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Erdbeer – Rhabarber – Wassereis

Erdbeer – Rhabarber – Wassereis

Heiße Sommertage sind perfekt für ein erfrischendes Wassereis. Früher habe ich oft Calipo von Langnese gegessen, aber so viel Chemie und Zucker muss ja nicht unbedingt sein. Mit natürlichen Zutaten kann man zuhause ein Wassereis zaubern, das mindestens genauso gut schmeckt. Eigentlich schmeckt es mir sogar besser als das „Original“, aber probiert es einfach selber! Dieses Rezept eignet sich wunderbar als Nachspeise für eine Grill- oder Gartenparty oder um das nächtliche sugarcraving zu stillen – ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

Zutaten

ca. 150g  Erdbeeren
ca. 100g Rhabarber
1 große Orange
2 TL Honig
10-15 Blätter Minze

Zubereitung

1. Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Erdbeeren und Minze pürieren.

2. Honig und Orangensaft hinzufügen und vermischen.

3. Masse in die Eisformen einfüllen und für mindestens 1 Stunde einfrieren. Am besten innerhalb einer Woche essen.

One Trend Different Styles – Sommerkleider mit Print

One Trend Different Styles – Sommerkleider mit Print

Bei über 30 Grad kann man nur noch eins anziehen: luftige und leichte Sommerkleider, die im Winde verwehen. Deswegen haben wir genau das zu unserem Thema bei „One Trend – Different Styles“ im Juni gemacht. Eigentlich ein perfektes Thema mit einer großen Auswahl in meinem Kleiderschrank. Wäre da nicht der kleine Nachsatz „mit Print“. 99% meiner Kleider sind einfärbig, mit Spitze, Glitzer oder bestickt. Prints sind da eher eine Rarität…

Zum Wohl unserer Bloggerreihe bin ich also durch die Läden gegangen – ok es war nur Zara – und habe nach einem geeigneten Modell Ausschau gehalten. Kleidungsstücke mit Print gab es eigentlich genug: Röcke, Overalls, T-Shirts, ca. 1000 verschiedene Kimonos und 3 Kleider. 1 davon war hässlich, das andere hat nicht gepasst und das Dritte gab es nicht in meiner Größe. Gut – ich darf ja sowieso nichts neues shoppen 😉

Zurück bei meinem Kleiderschrank habe ich witzigerweise auch genau 3 Sommerkleider mit Print gefunden. Das erste Kleid ist ein bodenlanges Kleid im Empire Stil mit großen Blumenprints am Saum und ich habe es nur nicht schon aussortiert, weil ich mir gedacht habe, das wäre ein super Schwangerschaftskleid. Das zweite Kleid ist aus der Kinderabteilung, hat einen Blumen-all-over-Print und ihr kennt es schon aus einem Beitrag vom Winter. Bleibt also das dritte Kleid.

Kleid: Pepe Jeans // Tasche: Michael Kors // Uhr: Elixa // Armbänder: Anna IJ // Schuhe: Buffalo

Sommerkleid Nummer 3 ist ein Cocktail Kleid von Pepe Jeans. Es ist schon mindestens 7 Jahre alt (!) und wurde bei P&C gekauft, als ich noch in Deutschland gelebt und studiert habe. Leichter und luftiger geht es wirklich kaum. Ich finde das Kleid heute noch sehr schön, denn es ist sehr zart und elegant und die Schmetterlinge flattern bei jedem Schritt. Ich trage es gerne zu einem Dinner Date, einer Gartenparty oder einen Besuch im Theater. Typisch Cocktail Kleid eben. Aus reiner Neugierde habe ich soeben noch online etwas gestöbert und es gibt aktuell ähnlich schöne Cocktailkleider – sogar im Sale 🙂

Die nächste Sommer-Cocktail-Party kann also kommen und ich hoffe, ich bin unserem OTDS Thema gerecht gewesen!
Wie gefällt euch mein #oldiebutgoldie ?

Die Sommerkleider mit Print der anderen Mädels könnt ihr hier nachschauen:

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Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Paleo Brot & selbstgemachte Aufstriche

Viele Menschen sind anfangs schockiert wenn sie hören, dass ich kein Brot esse. Normales Brot enthält Getreide und Gluten – zwei Dinge, auf die ich normalerweise verzichte. Was viele nicht wissen ist, dass es auch eine getreidefreie Variante gibt. Im Supermarkt findet man diese allerdings nicht. Paleo Brot besteht aus Körnern, Nüssen und verschiedenen Saaten und man findet es in manchen Reformhäusern, auf Bauernmärkten oder als Backmischung im Internet.

Brot – Backmischung „Eat Better“

Eine solche Backmischung für ein Low Carb Paleo Brot* habe ich vor kurzem ausprobiert. Eat Better heißt das Familienunternehmen aus Deutschland, das nur mit natürlichen Zutaten aus fairem Handel und zumeist regionaler Herkunft arbeitet und neben der Backmischung auch Trockenfrüchte, Samen, Nüsse, Paleo Müslis und Superfoods anbietet.

Die Backmischung ist sehr einfach zuzubereiten: Wasser zum Kochen bringen, Apfelessig hinzufügen und alles mit dem Beutelinhalt gut vermengen. Den Teig anschließend formen, oder in eine Backform geben, gut zusammen drücken und im Ofen backen. Danach muss der Teig leicht abkühlen und dann ist das Brot bereit zum Verzehr.

Das fertige Produkt ist 5 bis 7 Tage haltbar und lässt sich gut in Portionen einfrieren. So habe ich es während meiner 30 Tage Paleo Challenge gemacht und hatte immer eine Notfall-Mahlzeit dabei 🙂

Selbsgemachte Brotaufstriche

Passend zum Paleobrot gibt es heute vier meiner liebsten Belagkombinationen inkl. selbstgemachter Aufstriche.

Guacamole
Für den Aufstrich die Avocado zerdrücken, mit dem Saft einer halben Limette, klein gehackter Petersilie und klein geschnittenen Cherry Tomaten mischen. Mit Salz und ein bisschen Pfeffer würzen. Ein Traum!

Paprika & Schinken
In Olivenöl eingelegte Paprika abtropfen lassen und in einer Küchenmaschine verarbeiten. Bei Bedarf mir Salz und Pfeffer würzen. Dazu passen am besten ein paar dünne Scheiben Parmaschinken.

Tomaten & Ei
Getrocknete Tomaten, etwas Olivenöl, evtl. ein paar Basilikumblätter und Walnüsse in einer Küchenmaschine zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Spiegel- oder Rührei und Frühlingszwiebel kombinieren.

Spinat & Lachs
Frische Spinatblätter waschen und abtrocknen. Mit etwas Olivenöl und Walnüssen in der Küchenmaschine verarbeiten. Brot mit dem Aufstrich, einem ganzen Spinatblatt und Räucherlachs belegen.

Ich habe die Brotmischungen „Hanna“ (mit Hanfkernen) und „Wally“ (mit Walnusskernen) ausprobiert. Beide haben mir sehr gut geschmeckt, aber „Wally“ war mein Favorit. Ich mag es sehr, wenn es zwischendrin etwas knackiges zum Beißen gibt und habe sogar beim Backen ein paar Walnüsse mehr zum Teig hinzugefügt. Als nächstes möchte ich unbedingt die Version mit Kürbiskernen probieren 😀

Falls ihr neugierig geworden seid und die Produkte von Eat-Better ebenfalls probieren wollt bekommt ihr bis Ende des Jahres 10% Rabatt auf eure Bestellung mit dem Code: 16TCHS10

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Wide Leg Pants – One Trend Different Styles

Wide Leg Pants – One Trend Different Styles

Das Thema im Mai bei „One Trend – Different Styles“ lautet „wide leg pants“ – Hosen mit weitem Bein. Auf den ersten Blick klingt es vielleicht nach einem langweiligen Thema, aber auf den zweiten Blick ist es absolut genial. Warum? „Skinny Jeans“ sind eigentlich out und wer will schon hautenge Hosen tragen wenn es draußen immer wärmer wird?

Was sind „wide leg pants“ und wie kann man sie kombinieren?

Die gute Nachricht ist, dass es sie so gut wie überall gibt: Culottes, Palazzo, Marlene, sogar Schlaghosen haben ein weites Bein. Der große Vorteil von „wide leg pants“ ist ihr Komfort. Das weit geschnittene Bein bietet Bewegungsfreiheit und schmeichelt der Figur. Wenn die Hose zudem noch bodenlang ist kann man sie mit Plateauschuhen kombinieren und noch ein paar Centimeter Körpergröße dazu schummeln, ohne dass es jemand merkt.
Besonders im Frühling bzw. Sommer mag ich solche Hosen sehr. Sie kleben nicht an der Haut und zaubern einen leichten Wind wenn man sich bewegt. Man kann sie wunderbar mit engen Oberteilen kombinieren, um die Silhouette auszugleichen oder aber auch mit weiten Oberteilen, wenn man es besonders gemütlich haben will.

Mein „wide leg pants“ Outfit

Ich habe mal wieder zu meiner samt Culotte gegriffen – ich habe das Gefühl sie jeden Tag zu tragen – dazu ein weites Oberteil mit Paisley Muster und ausgestelltem Rücken. Die Kombination ist sehr weit und nicht besonders sexy aber ich fühle mich darin einfach sehr wohl. Das Highlight des Outfits sind aber eindeutig die Accessoires. Tasche und Schuhe passen perfekt zusammen und sind jetzt schon meine Lieblingsteile für den Sommer. Die Naturoptik ist immer wieder ein großes Trendthema und vielseitig kombinierbar. Das Outfit ist sehr tonal und wirkt beruhigend und erwachsen. Für den Farbakzent sorgen meine Haare, frisch gefärbt mit der Maria Nila Tönung.

Ach da war ja noch was: ich zeige euch heute mein neues Tattoo <3 Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt!

Top: Tommy Hilfiger Collection // Culotte: Cos // Tasche & Schuhe: Zara

Mehr „wide leg pants“ Inspirationen findet ihr wie immer in den Blogs der anderen Mädels:

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Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Mein erster Halbmarathon & 30 Tage Paleo Challenge

Am 23. April war es endlich soweit und ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Pause.
Diesen Satz muss ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich war nie besonders sportlich. Garnicht sportlich um genau zu sein. Als Teenager mussten wir oft im Sportunterricht laufen gehen und das habe ich regelrecht gehasst. Ich konnte damals meinen Atem nicht dem Lauftempo anpassen und bekam sofort Seitenstechen. Dadurch habe ich das Laufen gehasst – zumindestens bis meine damalige beste Freundin mir das Atmen beigebracht hat. Ja, auch das will gelernt sein!! Ich zählte also immer mit: 1-2-3 Schritte einatmen, 1-2-3 Schritte ausatmen.

Vor 3 Jahren habe ich angefangen regelmäßig laufen zu gehen und so begann meine „Fitnesskarriere“. Ich wohne direkt am Donaukanal und die Strecke am Wasser ist einfach perfekt dafür. Anfänglich war die Strecke 4 bis 5 Km lang. Das Ziel war es nicht schnell zu sein sondern zu überleben. Kurz darauf verlängerte ich die Strecke auf 7 Km und sie wurde zu meiner Stammroute. Damals habe ich für die Strecke über 1 Stunde gebraucht, ich konnte dabei nicht reden und wurde rot wie eine Tomate. Heute laufe ich dieselben 7 Km gemütlich unter 40 Minuten. Unglaublich, wozu der menschliche Körper fähig ist, wenn man hartnäckig ist und am Ball bleibt, oder?

Mein Training für den Halbmarathon

Vor einem Jahr wurde ich dann übermütig und erzählte im Freundes- und Familienkreis, dass ich irgendwann gerne einen Halbmarathon laufen würde. Kein Wunder, dass ich zu Weihnachten die Anmeldung für den Vienna City Marathon geschenkt bekommen habe. Es gab also kein Zurück mehr und ich begann sofort für das Event zu trainieren.
Das Training bestand aus 3 Laufeinheiten pro Woche, wobei ich trotzdem noch nebenbei Crossfit gemacht habe.

Intervall Training –

1 Zyklus: 100m sprinten + 100m traben. In der ersten Woche 8x, in der zweiten 9x usw. bis 14x
2 Zyklus:
6x 500m sprinten + 100m traben in Woche 1
5x 600m S + 100m T in Woche 2
4x 700m S + 100m T in Woche 3
4x 800m S + 100m T in Woche 4
3x 900m S + 100m T in Woche 5
3x 1000m S + 100m T in Woche 6

Kurzer Dauerlauf – meine Stammroute von 7 Km
Langer Dauerlauf – zwischen 12 und 19 Km bei gemütliches Tempo

Die richtige Ernährung als Vorbereitung für den Halbmarathon

Für die Zeit kurz vor dem Halbmarathon habe ich mir wieder eine Paleo Challenge gestellt. Was die Challenge beinhaltet und wie es mir dabei ging seht ihr im Video.

Der Tag des Halbmarathons

Am Abend vor dem Lauf bin ich sehr früh ins Bett gegangen. Mir schwirrten allerdings tausende Gedanken durch den Kopf und ich bin noch sehr lange wach gelegen. Am großen Tag bin ich zeitig aufgestanden und habe bewusst ähnlich gefrühstückt wie sonst immer: Eierspeise mit Süßkartoffel und frischen Orangensaft. Ich dachte mir, wenn das Frühstück an einem Trainingstag funktioniert, dann tut es sicherlich auch am Wettkampftag.

Auf dem Weg zum Start ist meine Nervosität immer mehr gestiegen. Die U-Bahn war voll mit Läufern in voller Sportmontur. Überall sah ich Startnummern, Laufschuhe und Trainingstaschen. Endlich beim Vienna International Center angekommen, musste ich natürlich erstmal die öffentlichen WCs besuchen. Das Warten in der Schlange dauerte ganze 40 Minuten und ich konnte in der Zeit die Tausenden von Menschen beobachten, die sich an der Wagramer Straße versammelt hatten.

Das Rennen

Als ich mich in meinen Startblock einreihte, wurde ich auf einmal von der ganzen Situation überwältigt und mir kamen die Tränen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl dort zu stehen und zu wissen was gleich passieren würde. Über 40.000 Menschen standen da, bereit los zu laufen, einfach so weil es Spaß macht – und ich war einer davon. Vor 2 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, ich würde einmal in dieser Situation sein. Aber ich war in genau dieser Situation.

Dann ertönte das Signal.
„Es ist soweit. Lauf einfach los. Du schaffst das.“

Ich lief einfach darauf los und beobachtete den Boden unter meinen Füßen, das Straßenbild, welches sich ständig veränderte, die Menschen, die ich überholte und auch die, die mich überholten. Nach den ersten 5 Minuten fing ich damit an, meinen Atem zu kontrollieren. Ich hatte im Vorfeld zwei Treffpunkte mit meinem Freund ausgemacht, an denen er mir jeweils ein kleines Fläschen mit einem zuckerhaltigen Getränk geben sollte. Beide klappten wunderbar – nur dass das Getränk viel zu süß und klebrig war und ich dadurch noch mehr Durst bekam.
Das Rennen an sich lief ganz gut und ohne Wind oder Regen – wofür ich übrigens sehr sehr dankbar bin. Ca. 2 km vor dem Ziel bekam ich allerdings böse Krämpfe an den Waden. Ich war im Training nur maximal 19 km gelaufen – und das auch nur 2 Mal. Mein Körper sendete also erste Erschöpfungssignale aber ich wollte so kurz vor dem Ende natürlich auf gar keinen Fall aufgeben. Ich lief die letzten Minuten unter ständigem Schmerz weiter und der geplante Zielsprint war nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen war ich sehr froh, nach 2 Stunden und 10 Minuten endlich die Ziellinie zu überqueren.

Nach dem Halbmarathon…

Ich hätte niemals gedacht, eine solche Belastung auf mich zu nehmen und doch habe ich es gemacht. Mit einer durchschnittlichen Pace von 6:10 km bin ich unter meiner Zielzeit von 2:15 geblieben und das macht mich heute noch überglücklich. Ich wäre die 21km zwar gerne in 2:06 gelaufen, mit einer Pace von 6:00, aber das war einfach zum Schluss mit den Krämpfen nicht mehr möglich. Außerdem habe ich so einen Grund mich beim Nächsten noch mehr anzustrengen – Ja, es wird definitiv ein nächstes Mal geben und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon riesig!

…ist vor dem Halbmarathon