die Haut entfernen und die Süßkartoffeln mit einer Gabel zerdrücken oder ganz normal pürieren. Milch, Paprikapulver und Muskatnuss hinzufügen, gut mischen und in eine Auflaufform geben. Nüsse grob hacken und darüber verteilen. Zimt großzügig darüber streuen und für weitere 15 Minuten backen.

 

Das Dessert

Zuerst wollte ich Schokolade zum Dessert servieren, entschied mich aber am Ende für die sommerlichere Variante. Zum Mangoeis gab es außerdem kleine typische Paleo Energieriegel – natürlich selbstgemacht. Das genaue Rezept dazu stammt von meinem Freund. Ich werde noch mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, bevor ich sie euch verraten darf aber so viel dazu: enthalten sind u.a. jede Menge Nüsse, Kerne, Datteln und Kokosflocken.

Die dritte Herausforderung des Dinners war es unter den beobachtenden Augen der anderen Mädels zu kochen. Ich habe wie immer das größte Chaos in der Küche veranstaltet und leider befindet sich der Esstisch genau daneben 😉 So konnten sie meine misslungenen Röllchen sehen und auch den ganzen Stress, den ich beim Schibbeln hatte. Ich habe zwar das perfekte Blogger Dinner nicht gewonnen, hatte aber eine Menge Spaß an den 5 Abenden und hoffe den Mädels hat es trotzdem geschmeckt.

Wie findet ihr mein Paleo Menü?

 

 

* mit freundlicher Unterstützung von Hofer KG

Das perfekte Blogger Dinner *

Das perfekte Blogger Dinner *

(Werbung) In den letzten Tagen habe ich euch auf Instagram viel über „Das perfekte Blogger Dinner“ erzählt, aber was ist das eigentlich genau? Ihr kennt sicherlich die Sendung „Das perfekte Dinner“ – eine Realityshow, bei der die Kandidaten bei sich zuhause ein 3 Gänge Menü kochen und versuchen die anderen von ihren Kochkünsten zu überzeugen. Genau diese Idee haben wir uns als Vorbild genommen und eine Version der Sendung unter Bloggerinnen geplannt. „Wir“ sind übrigens Trixi, Bettina, Marta, Sonia und meine Wenigkeit.

Jede von uns berichtet über 2 Dinner: das Eigene + ein anderes. Trixi berichtet über Sonia. Sonia über mich und ich über Bettina. Sie wiederrum schreibt über Martas Dinner und zum Schluss über Trixi.

1.Dinner: Sonia von yellowgirl
2.Dinner: Natacha von thechocolatesuitcase
3.Dinner: Marta von styleandsandbox
4.Dinner: Bettina von bohosandbombs
5.Dinner: Trixi von amigaprincess

Mein perfektes Paleo Dinner

Wie ihr alle wisst, ernähre ich mich hauptsächlich Paleo. Ich wollte (und konnte) aber nicht 4 andere Menschen dazu „zwingen“, fünf Abende lang Paleo zu kochen, wenn sie es nicht gewohnt sind. Eine wichtige Voraussetzung für meine Teilnahme an diesem Projekt war also an den Dinner Abenden „normal“ zu essen. Nichts desto trotz war es für mich ganz klar, dass es an meinem Abend ein 100% Paleo Menu geben würde.

Nachdem ich das Menu zusammengestellt habe, ging ich erwartungsvoll zum Hofer, der uns freundlicherweise bei diesem Projekt unterstützt hat. Ich habe bewusst Rezepte ausgewählt, die keine allzu außergewöhnlichen Zutaten haben, war aber trotzdem sehr gespannt, ob ich alles bekommen würde, was ich brauche. Umso überraschter war ich dann vor Ort, als ich vor einer riesigen Auswahl an Nüssen, Kernen und Samen, Bio Datteln, Süßkartoffeln, frisches saisonales Gemüse und Bio Räucherlachs stand. Ich habe sogar Obstsäfte aus 100% Frucht und ohne Zuckerzusätze gefunden. Hoch die Hände für meinen neuen Paleo-Einkaufs-Himmel!!

Mein Paleo Dinner hatte das Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine andere Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht sind und hauptsächlich raw (nicht gekocht). Ich habe die Vorbereitungszeit der jeweiligen Gerichte etwas unterschätzt und meine Gäste mussten hier und da etwas länger auf das Essen warten als mir lieb war. Ich hoffe jedoch, dass es allen so gut geschmeckt hat wie mir. Alle Rezepte zu meinem Paleo Menü gibt es in einem extra Beitrag.

Sweet Paleo Summer

Traubensaft-Schorle mit weißen Trauben
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Gruß aus der Küche: Rote Rüben Saft
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Melonen-Tartar
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Räucherlachs auf Zuchini & Süßkartoffel Creme
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Mangoeis & Raw Bites
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Getränke: Zitronen-Ingwer-Minze-Wasser
& Orangensaft

Das perfekte Blogger Dinner bei bohosandbombs

Das Dinner bei Bettina schien anfangs unter keinem guten Stern zu stehen. Sowohl Marta als auch Sonia mussten bereits im Vorfeld aus gesundheitlichen Gründen absagen. Nichts schlimmes zum Glück, aber genug um lieber das Bett zu hütten. Da wir aus terminlichen Gründen das Dinner nicht verschieben konnten, dinnierten wir nur zu dritt.

Als ich bei Bettina ankam war der Tisch bereits wunderschön gedeckt inkl. einem kleinen Gast-Geschenk. Sie begrüßte mich mit einem Glas Aperol und nach wenigen Minuten war Trixi auch schon da. Wir bewunderten die hohen Decken ihrer Wohnung, die minimalistische Einrichtung und auch die perfekte Blogger Waschmaschine, die mit einer weißen Marmor Folie beklebt war 🙂 Die Atmosphäre war sehr angenehm und nicht zu aufdringlich: im Hintergrund lief eine ruhige Playlist und auch das Licht war nicht zu hell.

Bettinas Menukarte war zuckersüß und versprach sehr leckeres Essen. Die Vorspeise war eine italienisch angehauchte gemischte Platte mit getrockneten Tomaten, Grissinis, Schinken, Feigen, Paprika, überbackenen Melanzani und zwei selbstgemachten Dips. Nebem Humus gab es auch Guacamole – zum ersten Mal beim Blogger Dinner etwas mit Avocado und das erst am Abend Nr. 4! Danach machte sich unsere Gastgeberin daran die Hauptspeise zuzubereiten. Da Bettinas Wohnung eine offene Küche hat, konnten wir ihr dabei zusehen und gleichzeitg unser Gespräch fortsetzen. Ich persönlich mag Shakshuka sehr gerne und koche es selbst oft zuhause. Daher weiß ich auch, dass das Gericht unbedingt (!) frisch zubereitet werden muss, damit es auch gut schmeckt, und dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die Aromen eingezogen sind. Ich empfand die Wartezeit aber als durchaus angemessen und war auch sonst gut abgelenkt durch unsere Gesprächsthemen. Als Nachspeise gab es „Mousse au Chocolat“ – ein beliebtes Dessert, welches ich aber erstaunlicherweise gar nicht so sehr mag. Ihr wisst ja, dass ich Schokolade liebe, aber sie muss für mich knacken und erst im Mund schmelzen, nicht schon vorher. Ich war aber natürlich ein braver Gast, habe das Mousse probiert und war umso mehr überrascht, dass es mir sogar geschmeckt hat. Die Konsistenz war fluffig, aber nicht zu fluffig und durch die Beeren hatte ich trotzdem etwas zum beißen.

Insgesammt war das perfekte Blogger Dinner bei Bettina etwas ruhiger als manch andere, was aber sicherlich daran lag, dass wir zu dritt und nicht zu fünft waren. Mir persönlich hat ein bisschen der rote Faden im Menu gefehlt aber es war alles sehr schön angerichtet und geschmeckt hat es auch alle Mal!

Das perfekte Blogger Dinner – Bewertung & Gewinnerin

Wir einigten uns auf 3 Bewertungskriterien, die jeweils maximal 10 Punkte erreichen konnten: Atmosphäre, Geschmack und natürlich auch Food Styling – wir sind ja schließlich Blogger! Nach jedem Dinner haben wir die Gesamtzahl auf einen Zettel geschrieben und diesen in einer kleinen Box in Sicherheit aufbewahrt. Es konnte also jede maximal 120 Punkte erreichen. Da bei Bettina 2 von uns gefehlt haben, haben wir diese 120 Pkt mit 100% gleichgesetzt. Bettina konnte maximal 80 Punkte erreichen (60 von Trixi und mir und jeweils 10 für Food Styling von den zwei Abwesenden – anhand von Fotos) und diese wurden dann ebenfalls mit 100% gleichgesetzt.

An unserem letzten Abend wurde die magische Box geöffnet und die Punkte von Trixis Freund zusammen gezählt. Zu gewinnen gab es Hofer Gutscheine im Wert von 100€ und ein Wasserkocher von De´Longhi, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt, bevor das Ergebnis verkündet wurde. Gewonnen hat Trixi – eine glückliche Fügung des Zufalls bzw. Schicksals, denn als Mastermind dieses kleinen Projekts war sie nicht nur die letzte Gastgeberin, sondern auch die Einzige, die wusste, was es zu gewinnen gibt. Oder vielleicht hat sie gewonnen, weil Knut mitgeholfen hat? 😉 So oder so gratuliere ich ihr herzlich und bedanke mich bei allen vier Mädels für die fünf wundervollen Abende, die ich miterleben durfte und die neuen Freundschaften, die daraus entstanden sind!

Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder für eine zweite Runde? 😀

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Hofer KG

SUP Yoga Blogger Event mit Yoga&Juliet

SUP Yoga Blogger Event mit Yoga&Juliet

Vielleicht habt ihr es auf Instagram mitbekommen, dass ich vor kurzem an einem SUP Yoga Blogger Event teilgenommen habe. Die Gastgeberin des Events war die liebe Julia von Yoga&Juliet und das ganze hat im SUP Center im Gänsehäufl Bad stattgefunden. Als ich die Einladung bekam, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Inzwischen liebe ich es, mich sportlich immer wieder neu herauszufordern und möglichst verschiedene Dinge auszuprobieren.

SUP Yoga ist eine neue Yoga Variante, bei der die Yoga Übungen auf einem Stand Up Paddleboard auf dem Wasser gemacht werden. Das klingt nach Spaß und Schweiß zugleich – also genau nach meinem Geschmack! Früher habe ich gedacht das Paddleboard würde „frei“ auf dem Wasser schweben, aber das war zum Glück nicht der Fall. Die Paddleboards werden nämlich im Wasser auf einer sog. Yogainsel befestigt, die wiederum im Boden verankert ist. Wackelt ein Board, wackeln alle 😉 Das besondere an SUP Yoga ist, dass man sich besonders anstrengen muss, um die Wellenbewegungen des Wassers auszugleichen. Dabei werden insbesondere die Rumpf-, Rücken- und Tiefenmuskulatur beansprucht.

Aber kommen wir zurück zum Event.

Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag voll Sonnenschein und ich war mal wieder zu spät. Für lange Begrüßungszeremonien war keine Zeit mehr – kaum angekommen hatte ich schon mein Board in der Hand und spazierte Richtung Wasser. Wir paddelten zur Yogainsel und starteten direkt mit der Yoga Einheit.

SUP Yoga

war genau so herausfordernd, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein paar Positionen, die für mich an Land kein Problem sind, waren auf dem Board nicht mehr ganz so einfach. Ich gewöhnte mich zwar immer mehr an den instabilen Untergrund, aber die Übungen wurden zunehmend anspruchsvoller, weshalb es eigentlich die ganze Zeit gleich schwer war die Balance zu halten. Zu meiner Überraschung habe ich es auch geschafft auf dem Board zu bleiben und nicht ins Wasser zu fallen – was man nicht von jeder Teilnehmerin behaupten kann 😉

Und dann passierte es, der Himmel verdunkelte sich innerhalb kürzester Zeit, der Wind pfiff, es blitzte und donnerte. Wir wollten uns gerade auf den Weg zurück zum Ufer machen, als sich die Yogainsel von der Verankerung löste und wir davon trieben. Julia hat noch versucht die Insel mit ihrem Board zu lenken, aber das war so gut wie unmöglich. Wir anderen konzentrierten uns darauf wieder an Land zu kommen, während das Personal des Schwimmbades alle Gäste aufforderte, das Wasser zu verlassen. Der Wind war so stark, dass sich der Weg unüberwindbar angefühlt hat.

Wieder zurück auf festem Boden erwartete uns eine kleine Stärkung der Brasserie Joma. Aufgrund des Wetters wurde der schön hergerichtete Tisch wieder abgeräumt und wir suchten Unterschlupf in den nahe gelegenen Umkleidekabinen. Kaum angekommen fing es auch schon an zu regnen – oder besser gesagt zu schütten.

Wir saßen auf dem Boden der Umkleidekabinen, eingekuschelt weil es so eng war und aßen feine Speisen aus der Transportbox. Und dann war da noch dieser gut aussehende Käsekuchen, der nicht so leicht zu schneiden war und den wir deshalb einfach gelöffelt haben. Ich weiß nicht, ob es an den außergewöhnlichen Umständen lag, aber es war der leckerste Käsekuchen, den ich je gegessen habe <3 Wir quatschten und lachten und auch wenn alles anders verlief als geplant, letztenendes war es eines der coolsten Events, auf dem ich bisher war. Ich freue mich schon sehr auf Julias nächste Einladung!

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Die Hypertrophy ist seit 2015 der wichtigste Crossfit Wettkampf in Österreich. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Arena Nova in Wiener Neustadt verwandelte sich in eine Bühne für Muskeln, Schweißperlen und lautes Jubeln.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Wie qualifiziert man sich für die Hypertrophy?

Ein paar Monate vor der HT finden die Crossfit Open statt, sozusagen die weltweite Qualifikationsrunde für die späteren Regionals (=Europameisterschaft) und in weiterer Folge die Games (=Weltmeisterschaft). Jeder kann bei den Crossfit Open mitmachen und sich so mit tausend anderen Gleichgesinnten vergleichen.

Die besten 50 männlichen und 30 weiblichen Athleten aus Österreich werden von den Organisatoren der HT  zur Teilnahme eingeladen. Die Hypertrophy ist somit inoffiziell die österreichische Crossfit-Meisterschaft.

Wie läuft ein Crossfit Wettkampf ab?

Crossfit genau zu erklären würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Ganz einfach gesagt ist  es eine Mischung (= Cross) aus Gymastischen-, Leichtathletischen-, Ausdauer- und Gewichtheber Elementen. Um einen Gewinner festzustellen reicht es also nicht, nur 1 Übung abzufragen (wie z.B. beim Ski oder Schwimmen), sondern man muss die Athleten auf möglichst vielen Varianten herausfordern.

Viele Crossfit Wettkämpfe dauern deswegen 2 Tage und alle bestehen aus mehrere Workouts (=wod). Jedes Wod hat einen anderen sportlichen Schwerpunkt und der Gewinner des Wettkampfes ist also derjenige, der in möglichst vielen Modalitäten ein gutes Ergebnis erzielt.

Die Hypertrophy 2017

Als Location für das Event diente die Arena Nova in Wiener Neustadt, doch dieses Mal in einer anderen Halle als letztes Jahr. Wer in beiden Jahren dabei war, hat sicherlich die großen Unterschiede an der Organisation gemerkt. Ich meine damit nicht, dass es letztes Jahr schlecht gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Aber dieses Jahr wurde die Veranstaltung auf das nächste Level gebracht.

Die große Halle war mit teurem Equipment bestückt und perfekt abgetrennt bzw. markiert – genau so wie bei den Crossfit Regionals. Die Zuschauer konnten entweder an den seitlichen Tribünen Platz nehmen, oder das Spektakel von oben betrachten. Dort waren außerdem einige Aussteller, die ihre Produkte vorgestellt und verkauft haben (u.a. Compex, FoodSpring, Power Ninja) und sogar ein Food Truck, der gesundes und nährreiches Essen zu bieten hatte.

Auch für die Athleten wurde gut gesorgt. Hinter der “Wod-Bühne“ gab es einen abgesperrten Athletenbereich, wo sie sich in Ruhe aufwärmen und ihre Sachen deponieren konnten. Nicht zu vergessen den Goodie Bag – ein Crossfitter kann immer einen neuen Shaker gebrauchen 😉

Darüber hinaus wurde das gesamte Event aufgenommen und per Live Stream auf Facebook bzw. YouTube und auf einem der zwei vorhandenen XXL Bildschirmen übertragen. So konnten auch diejenigen, die nicht anwesend sein konnten, das Geschehen verfolgen und über die witzigen Ansagen der Moderatoren schmunzeln.

Die Workouts der Hypertrophy

Am ersten Tag durften alle Teilnehmer drei Wods absolvieren. Eines davon sogar am benachbarten Flugplatz, was für eine extra Portion Spaß bei den Athleten und Zuschauer gesorgt hat. Der zweite Tag begann ebenfalls mit einem Wod für alle. Danach wurden die bisherigen Punkte zusammen gezählt und nur die besten 30 männliche Athleten durften weiter machen. Nach Wod 5 wurde die Zahl wieder reduziert.

Im Finale standen sich dann die besten 10 männlichen und 10 weiblichen Athleten aus Österreich für einen letzten Battle gegenüber. Das Workout dauerte 23 Minuten und verlangte nach dem letzten bisschen Kraft.

Mein Fazit?

Der Ablauf des Wettkampfes verlief reibungslos und es wirkte alles sehr professionell. Ich war schon auf mehreren ähnlichen Veranstaltungen im In- und Ausland und muss wirklich sagen: die Hypertrophy war der Hammer! All die kleinen o.g. Punkte sind unglaublich wichtig für die Crossfit  Szene in Österreich, der leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, als sie es verdient.

Eins müsst ihr wissen: die Crossfit Szene in Österreich ist nicht besonders groß. Irgendwann kennt man jeden und eine solche Veranstaltung ist fast wie ein Klassentreffen, bei dem sich Freunde nach langer Zeit wiedersehen. Die Stimmung in der Halle war grandios und ich muss mich entschuldigen, falls jemand durch meine Schreie taub geworden ist…

Man munkelte hier und da, dass die Workouts nicht perfekt ausgeglichen wären und die eine oder andere wichtige Übung gefehlt hätte. Ob das wirklich so stimmt sei dahin gestellt. Es ist meiner Meinung nach sowieso sehr schwierig, alles unter einem Hut zu bekommen und jeder Athlet wird seine persönliche Meinung aufgrund von Vorlieben und Schwächen haben. Ich kann und werde mich allerdings nicht beschweren, denn es gab genug shirtless moments und ich durfte mit dem Sieger nach Hause fahren – also was will Frau mehr? 😉

 

Fotos @Birgit  Chytracek Fotografie

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und den einen oder anderen von euch dort zu treffen!

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Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Am 23. April war es endlich soweit und ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Pause.
Diesen Satz muss ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich war nie besonders sportlich. Garnicht sportlich um genau zu sein. Als Teenager mussten wir oft im Sportunterricht laufen gehen und das habe ich regelrecht gehasst. Ich konnte damals meinen Atem nicht dem Lauftempo anpassen und bekam sofort Seitenstechen. Dadurch habe ich das Laufen gehasst – zumindestens bis meine damalige beste Freundin mir das Atmen beigebracht hat. Ja, auch das will gelernt sein!! Ich zählte also immer mit: 1-2-3 Schritte einatmen, 1-2-3 Schritte ausatmen.

Vor 3 Jahren habe ich angefangen regelmäßig laufen zu gehen und so begann meine „Fitnesskarriere“. Ich wohne direkt am Donaukanal und die Strecke am Wasser ist einfach perfekt dafür. Anfänglich war die Strecke 4 bis 5 Km lang. Das Ziel war es nicht schnell zu sein sondern zu überleben. Kurz darauf verlängerte ich die Strecke auf 7 Km und sie wurde zu meiner Stammroute. Damals habe ich für die Strecke über 1 Stunde gebraucht, ich konnte dabei nicht reden und wurde rot wie eine Tomate. Heute laufe ich dieselben 7 Km gemütlich unter 40 Minuten. Unglaublich, wozu der menschliche Körper fähig ist, wenn man hartnäckig ist und am Ball bleibt, oder?

Mein Training für den Halbmarathon

Vor einem Jahr wurde ich dann übermütig und erzählte im Freundes- und Familienkreis, dass ich irgendwann gerne einen Halbmarathon laufen würde. Kein Wunder, dass ich zu Weihnachten die Anmeldung für den Vienna City Marathon geschenkt bekommen habe. Es gab also kein Zurück mehr und ich begann sofort für das Event zu trainieren.
Das Training bestand aus 3 Laufeinheiten pro Woche, wobei ich trotzdem noch nebenbei Crossfit gemacht habe.

Intervall Training –

1 Zyklus: 100m sprinten + 100m traben. In der ersten Woche 8x, in der zweiten 9x usw. bis 14x
2 Zyklus:
6x 500m sprinten + 100m traben in Woche 1
5x 600m S + 100m T in Woche 2
4x 700m S + 100m T in Woche 3
4x 800m S + 100m T in Woche 4
3x 900m S + 100m T in Woche 5
3x 1000m S + 100m T in Woche 6

Kurzer Dauerlauf – meine Stammroute von 7 Km
Langer Dauerlauf – zwischen 12 und 19 Km bei gemütliches Tempo

Die richtige Ernährung als Vorbereitung für den Halbmarathon

Für die Zeit kurz vor dem Halbmarathon habe ich mir wieder eine Paleo Challenge gestellt. Was die Challenge beinhaltet und wie es mir dabei ging seht ihr im Video.

Der Tag des Halbmarathons

Am Abend vor dem Lauf bin ich sehr früh ins Bett gegangen. Mir schwirrten allerdings tausende Gedanken durch den Kopf und ich bin noch sehr lange wach gelegen. Am großen Tag bin ich zeitig aufgestanden und habe bewusst ähnlich gefrühstückt wie sonst immer: Eierspeise mit Süßkartoffel und frischen Orangensaft. Ich dachte mir, wenn das Frühstück an einem Trainingstag funktioniert, dann tut es sicherlich auch am Wettkampftag.

Auf dem Weg zum Start ist meine Nervosität immer mehr gestiegen. Die U-Bahn war voll mit Läufern in voller Sportmontur. Überall sah ich Startnummern, Laufschuhe und Trainingstaschen. Endlich beim Vienna International Center angekommen, musste ich natürlich erstmal die öffentlichen WCs besuchen. Das Warten in der Schlange dauerte ganze 40 Minuten und ich konnte in der Zeit die Tausenden von Menschen beobachten, die sich an der Wagramer Straße versammelt hatten.

Das Rennen

Als ich mich in meinen Startblock einreihte, wurde ich auf einmal von der ganzen Situation überwältigt und mir kamen die Tränen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl dort zu stehen und zu wissen was gleich passieren würde. Über 40.000 Menschen standen da, bereit los zu laufen, einfach so weil es Spaß macht – und ich war einer davon. Vor 2 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, ich würde einmal in dieser Situation sein. Aber ich war in genau dieser Situation.

Dann ertönte das Signal.
„Es ist soweit. Lauf einfach los. Du schaffst das.“

Ich lief einfach darauf los und beobachtete den Boden unter meinen Füßen, das Straßenbild, welches sich ständig veränderte, die Menschen, die ich überholte und auch die, die mich überholten. Nach den ersten 5 Minuten fing ich damit an, meinen Atem zu kontrollieren. Ich hatte im Vorfeld zwei Treffpunkte mit meinem Freund ausgemacht, an denen er mir jeweils ein kleines Fläschen mit einem zuckerhaltigen Getränk geben sollte. Beide klappten wunderbar – nur dass das Getränk viel zu süß und klebrig war und ich dadurch noch mehr Durst bekam.
Das Rennen an sich lief ganz gut und ohne Wind oder Regen – wofür ich übrigens sehr sehr dankbar bin. Ca. 2 km vor dem Ziel bekam ich allerdings böse Krämpfe an den Waden. Ich war im Training nur maximal 19 km gelaufen – und das auch nur 2 Mal. Mein Körper sendete also erste Erschöpfungssignale aber ich wollte so kurz vor dem Ende natürlich auf gar keinen Fall aufgeben. Ich lief die letzten Minuten unter ständigem Schmerz weiter und der geplante Zielsprint war nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen war ich sehr froh, nach 2 Stunden und 10 Minuten endlich die Ziellinie zu überqueren.

Nach dem Halbmarathon…

Ich hätte niemals gedacht, eine solche Belastung auf mich zu nehmen und doch habe ich es gemacht. Mit einer durchschnittlichen Pace von 6:10 km bin ich unter meiner Zielzeit von 2:15 geblieben und das macht mich heute noch überglücklich. Ich wäre die 21km zwar gerne in 2:06 gelaufen, mit einer Pace von 6:00, aber das war einfach zum Schluss mit den Krämpfen nicht mehr möglich. Außerdem habe ich so einen Grund mich beim Nächsten noch mehr anzustrengen – Ja, es wird definitiv ein nächstes Mal geben und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon riesig!

…ist vor dem Halbmarathon
Outfit – Madonna Blogger Award

Outfit – Madonna Blogger Award

Vor gut zwei Wochen fand der Madonna Blogger Award statt. Die liebe Trixi war nominiert in der Kategorie „New Faces“ und hat mich freundlicherweise als ihre Begleitung mitgenommen. Heute möchte ich euch endlich zeigen, was ich zu dem Event getragen habe. Da ich nur als Gast dort war, wollte ich auf der einen Seite einen eleganten und dezenten Look tragen. Auf der anderen Seite war es ein Event mit rotem Teppich… Ich konnte nicht widerstehen und habe einfach angezogen, worauf ich gerade Lust hatte.

Das Outfit basiert auf der durchsichtigen high waist Palazzo Hose. Sie ist von fragment, ein junges Designer Label, das ich vor ca. 2 Jahren in Berlin gefunden habe und ist einer meiner Lieblingsteile in meinem Kleiderschrank. See through ist gerade recht angesagt, vor allem für Sommer- und Festivallooks. Für den Blogger Award wollte ich allerdings nicht ganz so viel Haut zeigen und deswegen trage ich darunter kurze Baumwollshorts, damit es etwas angezogener aussieht. Darüber trage ich eine off-shoulder Bluse mit Vollants. Ich kann es kaum erwarten, dass dieses Aprilwetter vorüber ist und ich sie zu Culottes und Röcken kombinieren kann. Als Accessoires habe ich große Tassel Ohrringe gewählt. Ich habe lange nach solchen Ohrringen in Schwarz gesucht aber nie die Richtigen gefunden. Meine dunklen Haare verstecken sie nämlich die meiste Zeit – ich muss beim nächsten Mal daran denken mir einen Zopf oder ähnliches zu machen.

Natacha Portrait Tassel Ohrringe

Bluse: Zara
Hose: fragment.berlin (ähnliche durchsichtige Hose hier)
Ohrringe: Farina for Na-Kd
Gürtel: Mango
Netzstrumpfhose: Calzedonia
Schuhe: Rachel Zoe (ähnliche Mules hier)

Trixi hat übrigens den Madonna Blogger Award in ihrer Kategorie gewonnen und ich habe mich mächtig für sie gefreut!