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Lifeupdate #1 – Work & Travel

Lifeupdate #1 – Work & Travel

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich mit der Lifeupdate Rubrik starten soll. Will ich wirklich so viel von mir preisgeben und euch Einblick in meine Privatsphäre gewähren? Ja und Nein. Ich selbst lese gerne Lifeupdates auf anderen Blogs. Solche Beiträge machen aus fremden Personen und coolen Bloggerinnen normale Mädchen wie du und ich, mit Wünschen, Ängsten, Problemen und Erfolgen. Die menschliche Neugierde ist etwas natürliches und steckt in jedem von uns. Wer würde nicht gerne das geheime Tagebuch von jemand anderem lesen? Deswegen habe ich mich dazu entschieden, zumindestens ein paar Dinge mit euch zu teilen.

Work

Einige von euch wissen es, aber die meisten wahrscheinlich nicht. Als ich angefangen habe zu bloggen war ich keine Studentin, wie viele meiner Blogger Kolleginnen, sondern im Außendienst einer großen internationalen Modefirma, die jeder von euch kennt, tätig. Welche genau muss an dieser Stelle nicht erwähnt werden. Als Visual Merchandiserin war ich für den visuellen Auftritt der Marke verantwortlich: die Schaufenster, die Mannequins, die Ware im Geschäft, etc. Es war eine Arbeit, die ich sehr genossen habe, vor allem weil ich gut darin war. Doch irgendwann entwickelte sich mein Leben in eine andere Richtung und ich hatte andere Prioritäten. Meinen Job war ich also los.

Ich will nichts verschönern und euch nicht zu unüberlegten Taten ermutigen. Arbeitslos zu sein ist kein wünschenswerter Zustand. Nicht nur, weil man ohne Einkommen keine ruhige Nacht mehr hat, sondern auch weil man ohne Beschäftigung verkümmert. Jeden Tag ausschlafen, spazieren gehen und bis zu später Stunde Netflix schauen klingt vielleicht verlockend, doch nach spätestens zwei Wochen wird euch extrem langweilig, die Gehirnzellen werden weniger und die Kilos vermutlich mehr.

Damals steckte mein Blog in den Kinderschuhen. Ich investierte einiges an Equipment, begann regelmäßig zu posten und kümmerte mich um ein ansprechendes Blogdesign und ähnliche Dinge. Davon konnte ich natürlich nicht meine Miete bezahlen, geschweige denn den selben Lebensstil führen wie vorher. Vergangen sind die Shopping Escapaden, die ich so sehr geliebt habe und meinen Kleiderschrank prall gefüllt haben. Zum Glück ist er nun so voll, dass ich theoretisch in den nächsten 10 Jahren nichts einkaufen muss – theoretisch 😉 .

Personal

Nichts desto trotz, würde ich diese Entscheidung immer wieder treffen. Die letzten Monate waren absolut unglaublich und haben mich sehr verändert. Zum einen natürlich beruflich: mein Blog ist gewachsen und auch die damit verbundenen Aufgaben. Ich durfte bereits einige coole Dinge erleben und viele interessante Menschen kennenlernen. Zum anderen persönlich: ich hatte endlich Zeit, mich mit mir selber zu beschäftigen und meinen eigenen Gedanken zuzuhören. Das klingt vielleicht banal, aber das war mit meinem damaligen Beruf einfach nicht möglich. Meine Einstellung zu vielen Dingen im Leben hat sich geändert, ich bin entspannter und zufriedener und ich weiß ein bisschen besser, was ich mir vom Leben erwarte.

Travel

Unter anderem konnte ich in dieser Zeit über etwas nachdenken, was schon sehr lange in meinem Kopf schwirrte. Ich wollte schon immer eine längere Reise machen und einfach mal weg sein. Im normalen Berufsleben ist es so gut wie unmöglich, länger als 2-3 Wochen am Stück Urlaub zu haben. Noch schwieriger ist es zu zweit. Es war also schnell klar: jetzt oder nie! Ihr dürft euch freuen, denn ganz bald kommen viele Reiseberichte und hoffentlich tolle Aufnahmen auf euch zu. Wir fliegen nach Australien!

Bilder @SeabeeDesign

Im Wickelrock eingewickelt in Gedanken

Im Wickelrock eingewickelt in Gedanken

Im August dreht sich bei unserer Bloggerreihe alles um das Thema Wickelrock bzw. Wickelkleid. Bevor der Monat zuende geht möchte ich noch meinen Look dazu mit euch teilen.

Bevor es um mein Outfit geht muss ich ein paar persönliche Worte loswerden und euch ein kleines Update geben, weshalb es hier in letzter Zeit etwas ruhiger war. Ich war diesen Sommer sehr viel unterwegs, habe Freunde hier und da besucht, Hochzeiten gefeiert und eine Menge Zeit in der Natur verbracht. Ich habe die Zeit genutzt, um über mich und mein Leben nachzudenken, meine kurz- und langfristigen Ziele zu definieren und mich selber etwas besser kennenzulernen. Ich konnte den ganzen Stress der Stadt hinter mir lassen und auch mal Zeit alleine genießen. Ein Teil meines „Gedanken Wirrwarrs“ konntet ihr bereits im Beitrag über My Happy Place lesen. Am Rest werde ich euch nach und nach auch noch teilhaben lassen.

Auch mein Blogger Dasein und das Blogger Business in Österreich hat mich sehr beschäftigt. Es gibt viele Dinge, die nicht rechtens ablaufen und viele Menschen, die nicht ehrlich sind – aber das gibt es eigentlich in jeder Branche. Ich werde nicht aufhören zu bloggen aber ich werde etwas an der Art und Weise ändern, wie ich blogge. Ich möchte mich in Zukunft mehr auf mich und auf euch konzentrieren und weniger auf die anderen. Ich möchte mir in Zukunft hier und da mehr Zeit nehmen, um Beiträge für euch zu schreiben und euch so mehr Mehrwert bieten. Ich möchte mehr auf das Thema Ernährung und Sport eingehen, weil ich gemerkt habe, dass es in meinem Umfeld viele Menschen interessiert und ich hoffe so auch euch entgegen zu kommen. Ich freue mich immer sehr über euer Feedback und würde mich auch jetzt freuen, wenn ihr mir eure Meinung hierzu mitteilen würdet.

Nachdem ich euch in meine Gedanken eingewickelt habe geht es nun endlich um meinen Look mit Wickelrock. Der Look ist simpel, sommerlich und mit einem Hauch coolness. Da der Wickelrock eher locker am Bund sitzt, trage ich ihn am liebsten mit engen Oberteilen – hier ein Body – um die Figur zu betonen. Das Material und die Farbe wirken sehr naturverbunden und dazu passen klassische schwarze Birkenstocks wunderbar. Das Make-Up in dunklen Naturtönen gehalten und die großen Ohrringe sind ein kleiner Stilbruch und machen den Look sowohl City als auch Event tauglich. Ich habe das Outfit beispielsweise bei einem Bloggerevent getragen und durfte an dem Tag eine Perücke in Platinblond ausprobieren. Wie diese Farbe mir steht könnt ihr auf meinem Instagram Account sehen 🙂

Body: Zara // Rock: Mango // Ohrringe: Zara // Tasche: Michael Kors // Schuhe: Birkenstock

 

Shop the Look
andere coole Wickelröcke

Die Looks der anderen Mädels mit Wickelrock bzw. Wickelkleid könnt ihr hier ebenfalls sehen.

Und habt ihr eigentlich schon gemerkt, dass unsere „One trend different Styles“ Bloggerreihe zuwachs bekommen hat? 😀

Image Map
my happy place

my happy place

The beach is my happy place

Diesen Satz lese ich im Sommer besonders häufig auf verschiedenen Social Media Plattformen, geschrieben von jungen Frauen, oft blonde, blauäugige Schönheiten aus Ländern in denen ein Strand eher selten bzw. nirgendwo zu finden ist. Auch die Bilder dazu sind ähnlich: lange Haare vom Winde verweht, ein verträumter Blick und der „Beach Body“ im perfekten Winkel abgelichtet.

Natürlich mögen die meisten Menschen den Strand. Am Strand zu sein bedeutet meistens, dass man gerade Urlaub hat und nicht arbeiten muss. Es bedeutet, dass man alle seine Sorgen am Flughafen gelassen hat und bereit ist sich zu entspannen. Egal ob mit einem guten Buch oder den eigenen Gedanken, am Strand kann man so richtig abschalten. Am Strand zu sein bedeutet, dass man gerade wahrscheinlich ein Stückchen Welt sieht, das man zuvor noch nie gesehen hat. Ein neues Land, eine neue Region oder einfach eine neue Stadt. Man hört eine Sprache, die nicht die eigene ist, isst Dinge, die man so zuhause nicht kochen würde und trägt Kleidung, die man nur dort trägt.

Wenn ich diesen Satz lese, muss ich in letzter Zeit einfach nur schmunzeln. The beach is your happy place. – Really? Ist es wirklich der Strand, der dich so glücklich macht oder einfach nur die Tatsache, dass du gerade dort bist und alle deine Freunde nicht? Ist es die Sonne, die dich blendet und deine Stirn in Falten wirft oder ist es der Schatten deines Strohhuts? Magst du es wirklich, wie der Sand zwischen deinen Zehen klebt, sich in deine Pobacken und deine Ohren verkriecht oder lieber die Liege neben dem kleinen Tisch, wo du dein Getränk abstellen kannst? Ist es das Meerwasser das deine Haare bleicht und sie komplett verwuschelt oder lieber der schöne Flechtzopf, der nicht nass wird und immer top aussieht? Der Strand ist kein Ort für Make Up, Designer Sonnenbrillen, Choker oder Flowercrowns. Ich habe zudem noch nie verstanden, wieso es hierzulande anscheinend normal ist, den Bikini zu wechseln jedes Mal nachdem man im Wasser war.

Der Strand ist ein Naturwunder, ein Ort voller Macht und Magie. Ein Tag am Strand ist wie ein ganzes Leben.

In der früh ist der Sand noch kühl und feucht. Es ist Ebbe, die Steine sind voller Moos und Algen sind für alle sichtbar. Ein paar daumengroße durchsichtige Krabben bewegen sich hier und da, fast unsichtbar. Das Licht ist klar und angenehm, es ist noch nicht zu heiß. Einige Jogger laufen am Ufer entlang und auf den Felsen versuchen drei alte Fischer ihren Glück. Es ist Still und die Möven treiben durch die Luft in der Umgebung. Dann kommen die ersten Gäste: Großeltern mit ihren Enkelkindern, viel buntes Plastikspielzeug und gestreifte Sonnenschirme. Es wird lauter.

Gegen Mittag steht die Sonne im Zenit. Es ist heiß, fast unerträglich und es geht kein Wind. Die Augen werden mit Sonnenbrillen vor der Helligkeit geschützt und die Farben verlieren ihre Sättigung. Das Meer bewegt sich kraftvoll dem Land entgegen und verdeckt langsam aber sicher alle Steine. Die Familien verlassen den Ort, denn es ist nicht mehr gesund für kleine Kinder. Stattdessen kommen junge und alte Frauen, die sich oben ohne sonnen und die anderen beobachten. Es wird ruhiger.

Am frühen Nachmittag ist der Sand so trocken und heiß, dass man nicht darauf gehen kann. Die Steine sind verschwunden und die Sonne strahlt eine angenehme Wärme aus. Der Strand füllt sich mit jungen Leuten, die Fußball oder Volleyball spielen. Im Wasser kann man ein paar Fische entdecken, wenn man schnell genug taucht. Es ist laut.

Am späten Nachmittag färbt sich der Himmel rot. Der Sand ist angenehm warm und es geht ein leichter Wind. Verliebte Pärchen spazieren Hand in Hand oder küssen sich im Wasser. Die Wellen verschlucken die letzten Sandburgen während die verbliebenen Menschen ein Buch lesen oder Karten spielen. Es ist ruhig.

Am Abend kommt die Flut. Der Himmel wird dunkler und die Sonne verschwindet. Ein paar Fischerboote nähern sich und bringen den Fang des Tages zum Strand. Die Möven kommen zurück und versuchen ihren Glück.  Die Parkplätze sind leer, die Mülltonnen voll.

If the beach is your happy place – what is mine then? Erst jetzt als ich in Portugal war, wurde mir dies wieder bewusst. Ich saß noch auf meinem Fensterplatz, tausende Meter über dem Boden, sah die braune Erde, die verbrannten Bäume und dann den endlos blauen Ozean. Ohne, dass ich es hätte kontrollieren können, füllten sich meine Augen mit dieser klaren, salzigen Flüssigkeit, die genauso schmeckt wie das Meerwasser. Die Tränen rollten leise über meine Wangen, während sich meine Lippen zu einem Lächeln formten und es fühlte sich an als würde sich mein Herz aus einem eisernen Käfig befreien. Es klingt womöglich richtig bescheuert und es mag an der Melancholie meiner Herkunft liegen, aber nichts auf dieser Welt macht mich glücklicher als barfuß am Strand zu stehen.

The beach is my happy place…

… auch wenn der Wind pfeift, meine Haare in mein Gesicht peitscht und das Strandtuch voller Sand ist.
… auch wenn das Wasser kälter ist als jeder Gefrierschrank und mein Herz bei jedem Sprung ins Wasser fast stillsteht.
… auch wenn das Salz auf meiner Haut trocknet und leichte Schuppen hinterlässt.
… auch wenn die Algen meine Füße im Wasser kitzeln und ich sie eigentlich richtig eklig finde.

Auch dann oder vor allem dann bin ich am glücklichsten. Ich wurde weniger Meter vom Strand geboren und bin am Strand aufgewachsen und ich glaube fest daran, dass mein Blut schneller fließt wenn ich das Meerwasser riechen kann. Es gibt für mich nichts schöneres als am Strand zu joggen, verschwitzt ins Wasser zu springen und dann mit dem Blick zum Horizont ein paar Yoga Übungen zu machen. Nichts schöneres als auf den Felsen zu sitzen, mit den Füßen im Wasser, die Wellen zu zählen und den Geräuschen zu lauschen, die sie machen. Wenn man aufpasst, kann man auch hören wie sie mit einem reden – und was sie sagen! Kein anderer Ort kennt mich so gut wie dieser und keine andere Person kann mir so gute Ratschläge geben. Mir fehlen die Worte um diese Empfindungen zu beschreiben und ich wünschte ich hätte mehr schlaue und philosophische Bücher gelesen, die mir helfen könnten diese Gedanken in Worte zu fassen. Es gibt einen Grund weshalb wir Portugiesen den „Fado“ erfunden haben und der hat sicherlich mit den 850 km Küstenlandschaft zu tun. Und es ist derselbe Grund weshalb ich mir nicht nur heróis do mar sondern auch eine Muschel tätowieren habe lassen.

S a u d a d e

Natürlich mögen die meisten Menschen den Strand. Und das sollen sie auch. Der Strand ist ein wunderbarer Ort und ich freue mich über jeden, der am Strand glücklich ist.

But the beach is not your happy place… it is mine!

Review – Colour Refresh mit Maria Nila

Review – Colour Refresh mit Maria Nila

Heute möchte ich meine Erfahrung mit den Colour Refresh Produkten von Maria Nina mit euch teilen, da mich immer
wieder viele Nachrichten von euch, mit Fragen über meine Haare und meine Haarfarbe erreichen.

Meine erste Farbveränderung hatte ich erst vor ein paar Jahren mit dem Ombré Trend. Es sollte aber nur eine Vorstufe zu dem sein, was ich eigentlich wollte: Granny Hair. Das wollten meine Haare allerdings nicht und sie wurden blau bzw. grün. Daraufhin habe ich sie kurz in Ruhe gelassen um sie dann später rot zu färben. Dieses Experiment hat aber auch nicht sonderlich lange gehalten, denn die roten Pigmente waschen sich schnell raus und das sieht irgendwann nicht mehr gut aus 😉 Bis ich endlich die perfekte Farbe für mich gefunden habe: Kupfer! Kupfer passt am besten zu meinen eigenen Farbpigmenten und der Verlauf von der Naturhaarfarbe zum gefärbten Teil sieht so am natürlichsten aus. Und da kommt auch schon Maria Nila ins Spiel.

Was Ist Colour Refresh?

Die Colour Refresh Serie von Maria Nila sind sanfte Haarmasken mit auswaschbaren Farbpigmenten, mit denen man die Haarfarbe verändern oder die bestehende intensivieren kann. Mit der richtigen Mischung kann man sehr kräftige oder auch pastellige Farben kreieren. Außerdem sind die Produkte vegan und cruelty free, was die Firma in meinen Augen sehr sympathisch macht.

Wie funktioniert Colour Refresh?

Eigentlich ganz einfach: Zuerst die Haare wie gewöhnlich waschen, das reinigt sie und öffnet die Schuppenschicht. Dann die Haare abtrocknen, die Farbe mit einem Kamm oder den Fingern verteilen und einwirken lassen. Es werden 3-10 Minuten empfohlen, je nach Intensitätswunsch. Anschließend mit Wasser ausspülen und einen Conditioner verwenden, der die Schuppenschicht wieder schließt und somit die Farbe etwas schützt.

Wieso benutzt du Colour Refresh?

Frisch vom Friseur sehen die Haare immer ganz toll aus, aber nach einiger Zeit verliert die Farbe an Kraft und Leuchtkraft. Mit der Haarkur kann ich ihnen zuhause wieder zu vollem Glanz verhelfen. Das spart mir nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Außerdem kann man die kleinen Flaschen überall hin mitnehmen, auch in den Urlaub – was man vom Friseur ja leider nicht behaupten kann 🙂

Wie verwendest du Colour Refresh?

Ich verwende die Farbe „Bright Copper“ alle 5 bis 6 Wochen, und verteile die Farbe mit den Fingern von den Spitzen bis ca. Kinnhöhe. Dann lasse ich sie einwirken, allerdings lieber etwas länger als zu kurz, also mind. 10 Minuten. Ich kenne meine Haare inzwischen ganz gut und weiß, dass sie einfach mehr Zeit brauchen, um die Farbe anzunehmen.

Letzte Woche war ich besonders abenteuerlustig und habe die Farbe „Pink Pop“ ausprobiert. Ich hatte die Farbe zuhause liegen und wollte meinem 14 jährigen „Ich“ diesen Wunsch noch unbedingt erfüllen. Da die Grundlage nicht `hell blond`, sondern eher `orange` war, habe ich die Maske an zwei aufeinander folgenden Tagen benutzt. Das Ergebnis war ein kräftiger und dunkler Pinkton. Es sieht meinen roten Haare von letztens aber sehr ähnlich, weswegen ich es eigentlich kaum erwarten kann, bis die Farbe wieder ausgewaschen ist und ich wieder „Bright Copper“ darüber geben kann xD

So sehen meine Haare vor der Anwendung aus. Das Bild ist nicht bearbeitet.

So sehen sie nach der Behandlung aus:

Wie zufrieden bist du mit Colour Refresh?

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit den Maria Nila Produkten, sonst würde ich diesen Beitrag für euch nicht schreiben 😉 Die Anwendung ist sehr einfach und unkompliziert und man bekommt genau das, was einem versprochen wird.

Dies ist übrigens keine Kooperation. Ich habe die Produkte von Klipp bedingungslos zugeschickt bekommen und möchte einfach so meine Erfahrung mit euch teilen. Als Farbauffrischer möchte ich nämlich mein orangefarbenes Fläschen wirklich nicht mehr missen!

Die Hass-Liebe zu meinem Friseur

Die Hass-Liebe zu meinem Friseur

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe das Gefühl, ein gestörtes Verhältnis zu meinem Friseur zu haben. Dabei spielt es auch nicht wirklich eine Rolle, wer diese Person ist. Es geht eher um den Beruf an sich bei dem eine Person die Schere schwingt, mit dem Pinsel spielt und innerhalb kurzer Zeit mein äußeres Erscheinungsbild so drastisch verändern kann. Denn spielen wir uns nicht selber etwas vor: von den inneren Werten einer Person können wir uns erst dann ein Bild machen, nachdem wir mindestens ein paar Sätze mit ihr gewechselt haben. Der erste Eindruck – der bekanntlich so viel zählt – wird von unserem Aussehen geprägt, allen voran unser Gesicht und somit auch unsere Haare.

5 Gründe, wieso ich den Friseur „hasse“

Friseur ist nicht gleich Friseur

Den richtigen Friseur zu finden ist gar nicht so einfach. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Salon teuer oder billig ist. Was zählt ist, welche Hände dir tatsächlich die Haare schneiden. Zwei Mitarbeiter des selben Salons können ganz unterschiedliche Dinge mit deinen Haaren anstellen. Hast du den richtigen Friseur für dich gefunden, solltest du ihm also so lange wie möglich treu bleiben. Das bedeutet nicht nur beim gleichen Salon einen Termin ausmachen, sondern auch sicher stellen, dass die Hände deines Vertrauens Zeit für dich haben.

Das richtige Timing…

… gibt es nicht. Wochenlang werden die Haare verflucht weil sie kaputt sind und doof liefen. Ein Bad-Hair-Day kommt nach dem anderen bis endlich ein Termin beim Friseur ausgemacht wird. Am großen Tag dann die Verwandlung: die Haare glänzen, haben die ideale Länge und liegen eigentlich perfekt. Es ist, wie wenn sie dir sagen würden: „Willst du mich wirklich los werden? Schau doch wie hübsch ich bin, du wirst mich vermissen wenn ich einmal weg bin!“

Das Beratungsgespräch…

… kann auf 3 verschiedene Arten verlaufen und endet immer gleich: 1) Der Friseur ist Beratungsresistent, ignoriert deine Vorstellungen und macht sowieso was er will. 2) Er hört sich deine Vorschläge an und überredet dich, es so zu machen, wie er es will. 3) Er versteht genau was du willst, weil es auch zufällig genau das ist, was er will.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei diesem Punkt kann ich manchmal echt wütend werden. Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich die Preise eines Salons meistens nach der Haarlänge richten? Das bedeutet, dass ein Haarschnitt bei schulterlangem Haar teurer ist, als ein Kurzhaarschnitt. Aber WIESO eigentlich? Frauen mit langen Haaren haben meistens eine innige Beziehung zu ihnen und möchten sie am liebsten genau so lang behalten, wie sie sind. So wie ich. Ein Haarschnitt bei mir bedeutet in der Regel, die Spitzen möglichst gerade zu schneiden. Wenn ich ganz spontan und experimentierfreudig bin, kommen vielleicht ganz leichte Stufen an den vorderen Längen dazu. Ein Kurzhaarschnitt (z.B. Pixie oder Bob) hingegen bedeutet meistens viele Stufen, genaues abmessen und schneiden. Klingt für mich nach deutlich mehr Arbeit. Kann mir also bitte jemand den Preisunterschied erklären?!

Der Tag danach

Der Friseur hat gute Arbeit geleistet und ich sehe umwerfend aus! Doch spätestens nach der ersten Haarwäsche ist der Zauber verflogen. Ich habe weder die gleichen Pflege- und Stylingprodukte zuhause, noch habe ich die Fähigkeit, meine Haare mit der Rundbürste zu föhnen. Manchmal zeigt sich so, dass der doch so coole neue Haarschnitt gar nicht mehr so cool ausschaut wenn die Haare – wie immer – an der Luft trocknen.

5 Gründe, wieso ich den Friseur „liebe“

Die Wellness Behandlung

Ein Besuch beim Friseur wird immer mehr zur Wellness Behandlung. Du kommst an, dir wird die Tür aufgemacht und jemand nimmt deine Jacke. Anschließend gibt es ein Getränk deiner Wahl und Kekse „umsonst“. Beim Beratungsgespräch sitzt du vor einem riesigen Spiegel mit perfektem Licht, gefühlt 100 Meter vom nächsten Kunden entfernt. Beim Haare waschen sitzt du auf einem Massagesessel in einem verdunkelten Raum während dir die Schläfen leicht massiert werden. Nach wenigen Minuten bist du eingeschlafen und wenn du wieder aufwachst fragst du dich, ob die Behandlung wirklich gemacht wurde – schließlich hast du geschlafen und kannst dich nicht daran erinnern 😉

Der neueste Tratsch

Wo kann man am besten über andere lästern als beim Friseur? Richtig – nirgendwo.

Das Ergebnis

Frisch geschnittene und gestylte Haare fühlen sich leicht an, sind geschmeidig und glänzen wie Seide. Das Gefühl, mit den Fingern durch die Haare zu streifen und den Kopf hin und her zu drehen ist einfach unbeschreiblich befriedigend.

Die Stunden danach

Der Friseur hat gute Arbeit geleistet und das sollen auch die anderen sehen. Nach Hause oder – Gott bewahre – zum Sport zu gehen ist also tabu. Nach dem Termin werden natürlich erstmal Fotos gemacht und am besten steht auch gleich ein Date an.

Die Komplimente

Wenn die Veränderung doch etwas größer war als nur die Spitzen zu schneiden merken es auch die Menschen in unserem Umfeld. Und dann sind sie da, die Komplimente, die wir alle lieben, genießen und – seien wir ehrlich – auch erwarten 😉

Welche Emotionen überwiegen bei euch?

 

Oder gibt es jemanden, der ähnlich gemischte Gefühle hat?

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Die Hypertrophy ist seit 2015 der wichtigste Crossfit Wettkampf in Österreich. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Arena Nova in Wiener Neustadt verwandelte sich in eine Bühne für Muskeln, Schweißperlen und lautes Jubeln.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Wie qualifiziert man sich für die Hypertrophy?

Ein paar Monate vor der HT finden die Crossfit Open statt, sozusagen die weltweite Qualifikationsrunde für die späteren Regionals (=Europameisterschaft) und in weiterer Folge die Games (=Weltmeisterschaft). Jeder kann bei den Crossfit Open mitmachen und sich so mit tausend anderen Gleichgesinnten vergleichen.

Die besten 50 männlichen und 30 weiblichen Athleten aus Österreich werden von den Organisatoren der HT  zur Teilnahme eingeladen. Die Hypertrophy ist somit inoffiziell die österreichische Crossfit-Meisterschaft.

Wie läuft ein Crossfit Wettkampf ab?

Crossfit genau zu erklären würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Ganz einfach gesagt ist  es eine Mischung (= Cross) aus Gymastischen-, Leichtathletischen-, Ausdauer- und Gewichtheber Elementen. Um einen Gewinner festzustellen reicht es also nicht, nur 1 Übung abzufragen (wie z.B. beim Ski oder Schwimmen), sondern man muss die Athleten auf möglichst vielen Varianten herausfordern.

Viele Crossfit Wettkämpfe dauern deswegen 2 Tage und alle bestehen aus mehrere Workouts (=wod). Jedes Wod hat einen anderen sportlichen Schwerpunkt und der Gewinner des Wettkampfes ist also derjenige, der in möglichst vielen Modalitäten ein gutes Ergebnis erzielt.

Die Hypertrophy 2017

Als Location für das Event diente die Arena Nova in Wiener Neustadt, doch dieses Mal in einer anderen Halle als letztes Jahr. Wer in beiden Jahren dabei war, hat sicherlich die großen Unterschiede an der Organisation gemerkt. Ich meine damit nicht, dass es letztes Jahr schlecht gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Aber dieses Jahr wurde die Veranstaltung auf das nächste Level gebracht.

Die große Halle war mit teurem Equipment bestückt und perfekt abgetrennt bzw. markiert – genau so wie bei den Crossfit Regionals. Die Zuschauer konnten entweder an den seitlichen Tribünen Platz nehmen, oder das Spektakel von oben betrachten. Dort waren außerdem einige Aussteller, die ihre Produkte vorgestellt und verkauft haben (u.a. Compex, FoodSpring, Power Ninja) und sogar ein Food Truck, der gesundes und nährreiches Essen zu bieten hatte.

Auch für die Athleten wurde gut gesorgt. Hinter der “Wod-Bühne“ gab es einen abgesperrten Athletenbereich, wo sie sich in Ruhe aufwärmen und ihre Sachen deponieren konnten. Nicht zu vergessen den Goodie Bag – ein Crossfitter kann immer einen neuen Shaker gebrauchen 😉

Darüber hinaus wurde das gesamte Event aufgenommen und per Live Stream auf Facebook bzw. YouTube und auf einem der zwei vorhandenen XXL Bildschirmen übertragen. So konnten auch diejenigen, die nicht anwesend sein konnten, das Geschehen verfolgen und über die witzigen Ansagen der Moderatoren schmunzeln.

Die Workouts der Hypertrophy

Am ersten Tag durften alle Teilnehmer drei Wods absolvieren. Eines davon sogar am benachbarten Flugplatz, was für eine extra Portion Spaß bei den Athleten und Zuschauer gesorgt hat. Der zweite Tag begann ebenfalls mit einem Wod für alle. Danach wurden die bisherigen Punkte zusammen gezählt und nur die besten 30 männliche Athleten durften weiter machen. Nach Wod 5 wurde die Zahl wieder reduziert.

Im Finale standen sich dann die besten 10 männlichen und 10 weiblichen Athleten aus Österreich für einen letzten Battle gegenüber. Das Workout dauerte 23 Minuten und verlangte nach dem letzten bisschen Kraft.

Mein Fazit?

Der Ablauf des Wettkampfes verlief reibungslos und es wirkte alles sehr professionell. Ich war schon auf mehreren ähnlichen Veranstaltungen im In- und Ausland und muss wirklich sagen: die Hypertrophy war der Hammer! All die kleinen o.g. Punkte sind unglaublich wichtig für die Crossfit  Szene in Österreich, der leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, als sie es verdient.

Eins müsst ihr wissen: die Crossfit Szene in Österreich ist nicht besonders groß. Irgendwann kennt man jeden und eine solche Veranstaltung ist fast wie ein Klassentreffen, bei dem sich Freunde nach langer Zeit wiedersehen. Die Stimmung in der Halle war grandios und ich muss mich entschuldigen, falls jemand durch meine Schreie taub geworden ist…

Man munkelte hier und da, dass die Workouts nicht perfekt ausgeglichen wären und die eine oder andere wichtige Übung gefehlt hätte. Ob das wirklich so stimmt sei dahin gestellt. Es ist meiner Meinung nach sowieso sehr schwierig, alles unter einem Hut zu bekommen und jeder Athlet wird seine persönliche Meinung aufgrund von Vorlieben und Schwächen haben. Ich kann und werde mich allerdings nicht beschweren, denn es gab genug shirtless moments und ich durfte mit dem Sieger nach Hause fahren – also was will Frau mehr? 😉

 

Fotos @Birgit  Chytracek Fotografie

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und den einen oder anderen von euch dort zu treffen!

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