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Die Hass-Liebe zu meinem Friseur

Die Hass-Liebe zu meinem Friseur

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe das Gefühl, ein gestörtes Verhältnis zu meinem Friseur zu haben. Dabei spielt es auch nicht wirklich eine Rolle, wer diese Person ist. Es geht eher um den Beruf an sich bei dem eine Person die Schere schwingt, mit dem Pinsel spielt und innerhalb kurzer Zeit mein äußeres Erscheinungsbild so drastisch verändern kann. Denn spielen wir uns nicht selber etwas vor: von den inneren Werten einer Person können wir uns erst dann ein Bild machen, nachdem wir mindestens ein paar Sätze mit ihr gewechselt haben. Der erste Eindruck – der bekanntlich so viel zählt – wird von unserem Aussehen geprägt, allen voran unser Gesicht und somit auch unsere Haare.

5 Gründe, wieso ich den Friseur „hasse“

Friseur ist nicht gleich Friseur

Den richtigen Friseur zu finden ist gar nicht so einfach. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Salon teuer oder billig ist. Was zählt ist, welche Hände dir tatsächlich die Haare schneiden. Zwei Mitarbeiter des selben Salons können ganz unterschiedliche Dinge mit deinen Haaren anstellen. Hast du den richtigen Friseur für dich gefunden, solltest du ihm also so lange wie möglich treu bleiben. Das bedeutet nicht nur beim gleichen Salon einen Termin ausmachen, sondern auch sicher stellen, dass die Hände deines Vertrauens Zeit für dich haben.

Das richtige Timing…

… gibt es nicht. Wochenlang werden die Haare verflucht weil sie kaputt sind und doof liefen. Ein Bad-Hair-Day kommt nach dem anderen bis endlich ein Termin beim Friseur ausgemacht wird. Am großen Tag dann die Verwandlung: die Haare glänzen, haben die ideale Länge und liegen eigentlich perfekt. Es ist, wie wenn sie dir sagen würden: „Willst du mich wirklich los werden? Schau doch wie hübsch ich bin, du wirst mich vermissen wenn ich einmal weg bin!“

Das Beratungsgespräch…

… kann auf 3 verschiedene Arten verlaufen und endet immer gleich: 1) Der Friseur ist Beratungsresistent, ignoriert deine Vorstellungen und macht sowieso was er will. 2) Er hört sich deine Vorschläge an und überredet dich, es so zu machen, wie er es will. 3) Er versteht genau was du willst, weil es auch zufällig genau das ist, was er will.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei diesem Punkt kann ich manchmal echt wütend werden. Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich die Preise eines Salons meistens nach der Haarlänge richten? Das bedeutet, dass ein Haarschnitt bei schulterlangem Haar teurer ist, als ein Kurzhaarschnitt. Aber WIESO eigentlich? Frauen mit langen Haaren haben meistens eine innige Beziehung zu ihnen und möchten sie am liebsten genau so lang behalten, wie sie sind. So wie ich. Ein Haarschnitt bei mir bedeutet in der Regel, die Spitzen möglichst gerade zu schneiden. Wenn ich ganz spontan und experimentierfreudig bin, kommen vielleicht ganz leichte Stufen an den vorderen Längen dazu. Ein Kurzhaarschnitt (z.B. Pixie oder Bob) hingegen bedeutet meistens viele Stufen, genaues abmessen und schneiden. Klingt für mich nach deutlich mehr Arbeit. Kann mir also bitte jemand den Preisunterschied erklären?!

Der Tag danach

Der Friseur hat gute Arbeit geleistet und ich sehe umwerfend aus! Doch spätestens nach der ersten Haarwäsche ist der Zauber verflogen. Ich habe weder die gleichen Pflege- und Stylingprodukte zuhause, noch habe ich die Fähigkeit, meine Haare mit der Rundbürste zu föhnen. Manchmal zeigt sich so, dass der doch so coole neue Haarschnitt gar nicht mehr so cool ausschaut wenn die Haare – wie immer – an der Luft trocknen.

5 Gründe, wieso ich den Friseur „liebe“

Die Wellness Behandlung

Ein Besuch beim Friseur wird immer mehr zur Wellness Behandlung. Du kommst an, dir wird die Tür aufgemacht und jemand nimmt deine Jacke. Anschließend gibt es ein Getränk deiner Wahl und Kekse „umsonst“. Beim Beratungsgespräch sitzt du vor einem riesigen Spiegel mit perfektem Licht, gefühlt 100 Meter vom nächsten Kunden entfernt. Beim Haare waschen sitzt du auf einem Massagesessel in einem verdunkelten Raum während dir die Schläfen leicht massiert werden. Nach wenigen Minuten bist du eingeschlafen und wenn du wieder aufwachst fragst du dich, ob die Behandlung wirklich gemacht wurde – schließlich hast du geschlafen und kannst dich nicht daran erinnern 😉

Der neueste Tratsch

Wo kann man am besten über andere lästern als beim Friseur? Richtig – nirgendwo.

Das Ergebnis

Frisch geschnittene und gestylte Haare fühlen sich leicht an, sind geschmeidig und glänzen wie Seide. Das Gefühl, mit den Fingern durch die Haare zu streifen und den Kopf hin und her zu drehen ist einfach unbeschreiblich befriedigend.

Die Stunden danach

Der Friseur hat gute Arbeit geleistet und das sollen auch die anderen sehen. Nach Hause oder – Gott bewahre – zum Sport zu gehen ist also tabu. Nach dem Termin werden natürlich erstmal Fotos gemacht und am besten steht auch gleich ein Date an.

Die Komplimente

Wenn die Veränderung doch etwas größer war als nur die Spitzen zu schneiden merken es auch die Menschen in unserem Umfeld. Und dann sind sie da, die Komplimente, die wir alle lieben, genießen und – seien wir ehrlich – auch erwarten 😉

Welche Emotionen überwiegen bei euch?

 

Oder gibt es jemanden, der ähnlich gemischte Gefühle hat?

Green Smoothie Salat

Green Smoothie Salat

Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, dass ganz viele Smoothie Kombinationen auch als Salat der absolute Hit wären? Man nehme die bekannten bzw. gewünschten Zutaten, schneide sie in mundgerechte Stücke und füge ein paar Kräuter, Samen und/oder Kerne hinzu und schon ist der Wandel geglückt. So bleibt der Smoothieeffekt erhalten, es ist lecker, frisch und sommerlich aber in Salatform trotzdem noch ein bisschen sättigender.
Mein allerliebster Smoothie aus Spinat und Ananas z.B. ist ein perfektes Beispiel dafür und hier kommt auch schon das Rezept – oder sollte ich lieber sagen die „Zutatenliste“? 😉

Zutaten

jede Menge Spinat
Ananas
Gurke
Avocado
frische Minze
Limettensaft
Salz/Pfeffer
Optional: Honig, Arganöl, Sonnenblumenkerne, Sesamkerne, Kürbiskerne, etc…

Zubereitung

1. Spinat waschen und abtropfen lassen. Ananas und Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Avocado entkernen und schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

2. Den Saft der Limette mit etwas Salz und Pfeffer verrühren. Optional kann man 1 TL Honig oder etwas Leinöl/Arganöl o.ä. hinzufügen. Ein paar frische Minzblätter klein hacken und hinzufügen.

3. Dressing über die Zutaten verteilen, Kerne darüber streuen und genießen.

Habt auch ihr eine Lieblingskombination, bei der man aus einem Smoothie ein Salat machen kann???

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Saftkur und Sport? Meine Juice Cleanse Erfahrung mit Urban Monkey

Einige von euch haben mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Saftkur mit Urban Monkey gemacht habe. Heute gibt es endlich mein Review dazu.

Wer fleißig meine Instastories mitverfolgt weiß außerdem, dass ich ein kleiner Sportjunkie bin. Wenn nichts schlimmes dazwischen kommt (Krankheit, Verletzung, Weltuntergang, o.ä.), sieht man mich mindestens 5 Mal in der Woche entweder beim Crossfit oder an der Donaulände laufen. Hinzu kommen meine – ich behaupte mal – sehr gesunden Essensgewohnheiten: ich rauche nicht, trinke keinen Kaffee und nur ganz (!) selten Alkohol. Ich esse hauptsächlich Paleo und das bedeutet kein Getreide, keinen raffinierten Zucker, keine chemische Zusatzstoffe und Milchprodukte. Dies sind lauter Dinge, auf die man z.B. 2 Tage vor einer Saftkur verzichten sollte, um seinen Körper bestmöglich darauf vorzubereiten und bösen Nebenwirkungen vorzubeugen. Es gibt also nicht wirklich viel, was in meinem Körper gedetoxed werden kann.

Nichts desto trotz, bin ich ein Mensch wie jeder andere, der auch mal Lust auf Süßigkeiten hat. Und manchmal ist die Willenskraft nicht so stark wie die Versuchung und die ganze Tafel Schokolade oder sogar die große Packung Ben&Jerrys ist in 0,nichts verschwunden. Leider macht Zucker bekanntlich abhängig und das sogar sehr schnell. Bin ich einmal in diesem Teufelskreis gefangen, fällt es mir nicht so leicht wieder da raus kommen. In so einer Phase habe ich mich gerade befunden, als Urban Monkey auf mich zugekommen ist und mir eine 3-Tages-Saftkur zum testen angeboten hat. Ich habe nicht lange überlegt und sofort zugesagt, denn so komme ich am schnellsten wieder in meine Paleo Routine.

Juice Cleanse mit Urban Monkey

Die Säfte werden schonend kaltgepresst, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. An jedem der 3 Tage trinkt man 6 Säfte über den Tag verteilt, am besten in einem Abstand von ca. 2 Stunden. Besonders nett finde ich die Namensgebung der Säfte. „Iron Man“, „Mango Ninja“ und „Beet it“ klingen genau so witzig und erfrischend wie der Name der Firma und erfrischend sind die Säfte sowieso. Auch geschmacklich sind die Säfte sehr ansprechend. Es gab keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat, sogar „pine fiction“ mit Kurkuma und Pfeffer war nicht zu scharf für meinen empfindlichen Gaumen. Allerdings fehlte mir die Abwechslung. Von den 6 Säften, die man täglich trinken soll, sind nur 4 bzw. 5 unterschiedlich, d.h. man trinkt an einem Tag 1 bzw. 2 Säfte 2 Mal. Außerdem gibt es bei Urban Monkey keine Nussmilch, wie man es von anderen Anbietern kennt.

3 Tage Saftkur

Da dies bereits meine zweite Saftkur war und ich mich beim ersten Mal ganz gut geschlagen hatte, wollte ich nicht auf meine Sportroutine verzichten. Ich war während der 3 Tage dementsprechend 3 Mal beim Sport, habe ein paar Presse Events besucht und auch sonst mein Leben ganz normal weitergeführt. Ich hatte meine Säfte immer dabei, habe sie brav und pünktlich zu mir genommen und ganz viel Wasser zwischendurch getrunken. Ich habe also fast die gesamte Zeit auf dem WC verbracht 😉

Sport während einer Saftkur? / Saftkur als Diät

Obwohl ich die 3 Tage ohne Rückfall durchgezogen habe, behalte ich diese Saftkur leider in eher schlechte Erinnerung. Das Hungergefühl war stets präsent und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlapper. Das kann daran liegen, dass die Temperaturen wirklich sehr hoch waren und/oder dass ich trotzdem so viel Sport gemacht habe. Tatsache ist, die Säfte von Urban Monkey sind nur 330ml groß – also deutlich kleiner als die übliche Größe von 500ml bei allen anderen Juice Cleanse Anbietern, die ich kenne. Zählt man alle Säfte zusammen ergeben sie eine tägliche Kalorienzufuhr von 785 bis 867 Kcal. Das ist ganz schön wenig und meiner Meinung nach auch einfach ZU wenig – egal ob für Sportkanonen oder Couchpotatoes. Natürlich wird man unter diesen Umständen das ein oder andere Kilo verlieren, aber „Abnehmen“ sollte nie der Hauptbeweggrund für ein Juice Cleanse sein. Jedes Gramm, das man in dieser Zeit verliert wird blitzschnell wieder da sein und das frustriert viel mehr als die anfängliche Freude.

Mein Fazit

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass dies hier meine persönliche Erfahrung ist und dass jeder Mensch anders auf eine Saftkur reagiert. Ich fand alle Säfte von Urban Monkey sehr lecker, aber das reicht mir leider nicht. Angesichts der Größe und Inhalte der Säfte sind sie meiner Meinung nach nicht für eine Saftkur geeignet sondern eher als geschmacksvolle Erfrischung für zwischendurch.

Ich habe den Spaß an einer Saftkur allerdings nicht verloren und die Nächste wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, also bleibt gespannt 🙂

Wenn ihr eure eigene Erfahrung mit der Saftkur von Urban Monkey machen wollt, dann könnt ihr gerne den Gutschein „thechocolatesuitcase10“ verwenden und erhaltet -10€ auf eure Bestellung bei Lieferei.at.
Übrigens auch gültig wenn ihr etwas anderes von dort bestellt!

*Die Säfte wurden mir von Lieferei.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Strohtaschen City tauglich – Outfit & die schönsten Modelle

Strohtaschen City tauglich – Outfit & die schönsten Modelle

Du weißt, dass es Sommer ist, wenn Strohtaschen allgegenwärtig sind. Kein anderes Material ist in den sonnigen Monaten so gefragt, aber wieso eigentlich? Die ersten Basttaschen waren entweder in Natur- und Ökoläden, oder im Souvenir Shop des Urlaubortes zu finden. Die einen waren unscheinbar und flexibel – wie ein Beutel – die anderen groß und hart, fast schon unpraktisch – wie ein Korb. So oder so lautet hier die Devise: back to nature! Aktuell sind die Modelle aber alles andere als langweilig und zieren sich in den buntesten Farben.

Dass Strohtaschen aber nicht nur für den Strand sondern auch die City geeignet sind, zeigen die aktuellen Sommer Trends. Deswegen beschäftigt sich unsere Blogger Reihe „One Trend Different Styles“ damit und ich darf euch als Erste mein Outfit zu diesem Thema zeigen.

Für die Stadt

Taschen aus Stroh bzw. Bast werden citytauglich wenn sie unter einer bestimmten Größe bleiben. Für Tagsüber eignen sich bunt bestickte Modelle, in denen auch eine kleine Wasserflasche hinein passt. Wie zum Beispiel diese hier:

Für Abends dürfen sie noch kleiner sein und mit anderen Materialien kombiniert werden wie Leder oder Glitzer. Dadurch wirken sie eben eleganter. Für einen casual Dinner gibt es auch Modelle, die komplett eingefärbt sind. Die sind ideal, um ein ruhiges Outfit den letzten Schliff zu geben. Diese Modelle sind perfekt dafür:

Meine Strohtasche ist klein und im Material-Mix. Ich mag Kontraste sehr gerne und dieses hier ganz besonders. Strohtaschen sind hell, leicht und wirken unschuldig. Durch das Leder kommt ein bisschen mehr Spannung rein. Um den Effekt zu verstärken, habe ich die weite Culotte mit noch mehr Leder kombiniert. Ich muss gestehen, ich mag mein Outfit selber total gerne – darf man das? 😀

Top, Hose, Tasche: Zara // Schuhe: Buffalo

Für den Strand

Strohtaschen für den Strand sind der Klassiker schlechthin. Die müssen wiederum schön groß sein, damit Badetuch und Sonnencreme hinein passen. Die schönsten Modelle sind bunt, voller Bommeln und sorgen sofort für gute Laune:

Wie kombiniert ihr am liebsten eure Strohtasche?

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Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Hypertrophy 2017 – Recap & Highlights

Die Hypertrophy ist seit 2015 der wichtigste Crossfit Wettkampf in Österreich. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit und die Arena Nova in Wiener Neustadt verwandelte sich in eine Bühne für Muskeln, Schweißperlen und lautes Jubeln.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Wie qualifiziert man sich für die Hypertrophy?

Ein paar Monate vor der HT finden die Crossfit Open statt, sozusagen die weltweite Qualifikationsrunde für die späteren Regionals (=Europameisterschaft) und in weiterer Folge die Games (=Weltmeisterschaft). Jeder kann bei den Crossfit Open mitmachen und sich so mit tausend anderen Gleichgesinnten vergleichen.

Die besten 50 männlichen und 30 weiblichen Athleten aus Österreich werden von den Organisatoren der HT  zur Teilnahme eingeladen. Die Hypertrophy ist somit inoffiziell die österreichische Crossfit-Meisterschaft.

Wie läuft ein Crossfit Wettkampf ab?

Crossfit genau zu erklären würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Ganz einfach gesagt ist  es eine Mischung (= Cross) aus Gymastischen-, Leichtathletischen-, Ausdauer- und Gewichtheber Elementen. Um einen Gewinner festzustellen reicht es also nicht, nur 1 Übung abzufragen (wie z.B. beim Ski oder Schwimmen), sondern man muss die Athleten auf möglichst vielen Varianten herausfordern.

Viele Crossfit Wettkämpfe dauern deswegen 2 Tage und alle bestehen aus mehrere Workouts (=wod). Jedes Wod hat einen anderen sportlichen Schwerpunkt und der Gewinner des Wettkampfes ist also derjenige, der in möglichst vielen Modalitäten ein gutes Ergebnis erzielt.

Die Hypertrophy 2017

Als Location für das Event diente die Arena Nova in Wiener Neustadt, doch dieses Mal in einer anderen Halle als letztes Jahr. Wer in beiden Jahren dabei war, hat sicherlich die großen Unterschiede an der Organisation gemerkt. Ich meine damit nicht, dass es letztes Jahr schlecht gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Aber dieses Jahr wurde die Veranstaltung auf das nächste Level gebracht.

Die große Halle war mit teurem Equipment bestückt und perfekt abgetrennt bzw. markiert – genau so wie bei den Crossfit Regionals. Die Zuschauer konnten entweder an den seitlichen Tribünen Platz nehmen, oder das Spektakel von oben betrachten. Dort waren außerdem einige Aussteller, die ihre Produkte vorgestellt und verkauft haben (u.a. Compex, FoodSpring, Power Ninja) und sogar ein Food Truck, der gesundes und nährreiches Essen zu bieten hatte.

Auch für die Athleten wurde gut gesorgt. Hinter der “Wod-Bühne“ gab es einen abgesperrten Athletenbereich, wo sie sich in Ruhe aufwärmen und ihre Sachen deponieren konnten. Nicht zu vergessen den Goodie Bag – ein Crossfitter kann immer einen neuen Shaker gebrauchen 😉

Darüber hinaus wurde das gesamte Event aufgenommen und per Live Stream auf Facebook bzw. YouTube und auf einem der zwei vorhandenen XXL Bildschirmen übertragen. So konnten auch diejenigen, die nicht anwesend sein konnten, das Geschehen verfolgen und über die witzigen Ansagen der Moderatoren schmunzeln.

Die Workouts der Hypertrophy

Am ersten Tag durften alle Teilnehmer drei Wods absolvieren. Eines davon sogar am benachbarten Flugplatz, was für eine extra Portion Spaß bei den Athleten und Zuschauer gesorgt hat. Der zweite Tag begann ebenfalls mit einem Wod für alle. Danach wurden die bisherigen Punkte zusammen gezählt und nur die besten 30 männliche Athleten durften weiter machen. Nach Wod 5 wurde die Zahl wieder reduziert.

Im Finale standen sich dann die besten 10 männlichen und 10 weiblichen Athleten aus Österreich für einen letzten Battle gegenüber. Das Workout dauerte 23 Minuten und verlangte nach dem letzten bisschen Kraft.

Mein Fazit?

Der Ablauf des Wettkampfes verlief reibungslos und es wirkte alles sehr professionell. Ich war schon auf mehreren ähnlichen Veranstaltungen im In- und Ausland und muss wirklich sagen: die Hypertrophy war der Hammer! All die kleinen o.g. Punkte sind unglaublich wichtig für die Crossfit  Szene in Österreich, der leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, als sie es verdient.

Eins müsst ihr wissen: die Crossfit Szene in Österreich ist nicht besonders groß. Irgendwann kennt man jeden und eine solche Veranstaltung ist fast wie ein Klassentreffen, bei dem sich Freunde nach langer Zeit wiedersehen. Die Stimmung in der Halle war grandios und ich muss mich entschuldigen, falls jemand durch meine Schreie taub geworden ist…

Man munkelte hier und da, dass die Workouts nicht perfekt ausgeglichen wären und die eine oder andere wichtige Übung gefehlt hätte. Ob das wirklich so stimmt sei dahin gestellt. Es ist meiner Meinung nach sowieso sehr schwierig, alles unter einem Hut zu bekommen und jeder Athlet wird seine persönliche Meinung aufgrund von Vorlieben und Schwächen haben. Ich kann und werde mich allerdings nicht beschweren, denn es gab genug shirtless moments und ich durfte mit dem Sieger nach Hause fahren – also was will Frau mehr? 😉

 

Fotos @Birgit  Chytracek Fotografie

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr und den einen oder anderen von euch dort zu treffen!

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