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Die Vorteile einer Detox Saftkur *

Die Vorteile einer Detox Saftkur *

Seit letztes Jahr habe ich bereits zwei Mal eine Detox Saftkur gemacht. Es waren jeweils 3 Tage voller Obst- und Gemüsesäfte. Die erste Kur lief wunderbar – die Zweite eher weniger. Das Konzept einer Juice Cleanse hat mir aber noch immer gut genug gefallen um eine dritte Kur zu machen.

Sowohl in meinem Freundeskreis als auch auf Social Media haben mich in der Zeit viele Fragen erreicht. Wieso ich es immer wieder mache und welche „Ergebnisse“ ich mir davon verspreche. Viele halten es aber auch für ein Märchen und eine Geldverschwendung. Aus diesem Anlass möchte ich meine Motivation für eine Detox Saftkur mit euch teilen.

Was eine Detox Saftkur für mich ist

Gleich am Anfang möchte ich zwei Große Kritikpunkte ansprechen.

Juice Cleanse ist eine Crash-Diät

Während einer Saftkur ernährt man sich ein paar Tage lang nur von Obst- und Gemüsesäften. Je nachdem welche Ernährungsgewohnheiten man vor dem detox hatte, entsteht eine große Kaloriendifferenz und dies führt natürlich zu einem Gewichstverlust. Man darf aber nicht vergessen, dass der Körper in der Zeit entgiftet und ein Großteil der verlorenen Masse nur „Wasser“ ist. Sobald die Saftkur vorbei ist und man den alten Gewohnheiten wieder verfallen ist, sind die verlorenen Kilos im nu wieder da. Abnehmen sollte also nicht die einzige treibende Kraft für eine Saftkur sein. Will man allerdings für ein bestimmtes Event (z.B. die eigene Hochzeit) das Beste aus Sich herausholen, kann das durchaus helfen 😉

Juice Cleanse ist einfach zu teuer

Ja – die meisten Saftkuren sind nicht gerade billig. Aber hochwertige Produkte und die richtige Herstellung haben eben ihren Preis. Außerdem werden die meisten Saftkuren nur auf Anfrage produziert, aufwendig verpackt und per Boten zugestellt. Was mir persönlich aber noch viel wichtiger ist: jeder Mensch kann selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt und wie viel das eigene Wohlbefinden bzw. die Gesundheit einem Wert sind. Ich sehe in einer Saftkur nicht nur die Flaschen voller Saft, sondern eben die positiven Effekte, die sie mit sich bringt (dazu jetzt gleich mehr).

Eine Detox Saftkur markiert für mich das Ende einer Lebensphase, in der ich (aus welchen Gründen auch immer) nicht so genau auf meine Ernährung geschaut habe wie ich es gerne hätte. Die extreme Umstellung von „cheaten“ auf Saftkur ist eine große Herausforderung, vor allem für den Kopf. Egal wie gut man die Safttage geplant hat, es kommt immer irgendwas dazwischen. Sei es eine Essenseinladung von Freunden, der Geburtstag einer Arbeitskollegin oder einfach der köstliche Geruch von einem Gericht, welches der Freund für sich zubereitet hat. Da braucht man durchaus eine sehr starke Willenskraft. Aber genau diese Herausforderung brauche ich um meinem Körper und Verstand zu zeigen, dass ich alles erreichen kann, was ich will, wenn ich es wirklich will und auch etwas dafür tue. Die geistige Befriedigung nach einer erfolgreich überstandenen Saftkur ist für mich goldwert. Außerdem bin ich danach immer extrem motiviert wieder clean zu essen, weiterhin viel Sport zu machen und einfach gut auf mich aufzupassen.

Darüber hinaus gibt es noch andere Vorteile, die ich gerne als „nette Nebeneffekte“ bezeichne. Zum einen bin ich während einer Saftkur immer äußerst entspannt, denn ich muss nicht einkaufen gehen, nicht kochen und mir überhaupt keine Gedanken ums Essen machen. Mein Wohlbefinden steigt im Allg., denn ich nehme viele Vitamine zu mir, die Säfte schmecken gut (im Idealfall 😉 ) und der Bauch wird von Tag zu Tag flacher (flüssige Nahrung wird leichter verdaut als feste Nahrung, keine Bähungen, etc.). Andere Auswirkungen zeigen sich erst in den letzten Tagen der Kur bzw. kurz danach (wenn man weiterhin clean isst): weniger Pickel, straffere Haut, besserer Schlaf, mehr Energie.

Meine Detox Saftkur mit Liquish

Vor ein paar Wochen hatte ich wieder so eine böse Phase und entschied mich für eine Detox Saftkur mit Liquish. Das Familienunternehmen war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn ihr Slogan lautet: „flüssiger Sonnenschein“. Die Kommunikation verlief stets freundlich und alle meine Wünsche konnten erfüllt werden.

Ich wollte eine größere Herausforderung als bisher und entschied mich für eine fünf tätige Saftkur mit Säften der „Basic Sunshine“ (Obst- und Gemüsesäfte) und „Green Detox“ (grüne Gemüsesäfte) Box (immer im Wechsel):

Tag 1 – Green Detox
Tag 2 – Basic Sunshine
Tag 3 – Green Detox
Tag 4 – Basic Sunshine
Tag 5 – Green Detox

Beide Saftkuren – und somit auch jeder Tag – begannen mit einer Grapefruit Limonade (um den Stoffwechsel anzukurbeln) und endeten mit dem leckersten Mandeldrink den ich je getrunken habe! Abgesehen davon sind mir noch 2 weitere Säfte sehr positiv in Erinnerung geblieben: ein hellgrüner Saft mit Pastinake und Zucchini, eine außergewöhnliche Mischung, die sehr unaufdringlich und überraschend lecker war, und ein dunkelgrüner Saft mit Minze aus dem eigenen Garten, der leicht nach „After Eight“ geschmeckt hat. Ich muss aber gestehen, dass mir alle Säfte extrem gut geschmeckt haben, auch die mit Grapefruit, Sellerie und Ingwer – Zutaten, bei denen ich normalerweise sehr empfindlich bin. Als kleine „Blogger-Zugabe“ habe ich außerdem einen kleinen Kakaodrink bekommen der ebenfalls ein Traum war!

Wie ihr seht komme ich aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Die Säfte waren ein Traum, ich habe alles gut vertragen und hatte keinerlei Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen o.ä.. Ich habe an 4 von 5 Safttagen hart trainiert und hatte dennoch genug Energie. Der Ablauf lief  reibungslos und auch wenn ich dieses Mal kein Geld dafür ausgeben musste, wäre mir diese Erfahrung jeden Cent des Kaufpreises wert gewesen. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht abwarten, die nächste Saftkur zu starten <3

 

Kennt ihr bereits Liquish?
Habt ihr schonmal eine Saftkur gemacht?
Was motiviert euch für eine Saftkur?

*Diese Saftkur wurde mir freundlicherweise von Liquish zur Verfügung gestellt.

Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

Das perfekte Blogger Dinner – Mein Paleo Menü *

(Werbung) Heute gibt es wie versprochen mein Paleo Menü vom perfekten Blogger Dinner. Im ersten Beitrag zu diesem Projekt habe ich euch bereits erzählt, wie das perfekte Dinner abgelaufen ist und wer gewonnen hat. Auch wenn ich von den anderen Teilnehmerinnen nicht erwarten konnte, dass sie extra für mich Paleo kochen, war es für mich von Anfang klar, dass mein Menü ein Paleo Menü sein wird.

Die erste Herausforderung begann schon bei der Rezeptauswahl. Ich wollte gegen die Vorurteile kämpfen und Gerichte ohne viel Fleisch aussuchen. Außerdem mussten die Gerichte – wie immer bei mir – einfach in der Zubereitung sein. Wenn es etwas gibt das ich beim Kochen hasse, sind es komplizierte Rezepte mit 1000 Schritten, bei denen man ständig aufpassen muss.

Die zweite Herausforderung war das Einkaufen. Zu meiner Überraschung habe ich bei Hofer alles gefunden, was ich benötige und sogar noch ein bisschen mehr. Da hatte ich eine spontane Idee was die Getränke angeht – dazu gleich mehr. So entstand mein Paleo Menü unter dem Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht und zum großen Teil raw (nicht gekocht) waren.

Sweet Paleo Summer

Gruß aus der Küche
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Melonen-Tartar
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Fruchtiger Lachs & Süßkartoffel Creme
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Mangoeis & Raw Bites

Die Getränke

Ich habe ganz bewusst entschieden, das komplette Dinner alkoholfrei zu gestalten. Nicht nur weil Alkohol nicht Paleo ist (Getreide & je nach Getränk Zucker), sondern auch weil ich selber ganz selten Alkohol trinke und es sonst nicht authentisch wäre.

Als ich aber bei Hofer einkaufen war, habe ich einen Traubensaft aus 100% weißen Trauben und ohne Zusätze gefunden und da ist mir die Idee gekommen, ein „Weißwein Fake“ zu kreieren. Dazu einfach 1/2 Saft mit 1/2 Sprudelwasser vermengen und voilá! Das Getränk habe ich ordnungsgemäß in einem Weinglas serviert und als kleines Extra noch 3 – 4 weiße Trauben hinein gegeben.

Des Weiteren gab es frisch gepressten Orangensaft mit einem Tropfen Olivenöl zu trinken. Das Öl sorgt dafür, dass das Vitamin C besser vom Körper aufgenommen wird. Wasser gab es natürlich auch in Form von „Infused water“ mit frischem Ingwer, Minze und Zitronenscheiben. Am besten das Wasser bereits ein paar Stunden vor dem Servieren vorbereiten, damit die Aromen gut durchziehen können.

Als kleinen Gruß aus der Küche gab es einen frisch entsafteten Shot aus Roter Rübe, Apfel, Karotte und Ingwer. Da es eine Flüssigkeit ist, zähle ich es bei den Getränken auf 🙂

Die Vorspeise

Melone und Schinken ist eine bekannte und beliebte Vorspeise. Einfacher geht es wohl wirklich nicht und trotzdem schmeckt diese Kombination einfach nur gut! Dazu die Honigmelone in kleine Würfel schneiden und in einer kleinen Form hineinpressen. Die Fettstreifen vom Schinken entfernen, die Scheiben übereinander legen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Einen Teller auf die Form auflegen, mit den Händen festhalten und in einer ruckartigen Bewegung umdrehen. Dann die Form vorsichtig heben und wenn nötig einzelne Melonenstücke zurecht „zupfen“. Die Schinkenwürfel darüber legen und fertig ist der erste Gang.

Die Hauptspeise

Bei der Hauptspeise musste einfach Süßkartoffel dabei sein. Sie ist ein nettes Paleo Cliché, gehört zu meinen Grundnahrungsmitteln und schmeckt super lecker! Die Creme kann man, wie hier, als Beilage servieren oder z.B. mit Spiegeleiern zum Frühstück essen. Dazu sollte es Lachs-Zucchini-Röllchen geben, also eine Lachsmischung in dünnen Zucchinischeiben eingerollt. „Sollten“ weil ich es leider nicht geschafft habe, die Zucchinis in dünne Scheiben zu schneiden und musste daher improvisieren. Aber so ist es manchmal im Leben bzw. in der Küche 😉

fruchtiger Lachs

Zutaten für ca. 5 Portionen:
500g Räucherlachs
2 kleine Frühlingszwiebeln
2-3 säuerliche Äpfel
1 EL Honig
1 Limette
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Räucherlachs und Äpfel in kleine Würfel, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen. Den Saft der Limette mit Honig, Salz und Pfeffer vermengen, zu den anderen Zutaten geben und mit den Händen gut vermischen. Für mindestens 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini in 3mm dünne Scheiben schneiden und auf mittlerer Stufe von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Zum servieren etwas von der Lachsmischung auf die Zucchinischeiben legen, diese einrollen und mit einem Zahnstocher festmachen. Falls ihr, wie ich, etwas untalentiert im Umgang mit scharfen Messern seid und keine geeignete Küchenmaschine besitzt, dann einfach die Scheiben etwas dicker Schneiden, anbraten, mittig auf den Teller legen und die Lachsmischung oben drauf.

Süßkartoffel Creme

Zutaten für eine mittlere Auflaufform:
4 – 5 große Süßkartoffel
etwas Olivenöl
Kräutersalz
50 ml Milch eurer Wahl (ich verwende ungesüßte Mandelmilch)
50 – 100g Nussmischung aus Pecannüsse, Cashews und Mandeln
1 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss
1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Süßkartoffeln halbieren, mit etwas Olivenöl und Kräutersalz einreiben und backen bis sich die Haut löst und man leicht eine Gabel hineinstecken kann. Je nach Dicke kann das 40 bis 60 Minuten dauern. Danach die Haut entfernen und die Süßkartoffeln mit einer Gabel zerdrücken oder ganz normal pürieren. Milch, Paprikapulver und Muskatnuss hinzufügen, gut mischen und in eine Auflaufform geben. Nüsse grob hacken und darüber verteilen. Zimt großzügig darüber streuen und für weitere 15 Minuten backen.

 

Das Dessert

Zuerst wollte ich Schokolade zum Dessert servieren, entschied mich aber am Ende für die sommerlichere Variante. Zum Mangoeis gab es außerdem kleine typische Paleo Energieriegel – natürlich selbstgemacht. Das genaue Rezept dazu stammt von meinem Freund. Ich werde noch mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, bevor ich sie euch verraten darf aber so viel dazu: enthalten sind u.a. jede Menge Nüsse, Kerne, Datteln und Kokosflocken.

Die dritte Herausforderung des Dinners war es unter den beobachtenden Augen der anderen Mädels zu kochen. Ich habe wie immer das größte Chaos in der Küche veranstaltet und leider befindet sich der Esstisch genau daneben 😉 So konnten sie meine misslungenen Röllchen sehen und auch den ganzen Stress, den ich beim Schibbeln hatte. Ich habe zwar das perfekte Blogger Dinner nicht gewonnen, hatte aber eine Menge Spaß an den 5 Abenden und hoffe den Mädels hat es trotzdem geschmeckt.

Wie findet ihr mein Paleo Menü?

 

 

* mit freundlicher Unterstützung von Hofer KG

Das perfekte Blogger Dinner *

Das perfekte Blogger Dinner *

(Werbung) In den letzten Tagen habe ich euch auf Instagram viel über „Das perfekte Blogger Dinner“ erzählt, aber was ist das eigentlich genau? Ihr kennt sicherlich die Sendung „Das perfekte Dinner“ – eine Realityshow, bei der die Kandidaten bei sich zuhause ein 3 Gänge Menü kochen und versuchen die anderen von ihren Kochkünsten zu überzeugen. Genau diese Idee haben wir uns als Vorbild genommen und eine Version der Sendung unter Bloggerinnen geplannt. „Wir“ sind übrigens Trixi, Bettina, Marta, Sonia und meine Wenigkeit.

Jede von uns berichtet über 2 Dinner: das Eigene + ein anderes. Trixi berichtet über Sonia. Sonia über mich und ich über Bettina. Sie wiederrum schreibt über Martas Dinner und zum Schluss über Trixi.

1.Dinner: Sonia von yellowgirl
2.Dinner: Natacha von thechocolatesuitcase
3.Dinner: Marta von styleandsandbox
4.Dinner: Bettina von bohosandbombs
5.Dinner: Trixi von amigaprincess

Mein perfektes Paleo Dinner

Wie ihr alle wisst, ernähre ich mich hauptsächlich Paleo. Ich wollte (und konnte) aber nicht 4 andere Menschen dazu „zwingen“, fünf Abende lang Paleo zu kochen, wenn sie es nicht gewohnt sind. Eine wichtige Voraussetzung für meine Teilnahme an diesem Projekt war also an den Dinner Abenden „normal“ zu essen. Nichts desto trotz war es für mich ganz klar, dass es an meinem Abend ein 100% Paleo Menu geben würde.

Nachdem ich das Menu zusammengestellt habe, ging ich erwartungsvoll zum Hofer, der uns freundlicherweise bei diesem Projekt unterstützt hat. Ich habe bewusst Rezepte ausgewählt, die keine allzu außergewöhnlichen Zutaten haben, war aber trotzdem sehr gespannt, ob ich alles bekommen würde, was ich brauche. Umso überraschter war ich dann vor Ort, als ich vor einer riesigen Auswahl an Nüssen, Kernen und Samen, Bio Datteln, Süßkartoffeln, frisches saisonales Gemüse und Bio Räucherlachs stand. Ich habe sogar Obstsäfte aus 100% Frucht und ohne Zuckerzusätze gefunden. Hoch die Hände für meinen neuen Paleo-Einkaufs-Himmel!!

Mein Paleo Dinner hatte das Motto „Sweet Paleo Summer“. „Sweet“ weil in jedem Gang eine andere Obstsorte verwendet wurde und „Summer“ weil die Gerichte leicht sind und hauptsächlich raw (nicht gekocht). Ich habe die Vorbereitungszeit der jeweiligen Gerichte etwas unterschätzt und meine Gäste mussten hier und da etwas länger auf das Essen warten als mir lieb war. Ich hoffe jedoch, dass es allen so gut geschmeckt hat wie mir. Alle Rezepte zu meinem Paleo Menü gibt es in einem extra Beitrag.

Sweet Paleo Summer

Traubensaft-Schorle mit weißen Trauben
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Gruß aus der Küche: Rote Rüben Saft
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Melonen-Tartar
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Räucherlachs auf Zuchini & Süßkartoffel Creme
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Mangoeis & Raw Bites
*
Getränke: Zitronen-Ingwer-Minze-Wasser
& Orangensaft

Das perfekte Blogger Dinner bei bohosandbombs

Das Dinner bei Bettina schien anfangs unter keinem guten Stern zu stehen. Sowohl Marta als auch Sonia mussten bereits im Vorfeld aus gesundheitlichen Gründen absagen. Nichts schlimmes zum Glück, aber genug um lieber das Bett zu hütten. Da wir aus terminlichen Gründen das Dinner nicht verschieben konnten, dinnierten wir nur zu dritt.

Als ich bei Bettina ankam war der Tisch bereits wunderschön gedeckt inkl. einem kleinen Gast-Geschenk. Sie begrüßte mich mit einem Glas Aperol und nach wenigen Minuten war Trixi auch schon da. Wir bewunderten die hohen Decken ihrer Wohnung, die minimalistische Einrichtung und auch die perfekte Blogger Waschmaschine, die mit einer weißen Marmor Folie beklebt war 🙂 Die Atmosphäre war sehr angenehm und nicht zu aufdringlich: im Hintergrund lief eine ruhige Playlist und auch das Licht war nicht zu hell.

Bettinas Menukarte war zuckersüß und versprach sehr leckeres Essen. Die Vorspeise war eine italienisch angehauchte gemischte Platte mit getrockneten Tomaten, Grissinis, Schinken, Feigen, Paprika, überbackenen Melanzani und zwei selbstgemachten Dips. Nebem Humus gab es auch Guacamole – zum ersten Mal beim Blogger Dinner etwas mit Avocado und das erst am Abend Nr. 4! Danach machte sich unsere Gastgeberin daran die Hauptspeise zuzubereiten. Da Bettinas Wohnung eine offene Küche hat, konnten wir ihr dabei zusehen und gleichzeitg unser Gespräch fortsetzen. Ich persönlich mag Shakshuka sehr gerne und koche es selbst oft zuhause. Daher weiß ich auch, dass das Gericht unbedingt (!) frisch zubereitet werden muss, damit es auch gut schmeckt, und dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die Aromen eingezogen sind. Ich empfand die Wartezeit aber als durchaus angemessen und war auch sonst gut abgelenkt durch unsere Gesprächsthemen. Als Nachspeise gab es „Mousse au Chocolat“ – ein beliebtes Dessert, welches ich aber erstaunlicherweise gar nicht so sehr mag. Ihr wisst ja, dass ich Schokolade liebe, aber sie muss für mich knacken und erst im Mund schmelzen, nicht schon vorher. Ich war aber natürlich ein braver Gast, habe das Mousse probiert und war umso mehr überrascht, dass es mir sogar geschmeckt hat. Die Konsistenz war fluffig, aber nicht zu fluffig und durch die Beeren hatte ich trotzdem etwas zum beißen.

Insgesammt war das perfekte Blogger Dinner bei Bettina etwas ruhiger als manch andere, was aber sicherlich daran lag, dass wir zu dritt und nicht zu fünft waren. Mir persönlich hat ein bisschen der rote Faden im Menu gefehlt aber es war alles sehr schön angerichtet und geschmeckt hat es auch alle Mal!

Das perfekte Blogger Dinner – Bewertung & Gewinnerin

Wir einigten uns auf 3 Bewertungskriterien, die jeweils maximal 10 Punkte erreichen konnten: Atmosphäre, Geschmack und natürlich auch Food Styling – wir sind ja schließlich Blogger! Nach jedem Dinner haben wir die Gesamtzahl auf einen Zettel geschrieben und diesen in einer kleinen Box in Sicherheit aufbewahrt. Es konnte also jede maximal 120 Punkte erreichen. Da bei Bettina 2 von uns gefehlt haben, haben wir diese 120 Pkt mit 100% gleichgesetzt. Bettina konnte maximal 80 Punkte erreichen (60 von Trixi und mir und jeweils 10 für Food Styling von den zwei Abwesenden – anhand von Fotos) und diese wurden dann ebenfalls mit 100% gleichgesetzt.

An unserem letzten Abend wurde die magische Box geöffnet und die Punkte von Trixis Freund zusammen gezählt. Zu gewinnen gab es Hofer Gutscheine im Wert von 100€ und ein Wasserkocher von De´Longhi, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt, bevor das Ergebnis verkündet wurde. Gewonnen hat Trixi – eine glückliche Fügung des Zufalls bzw. Schicksals, denn als Mastermind dieses kleinen Projekts war sie nicht nur die letzte Gastgeberin, sondern auch die Einzige, die wusste, was es zu gewinnen gibt. Oder vielleicht hat sie gewonnen, weil Knut mitgeholfen hat? 😉 So oder so gratuliere ich ihr herzlich und bedanke mich bei allen vier Mädels für die fünf wundervollen Abende, die ich miterleben durfte und die neuen Freundschaften, die daraus entstanden sind!

Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder für eine zweite Runde? 😀

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Hofer KG

Im Wickelrock eingewickelt in Gedanken

Im Wickelrock eingewickelt in Gedanken

Im August dreht sich bei unserer Bloggerreihe alles um das Thema Wickelrock bzw. Wickelkleid. Bevor der Monat zuende geht möchte ich noch meinen Look dazu mit euch teilen.

Bevor es um mein Outfit geht muss ich ein paar persönliche Worte loswerden und euch ein kleines Update geben, weshalb es hier in letzter Zeit etwas ruhiger war. Ich war diesen Sommer sehr viel unterwegs, habe Freunde hier und da besucht, Hochzeiten gefeiert und eine Menge Zeit in der Natur verbracht. Ich habe die Zeit genutzt, um über mich und mein Leben nachzudenken, meine kurz- und langfristigen Ziele zu definieren und mich selber etwas besser kennenzulernen. Ich konnte den ganzen Stress der Stadt hinter mir lassen und auch mal Zeit alleine genießen. Ein Teil meines „Gedanken Wirrwarrs“ konntet ihr bereits im Beitrag über My Happy Place lesen. Am Rest werde ich euch nach und nach auch noch teilhaben lassen.

Auch mein Blogger Dasein und das Blogger Business in Österreich hat mich sehr beschäftigt. Es gibt viele Dinge, die nicht rechtens ablaufen und viele Menschen, die nicht ehrlich sind – aber das gibt es eigentlich in jeder Branche. Ich werde nicht aufhören zu bloggen aber ich werde etwas an der Art und Weise ändern, wie ich blogge. Ich möchte mich in Zukunft mehr auf mich und auf euch konzentrieren und weniger auf die anderen. Ich möchte mir in Zukunft hier und da mehr Zeit nehmen, um Beiträge für euch zu schreiben und euch so mehr Mehrwert bieten. Ich möchte mehr auf das Thema Ernährung und Sport eingehen, weil ich gemerkt habe, dass es in meinem Umfeld viele Menschen interessiert und ich hoffe so auch euch entgegen zu kommen. Ich freue mich immer sehr über euer Feedback und würde mich auch jetzt freuen, wenn ihr mir eure Meinung hierzu mitteilen würdet.

Nachdem ich euch in meine Gedanken eingewickelt habe geht es nun endlich um meinen Look mit Wickelrock. Der Look ist simpel, sommerlich und mit einem Hauch coolness. Da der Wickelrock eher locker am Bund sitzt, trage ich ihn am liebsten mit engen Oberteilen – hier ein Body – um die Figur zu betonen. Das Material und die Farbe wirken sehr naturverbunden und dazu passen klassische schwarze Birkenstocks wunderbar. Das Make-Up in dunklen Naturtönen gehalten und die großen Ohrringe sind ein kleiner Stilbruch und machen den Look sowohl City als auch Event tauglich. Ich habe das Outfit beispielsweise bei einem Bloggerevent getragen und durfte an dem Tag eine Perücke in Platinblond ausprobieren. Wie diese Farbe mir steht könnt ihr auf meinem Instagram Account sehen 🙂

Body: Zara // Rock: Mango // Ohrringe: Zara // Tasche: Michael Kors // Schuhe: Birkenstock

 

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andere coole Wickelröcke

Die Looks der anderen Mädels mit Wickelrock bzw. Wickelkleid könnt ihr hier ebenfalls sehen.

Und habt ihr eigentlich schon gemerkt, dass unsere „One trend different Styles“ Bloggerreihe zuwachs bekommen hat? 😀

Image Map
my happy place

my happy place

The beach is my happy place

Diesen Satz lese ich im Sommer besonders häufig auf verschiedenen Social Media Plattformen, geschrieben von jungen Frauen, oft blonde, blauäugige Schönheiten aus Ländern in denen ein Strand eher selten bzw. nirgendwo zu finden ist. Auch die Bilder dazu sind ähnlich: lange Haare vom Winde verweht, ein verträumter Blick und der „Beach Body“ im perfekten Winkel abgelichtet.

Natürlich mögen die meisten Menschen den Strand. Am Strand zu sein bedeutet meistens, dass man gerade Urlaub hat und nicht arbeiten muss. Es bedeutet, dass man alle seine Sorgen am Flughafen gelassen hat und bereit ist sich zu entspannen. Egal ob mit einem guten Buch oder den eigenen Gedanken, am Strand kann man so richtig abschalten. Am Strand zu sein bedeutet, dass man gerade wahrscheinlich ein Stückchen Welt sieht, das man zuvor noch nie gesehen hat. Ein neues Land, eine neue Region oder einfach eine neue Stadt. Man hört eine Sprache, die nicht die eigene ist, isst Dinge, die man so zuhause nicht kochen würde und trägt Kleidung, die man nur dort trägt.

Wenn ich diesen Satz lese, muss ich in letzter Zeit einfach nur schmunzeln. The beach is your happy place. – Really? Ist es wirklich der Strand, der dich so glücklich macht oder einfach nur die Tatsache, dass du gerade dort bist und alle deine Freunde nicht? Ist es die Sonne, die dich blendet und deine Stirn in Falten wirft oder ist es der Schatten deines Strohhuts? Magst du es wirklich, wie der Sand zwischen deinen Zehen klebt, sich in deine Pobacken und deine Ohren verkriecht oder lieber die Liege neben dem kleinen Tisch, wo du dein Getränk abstellen kannst? Ist es das Meerwasser das deine Haare bleicht und sie komplett verwuschelt oder lieber der schöne Flechtzopf, der nicht nass wird und immer top aussieht? Der Strand ist kein Ort für Make Up, Designer Sonnenbrillen, Choker oder Flowercrowns. Ich habe zudem noch nie verstanden, wieso es hierzulande anscheinend normal ist, den Bikini zu wechseln jedes Mal nachdem man im Wasser war.

Der Strand ist ein Naturwunder, ein Ort voller Macht und Magie. Ein Tag am Strand ist wie ein ganzes Leben.

In der früh ist der Sand noch kühl und feucht. Es ist Ebbe, die Steine sind voller Moos und Algen sind für alle sichtbar. Ein paar daumengroße durchsichtige Krabben bewegen sich hier und da, fast unsichtbar. Das Licht ist klar und angenehm, es ist noch nicht zu heiß. Einige Jogger laufen am Ufer entlang und auf den Felsen versuchen drei alte Fischer ihren Glück. Es ist Still und die Möven treiben durch die Luft in der Umgebung. Dann kommen die ersten Gäste: Großeltern mit ihren Enkelkindern, viel buntes Plastikspielzeug und gestreifte Sonnenschirme. Es wird lauter.

Gegen Mittag steht die Sonne im Zenit. Es ist heiß, fast unerträglich und es geht kein Wind. Die Augen werden mit Sonnenbrillen vor der Helligkeit geschützt und die Farben verlieren ihre Sättigung. Das Meer bewegt sich kraftvoll dem Land entgegen und verdeckt langsam aber sicher alle Steine. Die Familien verlassen den Ort, denn es ist nicht mehr gesund für kleine Kinder. Stattdessen kommen junge und alte Frauen, die sich oben ohne sonnen und die anderen beobachten. Es wird ruhiger.

Am frühen Nachmittag ist der Sand so trocken und heiß, dass man nicht darauf gehen kann. Die Steine sind verschwunden und die Sonne strahlt eine angenehme Wärme aus. Der Strand füllt sich mit jungen Leuten, die Fußball oder Volleyball spielen. Im Wasser kann man ein paar Fische entdecken, wenn man schnell genug taucht. Es ist laut.

Am späten Nachmittag färbt sich der Himmel rot. Der Sand ist angenehm warm und es geht ein leichter Wind. Verliebte Pärchen spazieren Hand in Hand oder küssen sich im Wasser. Die Wellen verschlucken die letzten Sandburgen während die verbliebenen Menschen ein Buch lesen oder Karten spielen. Es ist ruhig.

Am Abend kommt die Flut. Der Himmel wird dunkler und die Sonne verschwindet. Ein paar Fischerboote nähern sich und bringen den Fang des Tages zum Strand. Die Möven kommen zurück und versuchen ihren Glück.  Die Parkplätze sind leer, die Mülltonnen voll.

If the beach is your happy place – what is mine then? Erst jetzt als ich in Portugal war, wurde mir dies wieder bewusst. Ich saß noch auf meinem Fensterplatz, tausende Meter über dem Boden, sah die braune Erde, die verbrannten Bäume und dann den endlos blauen Ozean. Ohne, dass ich es hätte kontrollieren können, füllten sich meine Augen mit dieser klaren, salzigen Flüssigkeit, die genauso schmeckt wie das Meerwasser. Die Tränen rollten leise über meine Wangen, während sich meine Lippen zu einem Lächeln formten und es fühlte sich an als würde sich mein Herz aus einem eisernen Käfig befreien. Es klingt womöglich richtig bescheuert und es mag an der Melancholie meiner Herkunft liegen, aber nichts auf dieser Welt macht mich glücklicher als barfuß am Strand zu stehen.

The beach is my happy place…

… auch wenn der Wind pfeift, meine Haare in mein Gesicht peitscht und das Strandtuch voller Sand ist.
… auch wenn das Wasser kälter ist als jeder Gefrierschrank und mein Herz bei jedem Sprung ins Wasser fast stillsteht.
… auch wenn das Salz auf meiner Haut trocknet und leichte Schuppen hinterlässt.
… auch wenn die Algen meine Füße im Wasser kitzeln und ich sie eigentlich richtig eklig finde.

Auch dann oder vor allem dann bin ich am glücklichsten. Ich wurde weniger Meter vom Strand geboren und bin am Strand aufgewachsen und ich glaube fest daran, dass mein Blut schneller fließt wenn ich das Meerwasser riechen kann. Es gibt für mich nichts schöneres als am Strand zu joggen, verschwitzt ins Wasser zu springen und dann mit dem Blick zum Horizont ein paar Yoga Übungen zu machen. Nichts schöneres als auf den Felsen zu sitzen, mit den Füßen im Wasser, die Wellen zu zählen und den Geräuschen zu lauschen, die sie machen. Wenn man aufpasst, kann man auch hören wie sie mit einem reden – und was sie sagen! Kein anderer Ort kennt mich so gut wie dieser und keine andere Person kann mir so gute Ratschläge geben. Mir fehlen die Worte um diese Empfindungen zu beschreiben und ich wünschte ich hätte mehr schlaue und philosophische Bücher gelesen, die mir helfen könnten diese Gedanken in Worte zu fassen. Es gibt einen Grund weshalb wir Portugiesen den „Fado“ erfunden haben und der hat sicherlich mit den 850 km Küstenlandschaft zu tun. Und es ist derselbe Grund weshalb ich mir nicht nur heróis do mar sondern auch eine Muschel tätowieren habe lassen.

S a u d a d e

Natürlich mögen die meisten Menschen den Strand. Und das sollen sie auch. Der Strand ist ein wunderbarer Ort und ich freue mich über jeden, der am Strand glücklich ist.

But the beach is not your happy place… it is mine!