Wie bekomme ich die perfekte Bräune? Diese Frage beschäftigt wohl viele von uns. Mit einer schönen und gesunden Bräune sehen wir viel gesünder und hübscher aus und bestimmte Farben stehen uns einfach viel besser, als mit blasser Haut. Aber wie werde ich nun am schönsten Braun? Ich habe hier meine ganz persönlichen Tipps für vor, während und nach dem Sonnenbaden für euch zusammengefasst:

 

Peeling zum richtigen Zeitpunkt

Die Haut unter einer Wunde oder nach einem Sonnenbrand ist um einiges heller, als die restliche Haut. Das liegt daran, dass sich unsere Hautfarbe bzw. Bräune zuerst in den obersten Hautschichten entwickelt. Einen Ganzkörper Peeling (inkl. Gesicht) vor dem Urlaub sorgt dafür, dass die toten Hautschuppen abgetragen werden. So kann sich die Farbe gleich auf „junge“ Haut aufbauen.

Lebensmittel mit Carotin

Meine Mutter schwört darauf, mind. 1 Woche vor und während dem Urlaub möglichst viele Lebensmittel mit Carotin in die Ernährung einzubauen. Carotin ist in vielerlei Hinsicht gut für unseren Körper und u.a. kann es bei regelmäßiger Einnahme einen leichten Sonnenschutzeffekt erreichen (3-4 Mal höher als der Körpereigener Schutz), aber niemals als Ersatz zur Sonnencreme dienen. Dieser Stoff ist für die gelbe, orange, rote oder sogar tiefgrüne Farbe in viele Lebensmittel verantwortlich. Lebensmittel reich an Carotin sind z.B. Karroten, Tomaten, Süßkartoffel, Kürbis, rote Beete, Mango, Papaya, Spinat, Grünkohl und sogar Matcha Tee.

Den richtigen Sonnenschutz

Immer noch viel zu viele Menschen ignorieren die Gefahr von Sonnenbrand und lassen es bewusst darauf ankommen. „Wenn es heute rot ist, ist es in 2 Tagen braun.“ Das mag zwar stimmen, aber die langfristigen negativen Auswirkungen sind nicht besonders schön. Die Aussage „Aber wenn ich mich nicht eincreme werde ich schneller braun“ ist nicht nur ein Mythos sondern auch irrelevant, denn das Ziel ist eine gesunde Bräune und nicht eine schnelle Röttung 😉 Wer langsamer bräunt erreicht außerdem tieferliegende Hautschichten und die Bräune hält länger.

Grundsätzlich gilt: Hauteigener Lichtschutz x LSF = Gesamt Lichtschutz in Min.
Bei mir wäre das z.B. ca. 20 Min hauteigener LS x LSF 30 = 600 Minuten, die ich unter der Sonne liegen kann.

Ich verwende Sonnenschutz von Daylong und zwar am liebsten die Sensitive Linie, denn sie sind wasserfest und für sensible Haut und bei Hautallergien geeignet. Die Produkte sind fett- und emulgatorfrei, ziehen schnell ein und lassen sich sehr gut auf der Haut verteilen. Für mich ein sehr wichtiges Kriterium ist außerdem, dass sie keinen weißen Film auf der Haut hinterlassen und auch beim schnellen Sprung ins kalte Wasser bleibt alles da, wo es hingehört! Ich merke auch immer gleich, ob ich mich gründlich eingecremt habe oder doch irgendeine kleine Stelle „verpasst“ habe, denn diese Stelle ist dann am Abend Rosa und der Rest meines Körpers nicht – das ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass die Produkte genau das leisten, wofür man sie gekauft hat 🙂 Ich verwende am Gesicht und Dekolleté immer LSF 50+. Diese Körperpartien sind im Laufe des Lebens am häufigsten der Sonne ausgesetzt und altern deswegen etwas schneller. Auch Falten und Pigmentflecken entwickelt sich stärker bei starker Sonnenbelastung. Unser Gesicht ist eine Visitenkarte, immer für jeden Sichtbar und es kann deswegen nie zu viel Schutz sein.

Auch mal den Schatten genießen

Meine Oma hat es früher zu fleiß gemacht und mich damit in den Wahnsinn getrieben: während ich unter der prallen Sonne lag saß sie im Schatten unter dem Sonnenschirm und wurde trotzdem immer brauner als ich. Bis zu 85% der Sonnenstrahlung werden durch Sand oder Gebäude reflektiert und auch Sonnenschirme oder Wolken halten die Strahlen nicht vollständig ab. Im Schatten wird man also auch braun, nur etwas langsamer – und dadurch gesünder und länger 🙂

In Bewegung bleiben

Schon immer hat es mich fasziniert, wie schnell und schön Kinder und Jugendliche braun werden, auch wenn sie es nicht darauf abgezielt haben. Durch Aktivitäten wie Joggen, Beachvolleyball spielen oder einfach nur Sandschlösser bauen werden auch „versteckte“ Körperpartien (z.B. seitlichen Oberkörper, Innenschenkel, Pofalte) durch die Sonnenstrahlen erreicht, die Bräune wird gleichmäßiger und wirkt dadurch intensiver.

Häufig ins Wasser gehen

Das Wasser funktioniert wie ein Spiegeln, der das Licht von der Sonne in jede Richtung verteilt und dadurch verstärkt. Auch hier werden versteckte Körperpartien erreicht, manchmal sogar welche, die sonst unter der Badekleidung liegen.

Verschiedene Bikinis tragen

Jeden Tag einen anderen Bikini tragen, der anders geschnitten ist (bandeau, neckholder etc…), hilft extrem starke Abdruckstreifen zu vermeiden. Die Bräune entwickelt sich gleichmäßiger und zum Busen oder Po hin wird es nicht abrupt weiß sondern in einem weichen Farbverlauf.

Sparsam duschen

Beim „Schrubben“ unter der Dusche wird die Haut ähnlich angegriffen wie bei einem Peeling, d.h. die älteren Hautzellen werden abtransportiert und somit auch unsere geliebte Bräune. Duschen ohne Duschgel klingt vielleicht etwas extrem, funktioniert aber wunderbar.

After Sun Pflege

Nach dem Sonnenbad ist die Haut besonders Pflegebedürftig. Vor allem braucht sie viel Feuchtigkeit um nicht auszutrocknen. Am besten eignen sich nicht fettende Cremes, die sich leicht verteilen lassen und Aloe Vera, Algen oder Gurkenextrakte beinhalten. Neben der normalen After Sun Creme habe ich auch eine etwas reichhaltiger zuhause bzw. im Urlaub. Die Daylong After Sun Repair enthält ein DNA-Reparaturenzym, welches die Hautregeneration fördert und ist für mich ideal für meine Tattoos, das Dekolleté oder falls es doch irgendwo leichte Rötungen gibt.

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Daylong